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01.01.2018

                firework 2018

ein frohes neues Jahr wünscht Ihnen der

Mühlenverein Hiesfeld

Feuerwerk von "best animations"


15.01.2018

Eine Hand voll Mitglieder hat sich für die Veranstaltung am 22. Januar interessiert. Leider zu wenig, um den geplanten Aufwand zu rechtfertigen.


10.01.2018

Das neue Jahr beginnt mit Neuigkeiten aus dem Vorstand: Der stellvertretende Vorsitzende Thomas Giezek hat sein Mandat im Vorstand des Mühlenvereins niedergelegt. Er bleibt aber dem Mühlenverein aktiv verbunden. Durch eine leider andauernde Erkrankung kann das langjährige Vorstandsmitglied Friedhelm Kolp sein Mandat nicht mehr ausfüllen. Der Vorstand wird innerhalb von 6 Monaten Nachwahlen durchführen. In dieser Mitgliederversammlung steht, wie bereits bei der letzten Hauptversammlung angekündigt, auch die Nachwahl eines Kassierers/Kassiererin an.


31.01.2018

Jahrespresse-Gespräch mit NRZ - RP - Niederrhein-Anzeiger

Einer guten Tradition folgend, veranstaltete der Vorstand des Mühlenvereins im Januar 2018 ein Pressegespräch mit einem Arbeitsessen und natürlich vielen Informationen aus dem abgelaufenen Jahr und einer Aussicht auf die Planungen. Für die Redaktionen der lokalen Presse zitierte der Vorsitzende insbesondere aus der eigenen Mitgliederzeitung und der "jüngsten" historischen Erkenntnis über das Alter der Hiesfelder Wassermühle.Über personell anstehende Fragen bestätigte Altena lediglich, dass dies sein letztes Amtsjahr sei. Es sei dringend notwendig mehr aktive (vor allem jüngere) Mitglieder zu bekommen. Deshalb wird in Kürze eine breite Werbeaktion beginnen. Ein weiterer Schwerpunkt bildet die aktuelle Reparatur der Windmühle. Ein Fachbetrieb aus den Niederlanden fand größeren Schaden, als ursprünglich ermittelt. Das Geld aus der BÜRGERSTIFTUNG reicht nicht aus, um die notwendigen Arbeiten abzuschließen. Die Stadt hat jedoch Hilfe zugesagt.

Klick für PDF-Datei


10.01.2018

Das neue Jahr beginnt mit Neuigkeiten aus dem Vorstand: Der stellvertretende Vorsitzende Thomas Giezek hat sein Mandat im Vorstand des Mühlenvereins niedergelegt. Er bleibt aber dem Mühlenverein aktiv verbunden. Durch eine leider andauernde Erkrankung kann das langjährige Vorstandsmitglied Friedhelm Kolp sein Mandat nicht mehr ausfüllen. Der Vorstand wird innerhalb von 6 Monaten Nachwahlen durchführen. In dieser Mitgliederversammlung steht, wie bereits bei der letzten Hauptversammlung angekündigt, auch die Nachwahl eines Kassierers/Kassiererin an.


14.01.2018

Wegen technischer Probleme werden, für einige Zeit, keine Nachrichten an dieser Stelle veröffentlicht 


08.04.2018

Die Windmühle und eine Zündholzschachtel

Zuendholz - Haushaltsware (Wikipedia)

Das Zündwarenmonopol war ein staatliches Monopol an der Produktion, dem Verkauf und der Preisbildung von Zündwaren (Zündhölzern). Das Monopol an Zündwaren entstand auf Betreiben des schwedischen Industriellen Ivar Kreuger, der an Deutschland, wie auch an 16 andere Länder, im Austausch dafür hohe Kredite zu günstigen Bedingungen vergab.

