M ü h l e n v e r e i n
Hiesfeld e.V. in Dinslaken

      D  a s   w a r  ( a u c h )   2 0 2 1   - der Newsblog 


01.01.2021

Windmühle Hiesfeld in Pastellfarben als Neujahrsgruß

ein frohes neues Jahr wünscht Ihnen der

Mühlenverein Hiesfeld


03.01.2021

Logo für 30 Jahre Mühlenmuseum

30 Jahre - und nun...
Im Jahre 1991 wurde die Satzung des Fördervereins dahingehend geändert, die Wassermühle ebenso, wie schon seit 1976 die Windmühle, als Baudenkmal zu renovieren, erhalten und zu pflegen. Das im "Zuckerbäcker-Stil" Anfang des 20. Jahrhunderts gebaute (neue) Mühlenhaus war bis 1945 die Heimat der Hiesfelder Wassermühle. In der 1. Etage ist ein Rest der Mühlentechnik zu sehen. Als der Rat der Stadt Dinslaken beschloss, dem Verein die Wassermühle zu "überlassen", da war das Müllerhaus frisch renoviert, aber auch leer. Mit einer "geklauten" Idee wurden die Räume zu einem besonderen Museum: Mühlenmodelle aller Art und aus der ganzen Welt.

Das war vor 30 Jahren und nun wollen wir in diesem Jahr feiern. Aber wie und wann? Die Ideen-Schmiede... pardon - die Ideen-Mühle ist eröffnet.


10.01.2021

Logo für 30 Jahre MühlenmuseumLeen Boshuizen schrieb auf Facebook:


"Toen hebben bestuursleden mij benaderd voor modellen, een van de eerste was de Salamander."

"de Salamander"
Unser Freund aus den Niederlanden hat Recht: Dieses Mühlenmodell war eines der Ersten im Mühlenmuseum... Leen Boshuizen ist der Modellbauer. Es war das vierte Modell in 1991. Wie aber kommt man an Mühlenmodelle? Fündig wurde der Mühlenverein im niederländischen Leiden im dortigen "Stedelijk Molenmuseum". Sie erfuhren Anschriften von Modellbauern, von denen sich die Besten jährlich einen Wettstreit liefern. Im Jahr zuvor (1990) war Mijnherr Boshuizen der Sieger. Es sollte nicht die einzige Mühle aus seinen geschickten Händen bleiben.

Das Original steht in Leidschendam (Zuid-Holland). Diese Galerie-Holländermühle, mit großem Unterbau, ist eine Holzsägemühle aus 1792. Ab dem 16. Jahrhundert wird dieser Typ als Korn-, Öl-, Säge-, Farb-, Walk-, Schleif-, Bohr-, Tabak- oder Pulvermühle genutzt. Um 1700 existierten ca. 10000 dieser Mühlen.


17.01.2021

Logo für 30 Jahre MühlenmuseumDas älteste Photo

Das älteste Bild der Hiesfelder Wassermühle

Dieses Photo ist von 1880 - Sicht von Osten. Links ist die Mühle und rechts das (verputzte) Fachwerkhaus. Das Mahlwerk befand sich also nicht (wie heute) im dem Fachwerkhaus. So dürfte es auch nach 1693 ausgesehen haben, als der Drost von Altena (nicht verwandt oder verschwägert mit Kurt Altena... sagt dieser) Herr auf Haus Hiesfeld wurde. Die Herren links auf dem Bild könnten die Gebrüder Felderhoff sein. Ernst Felderhoff verkauft drei Jahre später Grundstück und Mühle. Da er aber eigentlich in Uedem wohnte (für die damalige Zeit doch weit von Hiesfeld entfernt), könnte es auch ein "angestellter" Müller mit einem Gesellen sein. Das "halbe" Haus war bis 1905 also "die Mühle". Erst der übernächste Besitzer baute das heute bekannte Backsteinhaus, in dem das Mühlenmuseum 1991 seinen Anfang nahm. Mit Klick auf das Bild sehen Sie das Original unter einer Glasscheibe mit Riss.


24.01.2021

Logo für 30 Jahre MühlenmuseumSegelmühle aus Portugal

Wasserschöpfmühle in Portugal

Zu den ersten sechs Modellen im Museum gehört die Segel-Windmühle, deren Vorbild in Portugal zu sehen und zu "hören" ist. Aus einem Brunnen wird mit Windkraft Wasser zur Bewässerung der Gemüsefelder gepumpt. Die Segelwindmühle gehört zu den ältesten Windmühlen der Erde. Besonders an den Küstengebieten im Mittelmeerraum, in Griechenland, Spanien, Portugal und Nordafrika ist dieser Mühlentyp auch heute noch verbreitet. Typisch für die Segelwindmühle sind der zylindrische Mühlenkörper und die spitz zulaufende Dachkonstruktion. Auf die acht Flügel wird wie bei Segelschiffen das typische Dreieckssegel aufgezogen. Drehkreuz und Mühlenrumpf sind statisch, die Mühle lässt sich nicht drehen, was aufgrund der konstanten Küstenwinde nicht nötig ist. Das Modell wurde von der Volksbank Dinslaken gestiftet.


