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2000  
Erlebnistouren in Dinslaken
Vorgestellt auf der Utrechter Messe

Dinslaken/Utrecht (ah) Auf der großen internationalen Touristikmesse in Utrecht, der "Vakantie beurs", die noch bis zum morgigen Sonntag läuft, präsentiert unter etwa 1600 Ausstellern die Touristik Agentur Niederrhein auch einen Stand aus Dinslaken, der von Rainer Weiß vom Wirtschaftsförderungsamt betreut und auch vom Mühlenverein Hiesfeld bestückt wird.

     Die Vorstandsmitglieder des Mühlenvereins mit Kurt Altena, Hermann Emmerich und Kurt Terlaak brachten selbst eine Mühle nach Utrecht. Bei dieser Gelegenheit treffen sie neben Rainer Weiß auch den stellvertretenden Landrat des Kreises Wesel, Heinz-Dieter Bartels, der, wie auch Thomas Bolte, Geschäftsführer der Touristik Agentur sich lobend über die Dinslakener Präsentation äußerte. Neben dem Mühlenmodell als Hinweis auf die Ausstellung der Hiesfelder Wassermühle war auch eine Vielzahl von Broschüren der Dinslakener Gastronomen, sowie Wander- und Radwege im Bereich des Rotbaches zu sehen.
     Auf der Messe in den Niederlanden, nach Meinung Kurt Altenas der zweitgrößten Touristikmesse nach Berlin, wurden neben dem Themenschwerpunkt Radwandern auch Erlebnistouren der Region präsentiert, vom Duisburger Zoo über die Hiesfelder Wassermühle, bis zur niederrheinischen "Zeitreise" mit den Römern in Xanten, der Vogelwelt in Kevelaer, Buys im Schloß Moyland in Bedburg-Hau und dem Kernwasserwunderland in Kalkar.
     Ab dem 17. Januar ist ein neuer Katalog "NiederRhein 2000" mit Informationen über das Programm und die Region bei der Touristik Agentur NiederRhein (TAN) 47540 Kalkar (02824/9235 erhältlich.

Gruppenbild in Utrecht
Vorstandsmitglieder des Mühlenvereins brachten ein Mühlenmodell nach Utrecht: 
Hermann Emmerich, Rainer Weiß, Kurt Altena, Kurt Terlaak, Heinz-Dieter Bartels, Thomas Bolte

 NRZ  15. Januar 2000


2000  

Müller überfluteten halb Hiesfeld -
zum Ärger der Bürger
Rotbach erregte die Gemüter

Rotbach-Kurve

Dinslaken. Wer über die Autobahn Oberhausen / Arnheim fährt merkt kaum, das er den Rotbach überquert. Und die meisten Leute wissen wahrscheinlich gar nicht, dass der Rotbach nicht immer so gerade war, wie er jetzt ist, und dass die Stadt Dinslaken dem Wasserreichtum des Rotbachs ihr Dasein zu verdanken hat. Der Name Rotbach geht auf den Raseneisenstein(1) zurück, der den feinen Sand am Grunde des Bachbettes rötlich färbte.
     Er hat den Bürgern früher viel Sorge bereitet, denn seine Wassermengen wurden bei starkem Regen eine Gefahr für Menschen und Tiere. Die Müller am Rotbach (Anm. des Webmasters: ursprünglich waren es fünf Wassermühlen) mussten bei Hochwasser ihre Sperren hochziehen, damit nicht alles überflutet wurde, aber oft taten sie es nicht.
     Denn früher, um das Jahr 1809, gab es Streitereien zwischen Müllern und den Stadtleuten. Weil die Müller das Hochwasser des Rotbachs brauchten, um ihr Korn zu mahlen, öffneten sie alle Schleusen. Dann kam soviel Wasser, dass halb Hiesfeld und Dinslaken überschwemmt wurden. Die Bürger schlossen die Tore schnell wieder. Es war ein ständiges hin und her, so das der Bürgermeister eine Bannmühle festlegte. Das bedeutete, dass alle Bürger nur noch zu einer Mühle gehen durften, um ihr Korn zu mahlen. Dieses Gesetz wurde aber bald wieder aufgehoben. Von 1918 bis 1935 wurde der Rotbach begradigt, um die großen Probleme zu beseitigen.(2) 
     Der Rotbach entsteht durch zwei Quellen in Grafenmühle und schlängelt sich das Naturschutzgebiet "Hiesfelder Wald" dahin, dann vereinigt er sich mit dem Schwarzbach. Bis zu seiner Mündung in den Rhein wurde sein Lauf auf 12 Kilometer begradigt. Heute fließt der Rotbach von Grafenmühle über Hiesfeld nach Eppinghoven, wo er zwischen Haus Wohnung und dem STEAG-Kraftwerk in den Rhein mündet.