Aufgrund eines Gesetzes durften auch nach dem Zweiten Weltkrieg in der Folge in der Bundesrepublik Deutschland Zündwaren nur von der dafür

Zündholzschachtel mit Windmühle Sterkrader Straße

gegründeten Deutschen Zündwaren-Monopolgesellschaft vertrieben werden; das Zündwarenmonopolgesetz galt weiter. Die Markennamen waren nach dem Zweiten Weltkrieg Welthölzer und Haushaltsware.

Die Rückzahlung jener Reichsanleihe, an die das deutsche Zündholzmonopol geknüpft war, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg den neuen Verhältnissen angepasst. Der Kreuger-Konzern und das Bonner Finanzministerium einigten sich darauf, am 15. Januar 1983 die letzte Rate in Höhe von 275.724,44 Dollar zurückzuzahlen. An diesem Tag lief das Zündwarenmonopol aus.Kordemann-Schachtel

Warum dieser Rückblick auf das Monopol ? Der Mühlenverein hat diese Streichholzschachtel gefunden. Darauf ist die Windmühle mit originaler Windrose zu sehen und natürlich der Pächtername der "Erfrischungshalle": Friedrich Kordemann. Sie befand sich ebenerdig in der alten Wageneinfahrt (Durchfahrt?). Neben dem Kiosk war die Räumlichkeit auch einige Zeit Heimat eines Blumenladens...


15.04.2018

"Wenn der Wind der Veränderung weht,

bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen..."

Chinesisches Sprichwort


22.04.2018
der neue Beitritts-Flyer

Mitglied werden:

Mit einem neuen Beitrittsflyer zeigt sich der Mühlenverein. Zahlreiche Geschäfte und Organisationen unterstützen uns mit der Auslage von Flyern, z.B.

AWO (Arbeiterwohlfahrt)

Buchstube Hiesfeld

Hiesfelder Schlüsseldienst

openHair

Immobilien Schürmann

Restaurant Flugplatz "Schwarze Heide"

Wollkorb und viele mehr.

Klicken Sie auf das Bild für eine PDF-Datei

 

25.04.2018

    36. Radwanderung mit Haltestelle Freibad und Wassermühle

mehr Infos unter diesem Link

http://www.ssb-duisburg.de/index.php/radwanderung.html


29.04.2018

Danke an die Besucher36. Radwanderung mit Haltestelle Freibad und Wassermühle

36. Radwandertag Impressionen 36. Radwandertag Impressionen
36. Radwandertag Impressionen 36. Radwandertag Impressionen
36. Radwandertag Impressionen 36. Radwandertag Impressionen

06.05.2018

Eintritt frei25. Deutscher Mühlentag Plakat

 

WINDMÜHLE

geöffnet 11 - 17 Uhr

Windmühle
Mühlenmuseum innen Haus III

MÜHLENMUSEUM

geöffnet 10 - 18 Uhr

und Mühlenhof

WASSERMÜHLE

geöffnet 11 - 17 Uhr

Wassermühle
hier alle Infos über den 25. Deutschen Mühlentag

13.05.2018

 Wichtige Information

an unsere Mitglieder und die Besucher dieser Seiten

Die neuen deutschen/europäischen Vorschriften zum Datenschutz betreffen natürlich auch die Vereine. Die Daten, die beim Besuch dieser Seiten durch Google ermittelt werden, haben wir bereits seit längerem in unserem Impressum dargestellt. Die Cookie-Aufforderung / Information haben wir ebenfalls implementiert. Wir nutzen die uns bekannten Email-Adressen von Mitgliedern nur zur Abwicklung der Mitgliedschaft.

Mit dem 24. Mai 2018 beenden wir allerdings die Rubrik "FEEDBACK". Diese als Gästebuch gestaltete Seite wurde ernsthaft zuletzt im Jahr 2014 genutzt. Die zahlreichen Einträge, die zunehmend in den letzten Jahren eintrafen, waren allesamt versteckte Werbemails, die von unserem Administrator ausgefiltert wurden.