30.01.2021

die "schlechte" Nachricht zuerst...

keine FlashdateiJe nach verwendetem Browser (I.E., Firefox, Chrome, Opera, Edge...) sieht der Hinweis anders aus. Die Bedeutung war immer gleich: Für eine bestimmte Datei waren diese Player (zuletzt von Adobe zur Verfügung gestellt) notwendig. Diese Dateien haben Bild- und Sound-Effekte im Internet dargestellt. Auf unseren Seiten haben (hatten) wir bis zu 20 verschiedene Flash-Objekte. Im Dezember 2020 hat Adobe den Vetrieb und Download dieses "Abspielers" eingestellt. Dieses Programmier-Werkzeug wird von keinem Internetbrowser mehr unterstützt. Warum?  Durch den häufigen Einsatz ist der Flash Player auch ein beliebtes Ziel für Hacker und Cyberangreifer geworden. Ersetzt wird Flash mehr und mehr durch die Programmsprache HTML5. Leider fallen damit einige besondere Effekte auch auf diesen Seiten weg. Passende Alternativen kosten allerdings Geld und viel Zeit. Aber wir arbeiten daran. Beispiel: Der gesamte virtuelle Rundgang durch das Mühlenmuseum ist gesperrt, aber ab sofort gibt es einen kompletten 360° Rundgang durch die Windmühle...

31.01.2021

und hier die gute, neue Nachricht:

promotion Bild - Thomas GallinaAus der Whatsapp-Gruppe des Mühlenvereins

[19:14, 24.1.2021] Kurt Simons: Hallo zusammen, habe gestern mit Thomas Gallina Bilder für einen virtuellen Rundgang erstellt. Ich habe die Tür von der Windmühle aufgeschlossen, den Rest hat Thomas gemacht.????
[19:16, 24.1.2021] Kurt Simons: Nachdem Thomas mir die Bilder zur Verfügung gestellt hat, habe ich den Rundgang zusammen gestellt. Viel Spaß beim Anschauen.


Und ab jetzt befindet sich die erste Version in unserem Portal "Windmühle" (Link) - Abgesehen von der aktuellen Situation, dass wir keine Besucher in den Mühlen empfangen können, ist dieser virtuelle Rundgang eine Möglichkeit für alle Menschen, die nicht (mehr) die beschwerlichen Treppen bis unter das Dach bewältigen können.

Für die Webredaktion waren die letzten 6 Tage damit auch belegt, nicht nur die die Datei einzufügen, sondern auch das Portal zu überarbeiten. Die Arbeiten dauern an...


07.02.2021
Logo für 30 Jahre Mühlenmuseum

 Im Jahr des Jubiläums

"entrümpelt"

Abtransport von Leihgaben an die StadtIn den 1990er Jahren waren die Museumsräume noch sehr übersichtlich, weil im "Starterset" gerade sechs Modelle vorhanden waren. Der Rest wurde zum Teil mit "Leihgaben" der Stadt dekoriert. Viele Menschen assoziieren 'Windmühle' mit Korn und doch wurden die meisten Mühlen weltweit mit über 100 verschiedenen Funktionen und Materialien genutzt. Die landwirtschaftliche Deko spiegelte aber Anfangs noch das dörfliche Hiesfeld wieder.

Vor ca. drei Jahren kamen vermehrt Anfragen "aus der Stadt", wie es denn um die Leihgaben steht?! Es folgten Gespräche, Inventur und Besichtigung und wieder Gespräche...

Im Vorfeld des 30jährigen Jubläums diskutierte der Vorstand des Mühlenvereins über die zukünftige Gestaltung (Anreize für mehr und neue Besucher) des Museums. Dabei fiel dann die Entscheidung, sich von den Leihgaben und der damit einhergehenden Verantwortung, nicht all zu schwer.

Umso schwerer war dann (jetzt) der Abbau und Rücktransport mit einem Miet-LKW. Truhen, Mahlsteine, Stahleggen usw. wurden in der ersten Tour zum Lager des Voswinckelshofs gebracht.

Schade? Vielleicht.


07.02.2021

Logo für 30 Jahre MühlenmuseumSonntag, 7. Februar 2021

 

Danke an Albina Sejdie für die Wintereindrücke vom Mühlenmuseum.


14.02.2021

Für alle die lieben, egal wen oder was

verschiedene gezeichnete Herzen mit Vereinslogo


21.02.2021

Hiesfeld wird saniert und umgestaltet

Hiesfelder Windmühle

Die Stadt will das Außengelände der Windmühle Hiesfeld und den Spielplatz umgestalten und aufwerten. Auch Feuchtigkeitsschäden im Mauerwerk sollen beseitigt, die Sicherheit am oberen Rundweg verbessert und das Dach des Erdgeschosses abgedichtet werden. Die Mühle wird im Zuge der Baumaßnahmen komplett freigelegt. Die Außenwände sollen etwa zwei Monate abtrocknen und dann abgedichtet werden. Die Mühle soll einen drei Meter breiten, oberen Rundweg bekommen, der die Bedienung bei jeder Wetterlage erlaubt. Hinzu kommt ein Treppenabgang auf der Rückseite zum Spielplatz, der zum Thema Mühle umgestaltet werden soll und ein ebenerdiger Rundgang um die Mühle. Die Bushaltestelle soll barrierefrei ausgebaut werden. Kosten: etwa 320.000 Euro. aha

