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2006  

Radeln von Mühle zu Mühle

mit dem Fahrrad zur Mühle

DINSLAKEN. Anlässlich des 30jährigen Jubiläums des Mühlenvereins Dinslaken-Hiesfeld sowie des internationalen Museumtages lädt DIN@MIT am Sonntag, 21. Mai, zu einer geführten Mühlentour ein. Unter dem Motto "Radeln von Mühle zu Mühle" startet die Tour ab 12 Uhr vom Hiesfelder Mühlenmuseum. Von hier aus geht es durch das Rotbachtal, die Kirchhellener Heide und den Gartroper Busch hin zu den beiden Wassermühlen am Bruchmühlenweg und im Ortskern von Gahlen. Insgesamt sind vier gut erhaltene Wassermühlen im Streckenverlauf zu bewundern. Zudem besteht die Möglichkeit vor Beginn der Radtour dem Kreisheimattag, der ab 10.30 Uhr rund um die Wassermühle stattfindet, beizuwohnen und auch das Mühlenmuseum zu besichtigen.

      Bei einer Strecke von ca. 40 Kilometern wird die Fahrzeit bei gemütlicher Fahrweise und Einkehrmöglichkeiten etwa fünf Stunden betragen und ist auch für ungeübte Radfahrer geeignet. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind per Email (radtour-dinslaken@gmx.de) oder direkt bei DIN@MIT 02064-605304 möglich.

NRZ, 4. Mai 2006 (Foto: Wikipedia)


2006  

Mühlenfest wie im Mittelalter

Photo privat

Wenn schon feiern, dann richtig: 30 Jahre Mühlenverein Hiesfeld sind ein guter Grund, um auch den sechsten Kreisheimattag ins Mühlendorf zu holen. Am Sonntag, 21. Mai steigt rund um die Wassermühle ein großes Fest mit Musik, Traktorshow und einem mittelalterlichen Handwerkermarkt.

von Ralf Schreiner

Z w i s c h e n r u f

Volles Programm
Kurt Altena hat den Bogen raus. Er weiß nicht nur, was er will. Er weiß auch genau, wo er suchen muss, um es zu bekommen. Gutes fällt nicht vom Himmel. Ob Flachser oder Filzer, Schmied oder Scheren- schleifer, Korbflechter oder Klompenschnitzer - man muss die Adressen kennen und darf sich nicht zu fein zum Klinkenputzen sein. Und man braucht ein Gefühl für Authentizität, für Echtes, das die Menschen begeistert, vielleicht auch ein wenig staunen lässt. Der Mühlenverein vermittelt dieses Gefühl. Wenn er für ein großes Fest wirbt, können Besucher sicher sein: Dort wartet ein Erlebnis, keine als Markt getarnte Buden-Stadt, in der Hosenträger und Autopolitur verkauft werden. Der Kreis hätte für seinen Heimattag keinen besseren Ort als Hiesfeld finden können. Für 1790 € Zuschuss gibt's das volle Programm. Sponsoren und engagierte Ehrenämtler inklusive.
Ralf Schreiner

INFO


Eröffnung. Der Kreisheimattag findet am Sonntag, 21. Mai, von 10.30 bis 19 Uhr rund um die Hiesfelder Wassermühle statt. Landrat Ansgar Müller wird den Tag eröffnen.