Wir sind auch zukünftig erreichbar. 1. persönlich über die Anschrift und Telefonnummer des Vorsitzenden. 2. per Email über die Adresse des Geschäftsführers und 3. öffentlich über unsere Facebook-Seite


20.05.2018

Ankündigung der Mitgliederversammlung 2018

An diesem Abend findet kein Fußballspiel (WM) mit deutscher Beteiligung statt.


26.05.2018

Neuer FlyerImage-Flyer des Mühlenvereins Version 2018

Ein DIN-A-4 Blatt, gefaltet auf 10 cm Breite hat seit einigen Jahren den Namen "Flyer". Nach der Streichung des Aufnahme-Beitrages bei der Beitrittserklärung, war ein neuer Flyer fällig. Pünktlich zum Mühlentag 2018 wurde nun auch ein neuer Flyer mit wesentlichen Informationen zu den Mühlen, zum Museum und zum Mühlenverein in großer Auflage gedruckt. Der Flyer steht allen Besuchern des Mühlenmuseums zur Verfügung und ist Teil der Werbemaßnahme, auch für neue Mitglieder. (Klick auf Bild für größere Darstellung)


26.05.2018

Friedhelm Kolp

 Friedhelm Kolp - Trauerbild

Ein Freund hat uns verlassen

Vorstandsmitglied seit 2009

* 5. Juni 1943          26. Mai 2018


04.06.2018

Dank an...

Rep Wassermühle 1 Rep Wassermühle 2
Rep Wassermühle 3 Rep Wassermühle 4
Fotos: Kurt Simons

Bürgermeister Heidinger machte einen Ortstermin mit Mitarbeitern von Hoch- und Tiefbauamt an der Wassermühle. Bereits bei der Fahrradtour mit der SPD-Hiesfeld (siehe Bericht vom 9.7. 2017) zeigte Heinz Siemenowski (stellv. Vorsitzender des Mühlenvereins) "wo es bröckelt und wackelt". Thomas Giezek und Kurt Simons (Vorstand Mühlenverein) waren mit Listen vorbereitet. Dr. Heidinger betonte die Bedeutung der Mühlen für die Bürger und Besucher, da Dinslaken nur wenige "touristische Highlights" habe. Einige Themen, die den Rotbach betreffen, müssen mit dem Lippeverband diskutiert werden; akute Gebäudeerhaltungs-maßnahmen sollen aber nicht verschoben werden.

Und nun sind weitere Maßnahmen erledigt.Wir haben einen neuen Schieber, neue Gitter für den Übergang und ein neues Geländer erhalten.

 

 


10.06.2018

mueseum geöffnet - eine beach-flag


16.06.2018

Dietrich Heyne 1996Dietrich Heyne

*27.1.1935     10.6.2018

Mindestens seit 1991 war "Ditz" für ein Jahrzehnt Mitglied im Vorstand des Mühlenvereins. Sein Engagement wird unvergessen bleiben.

Wir trauern mit Angehörigen und Freunden.


18.06.2018

Museum geschlossenAn diesem Wochenende nimmt ein Teil des Vorstandes an der Jahrestagung der DGM teil. Kurt Simons wird, auch mit Bildern, von der Zusammenkunft berichten.


22.06.2018

Datenschutzerklärung

Einen wesentlichen Teil des jetzt gültigen gesetzlichen Datenschutzes haben wir schon seit zwei  Jahren im Impressum dargestellt. Die Einwilligung zum Setzen für 'cookies' erfolgt bei der Nutzung dieser Seiten Mit der neuen Seite DATENSCHUTZERKLÄRUNG erfüllen wir den gesetzlichen Auftrag.

Diese Erklärung bezieht sich auf alle Nutzer dieser Internetseiten. Für Mitglieder des Mühlenvereins gibt es reale personenbezogene Daten. Diese stehen nicht in Verbindung mit den Internetseiten. Die Adress-Daten und das Geburtsdatum stehen nur den Vorstandsmitgliedern zur Verfügung. Sie werden nur zu Vereinszwecken verwendet. Die zur Mitgliedschaft notwendigen (Konto-)Daten werden im technisch möglichen Rahmen geschützt und werden nur durch den Kassierer verwaltet. Ein Löschungsverlangen dieser Daten bedeutet die Beendigung der Mitgliedschaft.