 Lokalteil Dinslaken 19. Februar 2021

Photo: Kai-Uwe Duscha  

28.02.2021
Die Hiesfelder Windmühle aus Sicht von niedriger Flughöhe
So haben nur wenige die Windmühle Hiesfeld gesehen. Dank an Frank Malotke für diese Ansicht.
Wie wäre es mit einem virtuellem Spaziergang in der Mühle? Klick hier

07.03.2021Logo für 30 Jahre Mühlenmuseum
Horizontalmühle (Vorbild aus 1588)
 
 
Horizontalmühle
 
Als die ersten Besucher des Mühlenmuseums die anfangs kleine Zahl von Modellen betrachtete, da fand dieses Modell besondere Aufmerksamkeit. Die Originalmühle wurde nach Plänen von Agostino Ramelli 1588 in Frankreich gebaut. Das paddelartige Schaufelrad ist ein Vorläufer der heutigen Turbine.  In engen Flußtälern wurden oft mehrere Mühlen hintereinander an Stauwehren betrieben. Ähnliche Bauarten waren auch auf den Britischen Inseln und in Norwegen in Gebrauch.
 
Dazu schreibt WIKIPEDIA, die freie Web-Enzyklopädie

Eine Horizontalrad-Wassermühle (kurz Horizontalmühle), insbesondere im Alpenraum auch Stockmühle, in den Ostalpen auch Floder- oder Flottermühle, im englischsprachigen Raum auch Clack- oder Clickmühle, Norweger- oder Normannenmühle (engl. norse mill), seltener auch Löffelradmühle, Griechische Mühle, Türkische Mühle oder Balkan-Mühle genannt ist eine Wassermühle, bei der das Wasserrad horizontal (waagerecht) liegt.


14.03.2021
Mühlen der Welt Logo Meersalz-Mühle in Italien

Mit dieser Mühle aus Italien setzen wir die Rubrik "Mühlen der Welt" fort. Dieser Mühlentyp aus dem Mittelmeer-Raum ist auch als Modell im Mühlenmuseum zu sehen. Als Meersalz-Mühle gab/gibt es sie in zwei Versionen: Einerseits wird sie als Schöpfmühle eingesetzt, andererseits verkleinert sie das aus Salinen gewonnene Salz zu Kleinstkörnern.

Das Meersalz von Trapani (italienisch Sale Marino di Trapani) wird als Lebensmittelprodukt ohne künstliche Zusatzstoffe durch natürliche Verdunstung hergestellt.

Das Salz enthält Jod und andere für den menschlichen Organismus wichtige Spurenelemente. Es wird von Hand gereinigt und verpackt.

Das Gebiet der Salinen umfasst Teile der Gemeinden Trapani, Paceco und Marsala und wird von der „Via del Sale“ gesäumt, die von Trapani bis Marsala verläuft und 1995 für den Großen Europäischen Preis für Tourismus und Umwelt ausgezeichnet wurde.

Die Größe der Becken („Salzpfannen“),  und deren Wassertiefe verringern sich immer stärker im Verlauf der höheren Salz-Konzentrierung. 
Als erstes wird das Meerwasser in Becken mit dem Namen „Fridda“ geleitet. Sperren verhindern das Einwandern von Meerestieren. Das Becken liegt genau auf dem Niveau des Meeresspiegels und wird mit der hier wenig ausgeprägten Tide geflutet und mithilfe wasserdichter Schotten geschlossen. Das zweite Becken „Vasa cultivu“ ist durch Kanäle mit dem

ersten verbunden. Mithilfe der Windkraft, die durch die Windmühlen in Drehbewegung umgesetzt wird, erfolgt die Weiterleitung in dieses geringfügig höher gelegene Becken. Die Wassermenge hat sich bereits um ein Drittel reduziert, der Salzgehalt liegt entsprechend bei ca. 12 °Bé. Diese hier bevorratete Salzlake, auch „Mutterwasser“ genannt, ist der Grundstoff für die Salzproduktion des nachfolgenden Produktionszyklusses.

Der (sehenswerte) Link führt zu einer Webseite der Region:

https://salinedellalaguna.it/immagini-saline-marsala-trapani

Mühlenmuseum in Trapani

In der Mühle, die noch betrieben wird.

Text/Bild: WIKIPEDIA


21.03.2021

Logo für 30 Jahre MühlenmuseumWie es anfing, mit dem Museum...

Gruppenbild Vorstand mit Partnern in Gifhorn

"... fahr mal nach Gifhorn", sagte die Frau zu Kurt Altena. Ein Jahr nach der Gründung des Fördervereins Windmühle in Hiesfeld entstand an einem ehemaligen "Baggersee" das Internationale Mühlenmuseum am Südrand von Gifhorn (Niedersachsen). Die Geschichte des Mühlenmuseums ist eng verbunden mit seinem Gründer und Besitzer Horst Wrobel. 1965 entdeckte er bei einem Ausflug zum Elm in Abbenrode eine alte Bockwindmühle, die noch in Betrieb war. Wrobel baute die Mühle im Maßstab 1:25 nach und sammelte danach sämtliches Material über Wind- und Wassermühlen. 1974 richtete er in Suhlendorf ein privates Museum mit seinen bis dahin nachgebauten Mühlenmodellen ein. Um eine Einrichtung im größeren Maßstab zu schaffen, kam es 1977 zu ersten Kontakten zum Landkreis Gifhorn.