Dinslaken „Wenn das Wetter mitspielt, rechne ich mit rund 6000 Besuchern", sagt Kurt Altena. Der Vorsitzende des Mühlenvereins freut sich auf das Fest. Und ein bisschen stolz auf das, was dort geboten wird, ist er auch. Dazu hat er allen Grund. Schließlich hat es eine Menge Mühe gekostet, all die alten Handwerkskünste, altertümlichen Bräuche und Berufe für diesen Tag zu gewinnen. Das Besondere wird sein: Alle Handwerker sind in Aktion zu erleben. „Das heißt: nur Vorführungen, kein Verkauf", berichtet Kurt Altena.
       Ein Scherenschleifer wird Messer und Scheren schärfen, der Schmied mit dem Hammer glühendes Eisen bearbeiten. Spinnräder und Töpferscheiben werden sich drehen, Papierschöpfer, Glasbläser, Buchbinder, Holzschnitzer und Korbflechter ihr Können zeigen. Insgesamt werden 27 Handwerker rund um die Mühle ihre Stände aufschlagen. Besonders gespannt ist der Mühlenverein auf die Flachser des Heimatvereins Wegberg. Nach dem Motto „schlagen, kämmen, weben" können Besucher hautnah erleben, wie aus dem Rohmaterial einer Pflanze echtes Leinen gewonnen wird.
       Auch die Unterhaltung kommt nicht zu kurz. Dafür sorgen eine Traktorschau, der Wagen der Hiesfelder Feuerwehr, die Kaninchen der Dinslakener Zuchtvereine oder die Schafscherer, die im Stundenrhytmus ein Tier von seiner Wolle befreien werden. Auf der Bühne erwartet die Besucher eine bunte Mischung aus Musik und Tanzeinlagen. Das Kirchhellener Blasorchester tritt auf, der MGV Barmingholten, ein Shantychor, die Hönxer Klompendänzer und verschiedene Volkstanzgruppen. Für das leibliche Wohl sorgen eine niederrheinische Kaffeetafel, Bier vom Fass und selbst gebackenes Brot aus dem Mühlenofen. Zu einem richtigen Kreisheimattag gehören selbstverständlich auch die Heimatvereine des Kreises Wesel, 14 Stück haben sich angesagt, darunter auch einige von der linken Rheinseite. Sie wollen dazu beitragen, dass dies ein rundum gelungenes Fest, in das der Mühlenverein im übrigen nicht nur viel Arbeit, sodern auch eine Menge Geld steckt. Der Kreis stellt für den Heimattag 1790 Euro zur Verfügung. Die tatsächlichen Kosten werden sich jedoch wohl insgesamt auf rund 10.000 Euro summieren. „Gut, dass wir starke Sponsoren haben"„ sagt Kurt Altena. „Sonst wäre das nicht zu schaffen."

 Rheinische Post , 12. Mai 2006

hier:  ALLES ZUM FEIERTAG


2006  

180 000. Besucher in der Mühle

Freck und Altena vor der WindmühleHiesfeld. Diese Zahl kann sich sehen lassen! Sichtlich stolz zeigten sich Kurt Altena und sein Team vom Mühlenverein Hiesfeld beim Empfang des 180 000. Besuchers in der Wind- und Wassermühle.

    Viel Interesse zeigten die kleinen Jubiläumsgäste, allesamt Drittklässler der Averbruchschule Dinslaken*, die sich zu Beginn der Führung einen 15minütigen Lehrfilm über Windmühlen und die Mehlproduktion ansahen und anschließend eine spannende Führung durch die noch immer funktionierende Mahlwerkstechnik der Mühle erlebten. Stellvertretend für den 180 000. Besucher überreichte Kurt Altena einen Schenk über 300 Euro an Jutta Frenk, Vorsitzende des Fördervereins. Das Geld soll nun als Zuschuss für eine neue Beschallungsanlage in der Aula genutzt werden.

*"Käferklasse" Joachim Saretzki (stellv. Schulleiter)
  "Bienenklasse" Karin Pohl

 stadt-panorama  31. Mai 2006

 


2006   mit dem Fahrrad zur MühleMühlentag
Auch die Windmühle und das Mühlenmuseum in Hiesfeld beteiligten sich wieder am gestrigen bundesweiten Mühlentag und luden Besucher zur Besichtigung ein. Das trockene Wetter nutzten Heidemarie Erdmann und Hans Joachim Grunwo aus Oberhausen, um die Sehenswürdigkeiten mit dem Fahrrad anzusteuern.