Die gewählten Vorstandsmitglieder werden schriftlich zum Datenschutz, auch nach Beendigung des Ehrenamtes, verpflichtet.


29.06.2018

Mitgliederversammlungam 28. Juni 2018

(Bild © Renate Duscha /Mühlenverein)

Neuwahl Gruppenbild mit Oliver, Monika, Carolin und Kurt

Oliver Ibach (neuer stellv. Vorsitzender), Monika Graumann (neue Kassiererin), Carolin Frank (neue Beisitzende) - zusammen mit dem Vorsitzenden Kurt Altena

Etwas weniger Mitglieder als erwartet, kamen in den Mühlenhof und wählten NachfolgerInnen in Funktionen, die durch Rücktritte und den Tod des langjährigen Vorstandsmitgliedes Friedhelm Kolp erforderlich wurden. In 30 Minuten fasste der Vorsitzende das Geschehen der letzten 12 Monate in der jährlichen Mitgliederversammlung zusammen. Die wichtigsten Renovierungen im Inneren der Windmühle seien zwar erledigt, doch bis zum 200. Geburtstag in 2022 steht noch viel Arbeit an. Das größte Problem ist die Nässe in dem denkmalgeschützten Gebäude. Altena sprach die große Themenpalette der Vorstandssitzungen an: der "neue" Datenschutz, die Werbekampagne für neue Mitglieder, die Reparaturen an der Wassermühle und auch die historische Erkenntnis, dass die Rotbachmühle viel älter ist, als bisher angenommen. Nach dem Bericht des Kassierers Johannes Winters, der damit seine aktive Arbeit im Vorstand beendete, bestätigten die Prüfer die Arbeit von Kasse und Vorstand. Mit den Nachwahlen erhielt Monika Graumann das Vertrauen als neue "Schatzmeisterin". Der Vorsitzende Altena machte aber auch deutlich, dass der Kassenbestand bei weitem nicht ausreicht, um die anstehende Pflege der Mühlen zu gewährleisten. Der Dialog mit der Stadt ist hinsichtlich anstehender Kosten zu intensivieren. Mit der Überarbeitung der Satzung wurden teils redaktionelle, andererseits auch inhaltliche Neuerungen nahezu einstimmig beschlossen. Interessierte Bürger können sich mit dieser Satzungsänderung auch am Mühlenverein beteiligen, auch ohne Funktion im Vorstand und dauerhafter Terminverpflichtung. Neben Berichten und Wahlen wurden 8 Vereinsmitglieder mit Urkunde und silberner Nadel geehrt.


09.07.2018

Original und Modell bei der Tour 2018

aus Google Earth TV-Screenshot am 2. Tourtag Department Vendée
TV-Screenshot unser Modell im Museum
mehr zur Tour:  https://www.letour.fr/de/

15.07.2018 -DGM-Jahrestagung-

Ein Reisebericht

von Kurt Simons

DGM 2018 DGM 2018 - Kornfeld und Windräder
Thema: Ems- und Münsterland Kornfeld und Windräder

Ein Kurz-Bericht über den Besuch der Jahrestagung 2018 der Deutschen

Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung ( DGM ) in Rheine:

Die Veranstaltung fand ihren Auftakt am 22 Juni 18:30 Uhr in der Stadthalle von Rheine: Die ersten Worte wurden von dem Organisator der Veranstaltung Willi Niemann an die Gäste gerichtet. Es folgten die offiziellen Reden der hiesigen Würdenträger aus der Politik. Der Vortrag, der folgte, wurde von unserm Museumsleiter vom Voswinckelshof, Dr. Peter Theißen geführt. Er gab uns einen Einblick in die Geschichte „Mühlen im Münsterland“. Ein weiterer und von den Anwesenden sehr interessiert verfolgter Teil seines Vortrags, bezog sich auf „Die Hängemühlen“.