Kernstück der Museumsanlage in Gifhorn ist die 800 Quadratmeter große Ausstellungshalle. Sie beherbergt Utensilien aus dem Mühlen- und Müllereiwesen. Außerdem befinden sich darin 49 Wind- und Wassermühlen- Miniaturmodelle (naturgetreu und maßstabsgerecht den Originalen in allen Einzelheiten verkleinert nachgebaut) aus 20 Ländern ausgestellt. Als Altena diese Mühlenwelt im Kleinformat sah, da stand für ihn fest: "Wenn ich jetzt noch geeignete Modellbauer finde, dann werden die fast leeren Räume an der Rotbach-Wassermühle auch zum Standort eines Modell-Museums".

Als die ersten Schritte gemacht waren und 6 Modelle in Hiesfeld zu bestaunen waren, machte sich der Vorstand (mit Partnern) auf den Weg nach Gifhorn. Bei einer dieser Reisen entstand dieses Gruppenbild. (Photo: Hermann Emmerich / Sammlung Ilse und Kurt Terlaak September 1995)

Die Stadt Gifhorn wird eventuell das Museum kaufen (Stand Dezember 2020). Zur Internetseite des Gifhorner Mühlenmuseums, hier der Link

http://www.muehlenmuseum.de/index.html


28.03.2021
Nach 10 Jahren Aufbau der Internetseiten ist es soweit:
Das Fachwerkhaus ist im/in 360 Grad-Bild(ern) zu sehen

Navigationspfeil Dieser Pfeil hilft bei der Navigation in den 360 Grad-Bildern im Fachwerkhaus (heute Standort der Wassermühle). Auf der Türe führt der Pfeil zur Außenansicht und zur Brücke über den Rotbach.

Das Bild (rechts) ist der Link zur Vollbildansicht. Bitte beachten Sie, dass ein neues Browserfenster zum Host der Panorama-Bilder geöffnet wird.

Vorschau für Link zum Vollbild

Ein permanenter Zugriff auf diese Panorama-Bilder über das Portal Wassermühle: 360 Grad


04.04.2021

Jedes Computerprogramm, das was auf sich hält, hat Eastereggs. Bei Excel musste man wirklich lange suchen, bis man die Überraschung von Microsoft gefunden hatte.

Unser Ostergeschenk dagegen hat sogar einen eigenen Link: 25 Bilder einer Orts- und Zeitreise entlang des Rotbachs in einer DIA-SHOW von circa 3:30 Minuten. Historische und romantische Bilder zeigen verschiedene Stationen des roten Baches (KLICK HIER).

Wer noch nie in den verschiedenen Portalen 'gesurft' hat, landet am Ende auf der Rotbach-Karte mit vielen weiteren Click-Points und auch noch den Menupunkt zu neuen 360 Grad-Ansichten.

frohe Ostern mit Link zu 360 Grad

11.04.2021Logo für 30 Jahre Mühlenmuseum
Drei Vorstandsmitglieder begutachten das neue Modell (1992)
die Rheinische Post berichtete im Februar 1992 über das Mühlenmuseum (Auszug):
"Natürlich haben die großen Originale der Mühlenmodelle ihre Geschichte, und die wurde von ihren Funktionen geschrieben. So trieb die Paltrockmühle beispielsweise in der Umgebung des niederländischen Zaan die Sägen in den Holzwerken an. Ihre Form wurde einem charakteristischen Kleidungsstück eingewanderter Pfälzer nachempfunden. Überhaupt wurde früher in Holland - speziell am Meer und in Hafenbereichen - ein großer Teil der Mühlen in der Industrie eingesetzt: für die Papierherstellung ebenso wie für das Mahlen von Gewürzen für Speiseöle. Auch die Bearbeitung von Hanfstengeln zur Fabrikation von Seilen wurde durch Windmühlenkraft erleichtert. Funktionen, die man heute nicht mehr sieht, die der Mühlenverein Hiesfeld geschichtlich aufarbeiten und in seinen Räumen dokumentieren will. Das kostet natürlich seine Zeit, doch der Anfang ist schon gemacht. Mehr als nur am Anfang steht die Bestückung der Räume. 13 Modelle sind es schon, auf 18 bis 20 Modelle will der Verein bis Anfang September kommen. Warum Anfang September? Am 8. September dieses Monats im letzten Jahr wurde das Museum als solches feierlich eingeweiht."
(Bild: Heinz Pennings, Monika Schürmann und Kurt Altena bei der ersten Inspektion)

18.04.2021Logo für 30 Jahre Mühlenmuseum
Johann Kampen vor seiner Mühle auf der neu gebauten Brücke über den Rotbach
 
