M ü h l e n v e r e i n
Hiesfeld e.V. in Dinslaken

      D  a s   w a r  ( a u c h )   2 0 2 6   - der Newsblog 


´januar2026

50 Jahre Mühlenverein

 

Der Mühlenverein wünscht Ihnen, den Familien und Freunden Glück, Gesundheit und Frieden im neuen Jahr

 


4.Januar2026

50 Jahre Mühlenverein die Kneipe

 50 Jahre Mühlenverein - das ist in diesem Jahr ein guter Grund, im Archiv nach Meilensteinen und Glanzlichtern zu suchen und hier zu zeigen. Der Anfang ist diese "Kneipe"... in dieser Bildmontage von 'Gestern' und 'Heute':

Etwa Mitte der 70er Jahre einigte sich eine Stammtischgruppe, bestehend aus Eugen Schürmann (Holzbau Schürmann), Hans Schmelzer (Schuhhaus Schmelzer) Kurt Hesse (Glückauf-Apotheke), Reinhard Muthmann, Friedel Bongers, Heinz Nuske, Architekt Horst Schweitzer und Richard Klein (Gastwirt in der Dorfschenke, heutige Volksbank gegenüber der evangelischen Kirche), eine „Interessengemeinschaft Hiesfeld-Barmingholten“ zu gründen. Es galt, die historische Windmühle zu erhalten.


10.Januar2026

Windmühle im neuen 'Glanz'

 Vor 50 Jahren lud der Stammtisch der Dorfschenke zu der Gründungsversammlung "Förderverein Windmühle Hiesfeld" ein. Später erfolgte die Umbennenung in 'Mühlenverein Hiesfeld'. Der Verein versuchte die Altersschäden aufzuhalten und zu reparieren. Anfang der 1950er war es der insbesondere der Heimatverein Dinslaken, der Hilfe gab. In den letzten 10 Jahren zeigten sich dann deutliche Schäden am Mauerwerk. Inzwischen stieg die Stadt mit Gutachten und Experten in das Thema ein und verhalf dem denkmalgeschütztem Bau zu einer Fassade 'wie neu' (rechtzeitig zum Vereinsjubiläum). Aber es gibt noch mehr Arbeit zu tun.


17.Januar2026

Cornelius Benninghoff

Logo 50 Jahre Mühlenverein Vor der Vereinsgründung gab es schon seit Anfang der 50er Jahre zahlreiche Initiativen und häufig auch vom Heimatverein Dinslaken. Im September 1968 titelt die RHEINISCHE POST: "Dorfgemeinschaft sucht Herz für die Windmühle", gemeint ist ein Motor, vielleicht ein Dreschmaschinen-Motor, der die Flügel der Mühle antreiben könnte. Einen wichtigen Hinweis auf handelnde Personen gibt das Zitat: "Die Hiesfelder Windmühle befindet sich, obwohl sie als Baudenkmal anerkannt ist, in Privatbesitz. Kornelius Benninghoff (siehe Bild oben) bemüht sich seit langem in Absprache mit dem Besitzer um ihre Erhaltung. Gemeinsam mit Hermann Dörnemann und dem verstorbenen H. Muthmann baute er das im letzten Krieg schwer angeschlagene Bauwerk wieder auf. "Ohne die Hilfe des Bergbaudirektors Dr. Hoffmann vom Hamborner Bergbau* wäre uns das gar nicht möglich gewesen", erinnert er sich.


24.Januar 2026

Vaags für neue Kappe auf der Mühle

Dacharbeiten 2004Seit einiger Zeit wird die Hiesfelder Windmühle, auch mit 250.000 € aus Landesmitteln, renoviert. Die ursprüngliche Böschung wurde wieder hergestellt und zuletzt die Klinkerfassade umfassend repariert. Nun ist die Kappe an der Reihe. Zuletzt wurde das Schindeldach in 2004 mit Spendergeld (u.a. ein großer anonymer Spendenbetrag) von einer anderen niederländischen Spezialfirma restauriert.


31.Januar 2026
Unter dem Dach der Windmühle Damit sich Mühle wieder drehen lässt

Hier zwei Bilder von den Arbeiten der Firma Vaags in der Kappe der Mühle.
Die Kappe ließ sich nicht mehr um 180 Grad drehen und deshalb sind Spanngurte und Gewindestangen gesetzt worden, um die Fugbalken etwas enger zu machen, damit die komplette Kappe sich drehen kann. "Viel Arbeit, aber es wird".
(Der Vorsitzende in der Kappe)


07. Februar 2026

Horst Schweitzer, der erste (1.) VorsitzendeLogo 50 Jahre Mühlenverein

Der erste (1.)Vorsitzende

Bei den Meilensteinen aus 50 Jahren Vereinsgeschichte sollte der "allererste" Vorsitzende hier nicht fehlen: Horst Schweitzer wurde am 10. 07. 1934 in Neuruppin - der bekannten Fontane und Schinkelstadt - geboren. Er starb in Dinslaken am 26. 10. 1981. Horst floh mit seinen Eltern nach dem Krieg aus Neuruppin. Zuerst war die Familie in Bamberg, dort lernte Horst das Steinmetzhandwerk, später siedelte die Familie nach Dinslaken über. Sein Vater war Beamter auf dem Finanzamt Dinslaken. Horst arbeitete in Dinslaken bei dem Architekturbüro Cebulla als Bauleiter. Später wurde er selbstständiger Architekt und blieb dies bis zu seinem Tode. Er war verheiratet und das Ehepaar Schweitzer hatte drei Kinder. Zwei Jungens und ein Mädchen. Sein bevorzugtes Hobby war Segeln.

Wann seine politischen Aktivitäten für die SPD begannen, ist noch nicht recherchiert. Auch seine Frau konnte sich nicht genau daran erinnern. Auf alle Fälle war er mehrere Wahlperioden im Rat der Stadt Dinslaken. Im SPD-Ortsverein-Hiesfeld war er als Stadtverordneter - wie üblich - kooptiertes Vorstandsmitglied. Im Rat war er Mitglied des Hauptausschußes und Vorsitzender des Bauauschußes.

Er gehörte zum Aktionskreis der Werbegemeinschaft Hiesfeld und war damit Initiator für die Gründung des "Fördervereins Windmühle". Er wurde der erste Vorsitzende. Es blieben ihm nur fünf Jahre für diese Herzensangelegenheit. Sein Nachfolger wurde 1982 Kurt Altena - (Gründungsmitglied).


14. Februar 2026

blauweiß kalt - Winter an der WassermühleBlau-(W)eiss

Nur wenige Tage und Stunden (bisher) zeigte sich der Winter in seinen weißen Farben in Hiesfeld. Für Wassermüller waren solche Wetter ein Merkmal des Stillstands. Kein rauschendes Wasser ließ das Rad und damit den Mühlstein laufen. Keine Lohe oder Mehl... also kein Verdienst.


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