Weiter ging die Veranstaltung am folgenden Tag, dem 23 Juni um 8:45 Uhr mit der Abfahrt zum Tagungsort. Die Mitgliederversammlung erfolgte in einem Teil vom Kloster Bentlage in Rheine und dort im Salinenpark.


22.07.2018 -DGM-Jahrestagung-

Ein Reisebericht (2) von Kurt Simons

DGM 2018 DGM 2018 - finanzielle Förderung
die Reiningsmühle (Dreierwalder) finanzielle Unterstützung
 Unsere Besichtigungen führen uns zu folgenden Objekten:
  • Die Reinings Mühle: Hier handelt es sich um eine Wassermühle, die erstmals 1720 erwähnt wurde. Bis 1970 wurde in dieser Mühle Korn gemahlen. Nach ihrer aktiven Zeit fiel die Mühle in einen „Dornröschenschlaf“. 2003 übernahm die Stadt Hörstel in Erbpacht diese Mühle und übergab sie dem ortsansässigen Heimatverein. Auch hier entwickelte sich eine starke Gemeinschaft, wo ein miteinander aus vielen Vereinen diese schwere Aufgabe stemmte. So, dass die Mühle nun ein Ort der Begegnung geworden ist. In der Mühle befindet sich eine Wasserturbine, mit der Strom erzeugt wird. Auch sind noch einige Maschinen aus der aktiven Zeit der Mühle ausgestellt. Die Mühle ist aber nicht mahlfähig.

29.07.2018 -DGM-Jahrestagung-

Ein Reisebericht (3) von Kurt Simons

DGM 2018 DGM 2018 - Wassermühle
Ölmühle Halverde Romantik pur
Dann folgte mein persönliches Highlight.

Die Ölmühle auf dem Hof der Familie Overmeyer Halverde von 1720. Diese Ölmühle ist voll funktionsfähig. Es wurde uns die Ölherstellung in den einzelnen Schritten gezeigt. Zur Herstellung gehört ein Kollergang, ein Ofen zur Erwärmung der gequetschten Ölfrüchte und eine Ölpresse. Es handelt sich bei dieser Mühle um eine Wassermühle.


05.08.2018 -DGM-Jahrestagung-

Ein Reisebericht (4) von Kurt Simons

DGM 2018 Gravenhorst DGM 2018 - Klostermühle
ehemalige Kornmühle des Klosters Gravenhorst

Weiter ging die Fahrt zur Wassermühle des Klosters Gravenhorst von 1651. Es handelt sich um eine Kornmühle, die leider kein Wasser mehr hat. Die komplette Technik befindet sich aber noch in der Mühle.


19.08.2018 -DGM-Jahrestagung-

Ein Reisebericht (5) von Kurt Simons

DGM 2018 Windmühle Hollich

1859 errichteten der Müller Elshorst aus Ahaus und der Ökonom Börger aus Weseke im Hollicher Esch einen Galerie-Holländer mit Besegelung und Steert auf massiv errichtetem Achtkant. Mithilfe eines Fördervereins wurde die inzwischen vom Verfall bedrohte Mühle ab 1985 restauriert und am 24. September 1988 der Öffentlichkeit übergeben. Seitdem steht die Hollicher Mühle im Sommer an jedem Samstagnachmittag Besuchern offen.