Nils Feikel, Klasse 8d, Realschule im Gustav-Heinemann-Schulzentrum (GHZ)
veröffentlicht in der NRZ, 22. März 2000

(1) WIKIPEDIA
(2)  Im Naturzustand mäandert ein Fluß und erhöht dadurch auch seine Geschwindigkeit
mehr zum Rotbach
mehr zu Hochwasser


2000  

Gruppenbild mit Sabine Weiss

Mühlenbesuch in Hiesfeld

Anne BrechlingHiesfeld ist bei der Werbung um Tagestouristen eine gute Visitenkarte. Davon überzeugten sich jetzt unter anderem Bürgermeisterin Sabine Weiss, Vertreter der Touristik-Agentur NiederRhein sowie örtliche Gastronomen und Hoteliers bei einem Besuch der Hiesfelder Windmühle und der Wassermühle. Eingeladen hatte der Mühlenverein. Bei dem Besuch wurde Sabine Weiss ein Aquarell mit der Hiesfelder Wassermühle überreicht. Das Bild wurde von der Hiesfelder Künstlerin Anne Brechling gemalt und dem Mühlenverein in einer limitierten Auflage von 150 Stück handsigniert zur Verfügung gestellt.

 Niederrhein-Anzeiger  12. April 2000
 NRZ  -Foto: Schulze


2000  

Gruppenbild Landfrauen vor dem Museum

Mühlenmuseum: Besucherrekord

Rund 1000 Gäste interessierten sich im Juni für das Hiesfelder Kleinod

Hiesfeld. 17 Schulklassen aus Oberhausen, Königshardt und Dinslaken, dann 14 Gruppen von interessierten Bürgerinnen und Bürgern - u.a. aus Nordhorn, Düsseldorf, Duisburg, Walsum und der näheren Umgebung sowie aus Krankenhäusern von Oberhausen und Dinslaken - registrierte der Mühlenverein als Gäste des Mühlenmuseums im Monat Juni. Hinzu kamen noch eine Hochzeitsgesellschaft mit über 50 Personen aus Hünxe sowie noch zwei Fahrradgruppen der Landfrauen aus Gartrop und Bruckhausen unter Leitung von Fritz Endemann. Letztere wurden vom Mühlenverein mit einer "Niederrheinischen Kaffeetafel" mit Brot und Stuten, gebacken in einem nostalgischen Backofen, beköstigt. Hinzu kam noch die Stippvisite des WDR am Dienstag, der eine Reportage über das Mühlenmuseum für Anfang August geplant hat...

 NRZ  20. Juli 2000 /ah


2000  
Rotbachroute im Fernsehen

Logo WDRDinslaken. Bei der "Lokalzeit" im WDR-Fernsehen werden regelmäßig samstags Wandertipps gegeben. Wenn alles klappt, wird heute die Rotbach-Route zwischen der Dinslakener Altstadt und der Sträterei vorgestellt. Gedreht wurde bereits vor Tagen, unter anderem im Mühlenmuseum in Hiesfeld. Die Stadtpressestelle hatte das WDR-Team für das Projekt begeistert und den Kontakt zum Heimatverein Land Dinslaken vermittelt. Sollte Dinslaken als Wandertipp über die Mattscheibe flimmern, dann heute ab 19.30 Uhr im Dritten.

 NRZ  5. August 2000


2000  

Neuer Service bei NRZ-Online zum Weihnachtsfest

Postkartenidylle

Ab sofort können elektronische Postkarten aus Dinslaken, Voerde und Hünxe als E-Mail an Freunde und Verwandte aus der ganzen Welt geschickt werden. Voraussetzung: Der Empfänger verfügt über einen Internetanschluß. Unser erstes Motiv zeigt die Wassermühle am Rotbach in Dinslaken-Hiesfeld. Dieser Service bleibt ständig im Programm von NRZ-Online, die Bilder werden mehrfach im Jahr ausgetauscht. Leserinnen und Leser ohne Internet-Anschluß können ebenfalls Postkarten versenden. In allen NRZ-Geschäftsstellen. Zu finden sind die E-Postkarten im Internet unter www.nrz.de/postkarten

 NRZ  20. Dezember 2000

Anmerkung der Web-Redaktion: Der Service ist inzwischen (Stand Januar 2015) eingestellt. Der Link führt jedoch auf knapp 30 außergewöhnliche (Postkarten-) Motive - sehenswert.


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