 Die Brücke
Über 80 Jahre, bevor aus dem Backsteingebäude das Mühlenmuseum entstand, wurde hier für eine paar Jahre mit einer Walzenmühle Hafer für den Futtermarkt gepresst (und Versuche mit einer Ölpresse gemacht?). Details sind leider nicht bekannt. Wenn man die Gepflogenheiten der Zeit zugrunde legt, dann ist der Mann mit dem Hut Johann Kampen. Er wohnte in Spellen und hatte eine Frucht- und Mehlhandlung in Wesel. 1904 stellte er den Antrag auf Genehmigung dieser Brücke, die keinen Eingang in das Mühlhaus (re. im Bild) hatte. Der Zweck war die bessere Reinigungsmöglichkeit der Holzklappen am Wasserrad, die ständig vermoosten und damit die Rotation verlangsamte. Der Beigeordnete Bollwerk genehmigte die Brücke im Auftrag des Bürgermeisters. 20 Jahre später (Kampen hatte die Wassermühle längst wieder verkauft) erlitt der Pächter Altebockwinkel bei dieser Reinigung einen Arbeitsunfall. Das Wasserrad scherte einen Arm von seinem Körper. Seine Frau Anna brachte ihn mit einer Schubkarre ins Dinslakener Krankenhaus. Er überlebte, musste jedoch seinen Beruf als Müller aufgeben. Wie heute vor Ort und auf Bildern zu sehen ist, wurde diese Brücke danach entfernt. Besucher des Mühlenmuseums, die auch einen Blick in das Fachwerkhaus werfen wollen, müssen den sicheren Weg über die nächste Straßenbrücke (Kirchstraße) nehmen.

25.04.2021Logo 200 Jahre Windmühle Hiesfeld
Windwühle Hiesfeld mit freiem Erdboden
 
 Die nackte Mühle
Als in der vorletzten Woche der kleine Bagger kam und das ganze "Grünzeug" um die Mühle herum abräumte, da gab es aber mal sofort Fragen auf facebook. "Dürfen die das...?" - "Bürger werden nicht informiert!" - "Spielplatz...?"
In 2022 feiert die Stadt, der Mühlenverein und hoffentlich auch die Bürger den 200. Geburtstag der Hiesfelder Windmühle. Und bevor die Gäste kommen, soll alles wieder (schön) hergerichtet sein. Auf facebook hat der Vorsitzende des Mühlenvereins Kurt Simons reichlich Auskunft gegeben, "was da so gemacht werden soll". Anzufügen wäre noch der behindertengerechte Ausbau der Bushaltestelle. Das stand aber auch schon in der Zeitung. In den letzten 75 Jahren haben die Hiesfelder die Mühle immer nur von einer Seite gesehen. Dieser Windmühlentyp hat viele Namen (Erd-Holländer, Kappen-Mühle...) Wenn man die Mühle 'in den Wind stellen will', dann muss man die Kappe samt Flügel um die Mittelachse drehen können. Die häufigste Windrichtung im Jahr ist Südwest. Mit der Böschung, wie sie bis 1922 war, lässt sich das wieder machen: Statt des Elektromotors dreht dann der Wind die Flügel (oder auch Ruten genannt). Ach so, wer hat das alles genehmigt? Der Mühlenverein hat im Spätherbst 2018 mit dem Bürgermeister über den Geburtstag gesprochen und dann sind üblicherweise das Bauamt, der Kämmerer, das Grünflächenamt und... im Einsatz. Zwischendurch hat der Mühlenverein aus Spenden und Eigenmittel 13.000 Euro in die Mühlensicherheit investiert. Und da wäre noch der Dank an Frank Malotke für das Luftbild aus 51m Höhe (natürlich genehmigt durch die Deutsche Flugsicherung)

26.04.2021Petro mit Auszeichnung
Herzlichen Glückwunsch an

Petro van Doorne
  
Heute morgen (26.4) hat unser Mühlenfreund Petro van Doorne einen königlichen Orden bekommen, für die ehrenamtliche Arbeit mit Schulungen von Müllern in Gelderland, Niederlande, Deutschland und Österreich. Überreicht wurde die Auszeichnung vom Bürgermeister von Tiel. Unter dem Vorwand seine Ulrike ins Krankenhaus fahren zu sollen, hatte sie ihn früher aus dem Bett geholt. Petro ist dem Mühlenverein Hiesfeld spätestens durch seinen Gastvortrag beim letzten Mühlen-Talk bekannt.


02.05.2021
  Sockel der Windmühle freigelegtdie Windmühle mal ganz freigelegt
Das haben selbst "alte" Hiesfelder noch nicht gesehen  
 
 
In diesen Tagen bietet sich den Hiesfeldern ein Anblick, der zuletzt vor knapp 200 Jahren möglich war: der bisher vom Erdwall geschützte Sockel der Windmühle ist freigeschaufelt. Ein großes Problem ist die Verwitterung der Ziegelsteine und die damit einhergehende Feuchtigkeit, die sich wiederum negativ auf das Holz im Inneren der Mühle auswirkt. Nach langen Diskussionen im Mühlenverein und vor allem mit Fachleuten, soll eine Bodenheizung mit Fernwärme den Mehlsöller wärmen und das Problem mindern. Warum war das vor 200 Jahren kein wirkliches Problem? Sehr einfach: Die Mühle war im fast täglichen Betrieb; erzeugte selbst Wärme und zusätzlich werden die Müller auch gelüftet haben. Auch wenn das Mühlengebäude nicht von Mehlstaub durchdrungen war, so gab auch das Zerreiben von Eichenrinde (Lohe für Gerbereien) entsprechenden Feinstaub ab.