 NRZ   6. Juni 2006, Foto Heinz Kunkel


2006  

Altena bohrt dicke Bohlen

Wassermühle / 168 Eichenbretter der 42 Schaufeln sind nach rund 100 Jahren morsch und müssen ausgetauscht werden. Investitionsbedarf von bis zu 40000 Euro

Harald Pahl

DINSLAKEN. Kurt Altena, Altbürgermeister und Vorsitzender des Hiesfelder Mühlenvereins, will wieder dicke Bohlen bohren. Und das nicht nur im übertragenen Sinn. Die 42 Schaufeln des Rades der Wassermühle müssen nämlich ausgetauscht werden. Je Schaufel sind das vier Eichenbretter, insgesamt also 168. Heinz-Bernd Schürmann vom Sägewerk in Oberlohberg hat schon einmal mündlich den Auftrag bekommen, sich auf die Lieferungen vorzubereiten.
       Das ganze Mühlenmuseum brauche eine Auffrischung, müsse auf Vordermann gebracht werden, meint Altena. Die Baumscheiben seien aufgenommen worden, aus den vielen Modellen mussten Spinnen beseitigt werden. "Das dauert noch so seine zwei Monate", umreißt Altena die Ferienbeschäftigung für den Mühlenverein. Zur Krönung sollen dann drei neue Modelle einer russischen, einer sibirischen und einer belgischen Mühle aus einer Rotterdammer Werkstatt (Leendert Boshuizen) ins Museum überführt werden.
       Aber das Schaufelrad ist das schwerste Projekt. Rund 100 Jahre sind die morschen Bohlen alt, die jetzt auf die Auswechslung warten. Von einem Handwerker, der schon einmal bei Bergschädenbeseitigung im Einsatz war, hat Altena sich beraten lassen. Beim Deutschen Mühlentag in Minden holte er weitere fachliche Auskünfte von niederländischen Mühlenbauern ein. Vorstandsmitglied Clemens Glunz will sich auch der Hilfe der Thyssen-Lehrwerkstatt versichern.
       Immerhin, so rechnet Altena vor, geht es um eine Investitionssumme von 30 bis 40000 Euro für das Schaufelrad der Wassermühle mit seinen 5,80 Metern Durchmesser und einem Meter Breite. Um es einzusetzen, werde ein Drei-Tonnen-Kran benötigt.
       Vorher muss aber noch das nötige Geld aufgebracht werden. Zwar sitze es bei Mäzenen auch nicht mehr so ganz locker, aber für das Mühlenmuseum habe er auch noch nie vergeblich um Unterstützung gebeten und werde deshalb wohl auch diesmal offene Ohren, Herzen und Hände finden, ist Altena sicher.

 NRZ  28. Juni 2006


2006  

Reise im Kabinenroller

ISETTA-Treffen. Am Samstag machte der "Kleinwagen-Stammtisch Bochum" mit 16 Oldies Station am Hiesfelder Mühlenmuseum.

Isettas vor der MühleDINSLAKEN. Hebel runterdrücken. Schwenktür ziehen und das Ambiente der 1950er verbreitet seinen Charme. Der Ein- und Ausstieg scheint dagegen gewöhnungsbedürftig. Zwei Schritte vorwärts, Kopf einziehen: Nach einer 180-Grad-Drehung sitzen Fahrer und Gast auf ihrem Platz. Gemütlich im Sofa-Stil. Zündschlüssel rum und die 250 Kubik der Baureihe 300 bringen den kleinen Flitzer namens Isetta ins Rollen. 13 Wagen der Kultmarke, ein Goggomobil und zwei Exponate aus dem Hause Daimler rauschen am Samstag gegen 15 Uhr in Formation durch Hiesfeld. Am Zielpunkt Mühlenmuseum hat Hausherr Kurt Altena derweil alle Vorbereitungen getroffen. "Jetzt kann die Absperrung weg", lächelt er, als die ersten tollkühnen Kisten am Kreisverkehr zu hören sind. Der "Kleinwagen Stammtisch Bochum" macht Station in Dinslaken.

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 NRZ  09. Oktober 2006  Thorsten Otto


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