Danke an Michael Kociok für die Bilder


09.05.2021

Logo für 30 Jahre MühlenmuseumDas erste Modell im Museum war die Hiesfelder Windmühle...

Windmühle Hiesfeld als ModellDas Modell ist, abgesehen von der Kugelmühle (1:1), das größte Exponat und übersteigt Mannsgröße. Durch den Aufschnitt ist auch das Innenleben über drei Etagen sehr gut zu sehen (siehe Detailbilder). Der Bauherr der konischen Holländerwindmühle (ursprünglich mit Durchfahrt) war Gerhard Eickhoff (geb. am 20. März 1793 in Barmingholten am Rouleer). Der Mühlenbauer Heinrich Brahm aus Meiderich baute sie 1822. Sie wurde als Getreide- und Lohmühle eingesetzt. Lohe (getrocknete Baumrinde) wurde für die Lohgerberei benötigt und sorgte für Beschäftigung in der getreidefreien Zeit.
Das Mahlwerk, Treppenaufgang und die Königswelle
Mehlsöller im Modell

Nach teilweiser Zerstörung im 2. Weltkrieg Krieg wurde sie ab 1950 in vielen kleinen und größeren Schritten restauriert. Seit 1976 wird sie vom Mühlenverein Hiesfeld (Anfangs Förderverein Windmühle) im Auftrag der Stadt Dinslaken betreut. Dem Erhalt gingen zahlreiche Initiativen, insbesondere vom Heimatverein Dinslaken und einem Arbeitskreis aus Hiesfelder Bürgern voraus. Im Museum steht das Modell nun 30 Jahre - das Original feiert im nächsten Jahr den 200en.


15.05.2021Logo für 30 Jahre Mühlenmuseum
das Fachwerkhaus von 1693
 
 Die Mühle?
Dinslaken Hiesfeld - Das Baujahr war 1693... das sagen die Holzbalken. Die Dokumente, bezüglich der Wassermühle, lassen sich aber schon auf 1506 zurück verfolgen, als dieses Modell Anfang der 1990er Jahre entstand. Viele Gespräche und „Forschungen“ später ist klar: Die Wassermühle wurde erst 1945 in diesen Lagerschuppen verbracht, da das gegenüberliegende Mühlenhaus dringend als Ersatz für zerstörte Wohnhäuser gebraucht wurde. Bis dahin war es „nur“ ein Lagerschuppen und gehörte, wie die Mühle, zum Rittergut „Haus Hiesfeld“. Das Spiegelbild auf der Ostseite des Rotbachs war bis zum Ende des 19. Jh. auch ein Fachwerkhaus und wurde für die Getreide-, Öl- und Lohmühle verwendet. Lohe (gemahlene getrocknete Baumrinde) wurde für die Lohgerberei gebraucht. Orts- und Straßennamen wie Lohscheller, Lohberg, Auf dem Loh weisen auf die damalige Bedeutung hin. Der im Volksmund benutzte Name ‚Paumühle‘ bezog sich auf den Richter Pauwe, der im untersten Adelsstand, Haus Hiesfeld samt Mühle 1506 erwerben durfte. Die Hiesfelder Wassermühle ist die zweite von ehemals 5 Mühlen am Rotbach. Am Oberlauf befand sich die Grafenmühle, am Unterlauf die Mühle Dörnemann im Hiesfelder Dorf, die Stadtmühle (heute Altmarkt) und die Mühle "Haus Wohnung" an der Mündung in den Rhein. Diese verbliebene Wassermühle am Rotbach ist in der Betreuung des Mühlenvereins Hiesfeld. Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

23.05.2021
Frohe Pfingsten

30.05.2021
Mühlen der Welt Logo

Huis Ten Bosch: Windmill of Kinderdijk

Es ist der größte touristische Themenpark in Japan. Ein Freizeitpark im Stil eines holländischen Dorfes mit Fahrgeschäften und Nachbildungen von Sehenswürdigkeiten. Neben Grachten und Tulpen sind mehrere Windmühlen originalgetreu aufgebaut. Als Land der Berge und Vulkane haben Windmühlen in Japan ansonsten keine Tradition.

Huis Ten Bosch - Themenpark
1-1 Huis Ten Bosch Machi
Sasebo, Nagasaki 859-3292

 

Foto: Dick Thomas Johnson
Aufgenommen am 13. Oktober 2010
Bestimmte Rechte vorbehalten

https://english.huistenbosch.co.jp/

holländische Paltrockwindmühle in Japan

06.06.2021Windfehe aus dem Freilichtmuseum
Windfehe auf dem Anhänger - Ankunft an der WassermühleDie Windfege kommt !?

Die Rotationsworfelmaschine, auch Windfege, Staubmühle, Kornfege, Windsichte, Fegemühle, Blähmühle, Getreidewinde, Getreidewehe oder Getreideputzmühle u. v. a. genannt, ist eine Maschine zur Reinigung von Getreide, die nach dem Prinzip der Windsichtung funktioniert. Sie wird teilweise noch heute in China oder in Entwicklungsländern, aber auch noch vereinzelt in Europa und in den USA eingesetzt.

Eine Windfege trennt mittels eines durch eine Handkurbel zur Rotation gebrachten Windrades die Spreu von Weizen, Hirse, Reis oder anderem Getreide. Zuerst wird das gedroschene Getreide (einschließlich der Spreu) in einen Trichter gefüllt und durch einen gleichmäßigen Luftstrom geführt, der durch das Windrad in einem Luftkanal erzeugt wird. Die Spreu wird aufgrund ihres geringeren Gewichts von dem Luftstrom aus der Maschine geblasen, während das Korn und andere verbliebene schwerere Fremdkörper in der Maschine verbleiben und dann über Schüttelsiebe voneinander getrennt werden.

In Europa wurden Windfegen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis Anfang des 20. Jahrhunderts weitgehend von Dreschmaschinen verdrängt. Diese wiederum wurden später im 20. Jahrhundert von Mähdreschern abgelöst.

Um den Prozess vom ‚Korn zum Mehl‘ noch besser erklären zu können, kann der Mühlenverein bald eine eigene Windfege zeigen. Ein wenig Nacharbeit, an der historischen Maschine, ist allerdings notwendig. Nachtrag: Heute werden Mähdrescher zur Saison ausgeliehen. Inwieweit Mühlen (Müller) diesen Service angeboten haben, ist wenig bekannt.

Text z.T. WIKIPEDIA / Foto oben: Wackershofen_Freilandmuseum_Getreideputzmuehle

13.06.2021
Windfege im FachwerkhausDie Windfege ist da

In der Geschichte der Landtechnik stellen Windfegen eine der ältesten bekannten Maschinen dar. Obwohl im Kaiserreich China schon im 2. Jahrhundert v. Chr. bekannt, wurden sie nur territorial begrenzt eingesetzt. Die Maschine war teuer, so dass sie schließlich nur im wohlhabenderen Südchina bei der Reisernte vereinzelt eingesetzt und zwecks Kostenteilung meist verliehen wurde. Trotzdem stellte das einen Vorsprung gegenüber Europa dar, wo man Spreu und Weizen per Hand oder mit Schaufeln in die Luft warf, damit der Wind die Spreu davontrug, bzw. die ähnlich mühsame Worfel („Kornschwinge“) einsetzte.

Der Vorsitzende des Mühlenvereins entdeckte diese Windfege mit den 'sozialen Medien', übernahm den Erwerb und Transport und machte auch dieses Foto.


20.06.2021
Windmühle frei von Böschung

Teil einer Postkarte nach 1945

untenrum ganz frei

In der Facebook-Gruppe Dinslaken und Hiesfeld, mein Dorf! veröffentlichte Bernd Zimmermann eine alte Hiesfelder Postkarte. Das Foto muss nach 1945 erstellt worden sein, weil die Windrose auf dem Kappendach fehlt. Da noch kein Zaun um das Flur-Gelände gebaut ist, lässt sich der ursprüngliche Böschungshügel sehr gut erkennen. Die jetzigen Renovierungsmaßnahmen zeigen die Mühle ohne Böschung, dafür aber einen Teil der originalen Ziegelfarbe. Wenn die Arbeiten abgeschlossen sind, dann kann die Kappe (samt Flügel) wieder komplett in den "Rest"-Wind gestellt werden.


27.06.2021Logo für 30 Jahre Mühlenmuseum
Ägypter oder Franzosen
 30 Jahre Mühlenmuseum - Eine Sommer-Reise um das Mittelmeer mit Modellen aus dem Museum - heute: Ägypten

Bei den ägyptischen Windmühlen gehen die Vorstellungen der Wissenschaftler in Bezug auf das Alter der Mühlen weit auseinander. Einige von ihnen behaupten, dass vermutlich die ältesten Windmühlen der Welt die Mühlen von Moos in der Nähe der ägyptischen Seestadt Alexandria sind. Diese Mühlen, von denen noch einige gut erhalten sind, wurden von den Ägyptern bereits zur Mehlgewinnung benutzt und werden auf ein Alter von mehreren tausend Jahren geschätzt.

Andere Wissenschaftler vertreten eine genau gegensätzliche Vorstellung, sie behaupten, dass erst die Franzosen nach 1798 die Kunde von der Ausnutzung der Windkraft nach Ägypten gebracht haben sollen. Sie begründen es damit, dass die Windmühlen nach dem Abzug der Franzosen zerstört wurden, da sie als fremdes Kulturelement empfunden wurden. Und erklären somit auch die große Ähnlichkeit zu den französischen Mühlen.

Das Modell im Museum stammt aus dem Jahr 1992 und war ein Geschenk der Volksbank Dinslaken.


04.07.2021Logo für 30 Jahre Mühlenmuseum
Eine der 30 Mühlen von La Mancha
 30 Jahre Mühlenmuseum - Eine Sommer-Reise um das Mittelmeer mit Modellen aus dem Museum - heute:  Spanien Flagge Spanien

In der spanischen Provinz La Mancha, auf der Höhe "Sierra de los Molinos", stehen jene 30 Windmühlen, gegen deren Flügel Cervantes (1547 - 1616) seinen Helden Don Quichote, den "Ritter von der traurigen Gestalt", hat ankämpfen lassen. Als Mühlen mit historischer Vergangenheit locken sie jährlich Tausende von Touristen aus allen Ländern an. Ähnlich wie in Griechenland befinden sich auch in Spanien so viele Turmwindmühlen, dass sie besondere Attraktionen des Landes bilden. Aber nirgends passen sich diese "Windmaschinen" der Landschaft so gut an, wie auf der Höhe "Sierra de los Molinos", wo sie vom Hauch der Legende getragen, in der Phantasie des Betrachters zu lebenden Gestalten erhoben werden.

Eine weltweite Beachtung erlangte der "traurige Held" als Broadway-Musical und der späteren Verfilmung.


09.07.2021
logo-Foerderverein-Museum-Voswinkelshof-Dinslaken-Vereins
 neuer LINK - zu neuer Seite 

Der Förderverein Museum Voswinckelshof Dinslaken e.V. hat seinen Internetauftritt völlig neu gestaltet (die NRZ berichtete). So ist dort zuerst zu lesen: " Die Internetseite (Homepage) des Fördervereins verursacht jährlich laufende Kosten für die Ergänzung und Wartung sowie für das Webhostingpaket. Es sind regelmäßige Aktualisierungen des WordPress CMS, regelmäßige Aktualisierungen der Plugins und Drittanbieterkomponenten des WordPress CMS, regelmäßige Backups sowie Wiederherstellung der Webseite durch einspielen des Backups bei Bedarf durchzuführen. Hinzu kommen die Ergänzungen der Inhalte unserer Internetseite (Homepage).

Für diese jährlichen Kosten konnten Sponsoren gefunden werden.

Mit einem jährlich wiederkehrenden Zuschuss unterstützen die Stadtwerke Dinslaken GmbH und die Fernwärme Niederrhein GmbH diese Maßnahme."

Auf unserer Seite "Links" haben wir eine Verknüpfung hinzugefügt.


11.07.2021Logo für 30 Jahre Mühlenmuseum
die restaurierte Mühle auf Kreta
 30 Jahre Mühlenmuseum - Eine Sommer-Reise um das Mittelmeer mit Modellen aus dem Museum - heute:  Griechenland Flagge Griechenland

Auf Kreta gibt es noch mehrere dieser unbeweglichen Mühlen, sie stehen auf den Hängen von Selli und Umgebung. Sie begrenzen die reiche Getreideebene von Lassiti. 

Heute sind diese Mühlen alle nur noch Ruinen, mit eingefallenen Dächern, zerfallenen Mühlenrädern, Steinen und wenigen Stümpfen, die der Rest von einigen Flügeln sind.

Monique Monsterleet hat eine dieser Mühlen wieder in Stand gesetzt, was einen großen Erfolg für die griechische Molinologie bedeutet. 1996, zum 20. Geburtstag des Mühlenvereins, schenkte sich der Verein (bezahlt aus Spenden) drei Mühlen. Eines dieser Modelle war diese Gebirgs-Windmühle.


18.07.2021

es passiert auch bei uns 

Die Mitglieder des Mühlenvereins denken in diesen Stunden an die Opfer und leidenden Menschen, nach dem die Natur ihre Kraft und den Menschen ihre Ohnmacht aufgezeigt haben. Das Mühlenwesen (sowohl Wind- als auch Wassermühlen) sind seit 1000 Jahren den Naturkräften ausgesetzt. Bis vor knapp 100 Jahren stand das Hochwasser des Rotbaches bis in die Neustadt von Dinslaken... In den letzten Jahren trocknete der rote Bach an vielen Stellen des Verlaufs aus.

Diese Bilder entstanden in den letzten Tagen. Das Rad ist aus der Kraft des Wassers genommen, um Schäden zu vermeiden.


25.07.2021Logo für 30 Jahre Mühlenmuseum
die restaurierte Mühle auf Mykonos
 30 Jahre Mühlenmuseum - Eine Sommer-Reise um das Mittelmeer mit Modellen aus dem Museum - heute nochmals:  Griechenland Flagge Griechenland

Das Original aus dem 19. Jrt. ist eine Kornmühle auf Mykonos (griechische Insel). Sie ist eine zylindrisch, aus Felssteinen erbaute Mühle mit segelbespannten Stangen. Da der Wind fast immer aus einer Richtung weht, braucht die Haube nur selten gedreht werden. Diese Mühlenart ist rund um das Mittelmeer verbreitet.
 
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Nachbau in Museum Gifhorn

Bei einer Museumserweiterung 1987 entstand auf einer künstlichen Insel auf dem Gelände ein Nachbau einer Windmühle von der griechischen Kykladeninsel Mykonos. Die Mühle stellt eine weiße Turmmühle mit Spitzdach und zwölf Segelflügeln dar.


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