Hollicher Schützengesellschaft

Eine große Rolle spielt die seit 1490 in Hollich ansässige Hollicher Schützengesellschaft. Mit 700 Mitgliedern zählt sie zu den größten Schützengesellschaften Deutschlands. Einmal jährlich findet das Hollicher Schützenfest an der Hollicher Landwehr statt. Der Verein organisiert im Jahr viele Feste, wie z. B. an Karneval, das Schützenfest oder Buxenbeer, einem Fest eine Woche nach Karneval und wohl die am besten besuchte Veranstaltung in Hollich. Im Mai 2015 feierte die Hollicher Schützengesellschaft ein Jubiläumsschützenfest zum 525-jährigen Bestehen, an dem zeitweise 4000 Personen gleichzeitig teilnahmen.

Energie

In der Gemarkung befindet sich der gleichnamige Windpark Hollich mit einer Leistung von 77,5 MW und 35 Windenergieanlagen.

Die letzte Besichtigung führte uns zur Hollich Mühle von 1859. Die Abschlussveranstaltung erfolgte auf dem Denkmalpflege Werthof in Hollich. So ging in schöner Atmosphäre ein ereignisreicher und anstrengender Tag zu Ende. Die Rückreise erfolgte am Sonntag dem 24.06.18. (alle Bilder © Kurt Simons / Mühlenverein)

12.08.2018

Günter Klaffs

 

 

Günter Klaffs

* 19.07.1936     01.08.2018

Wir haben Abschied genommen,

aber wir werden ihn nicht vergessen


26.08.2018 - ein Sommerbesuch -

Altena und Scheweling im VorstandszimmerPeriodikum für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung

Zur Förderung der Mühlenkunde und Mühlenerhaltung wird von der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM) e.V. die Zeitschrift "Der Mühlstein" herausgegeben, die derzeit viermal im Jahr erscheint.

Die Schriftleitung liegt seit Jahren in den Händen von Dipl.-Kaufmann Gundolf Scheweling, Tjücher Campen 10, 26529 Marienhafe, Tel.: 0175-9155278,
email: gscheweling@gmail.com, der gern Beiträge für die Veröffentlichung entgegen nimmt.

Ein Sommerbesuch

Altena und Scheweling im kühlen Vorstandszimmer des Museums

Gundolf Scheweling, der Chefredakteur des "Mühlstein" besuchte im Juli den Mühlenverein. Bei 33 Grad Außentemperatur war das Sitzungszimmer des Mühlenmuseums die kühle Alternative. Kurt Altena hatte den Tag organisiert und natürlich auch ein aktuelles Exemplar der eigenen Vereins-Zeitung zur Hand. Paul Duscha plauderte knapp 90 Minuten über die Hiesfelder Mühlen, das Museum, den Verein und den gerade ausgetrockneten Rotbach an der Wassermühle. Die Geschichte der Windmühle konnte er kurz fassen, da er dem Gast das "Mühlenbuch II - Geschichte der Windmühle") als Geschenk gab. Heinz Siemenowski führte in gekonnter Art durch das Museum, wo die Kugel- und Kaolinmühle besondere Aufmerksamkeit fand. Mit den Erkenntnissen über das "Freilicht - und Modellmuseum" wird der Hiesfelder Mühlenverein bald auch eine Erwähnung im "Mühlstein" finden. Ein kurzer Abstecher zur Windmühle und ein Abendessen, bei dem Kurt und Gundolf - die sich schon länger kennen - auch Erinnerungen austauschen konnten.

. (Bild © Renate Duscha / Mühlenverein)

02.09.2018 - Terminankündigung -

25 Jahre Tag der Denkmale

Zum 25sten Mal Tag des offenen Denkmals®!

In wenigen Tagen ist es soweit: am 9.9.2018 ist Tag des offenen Denkmals®! Fast 8000 Denkmale öffnen dann deutschlandweit ihre Pforten und warten auf Sie. Wir freuen uns mit Ihnen auf diese größte Kulturveranstaltung Deutschlands.

Mehr Informationen zum Tag des offenen Denkmals 2018 finden Sie hier.

Tag der "Sammler"

"Bierdeckel" - Sammleredition Nr.1

Der Mühlenverein, mit den beiden denkmalgeschützten Mühlen, ist wieder dabei. Wir öffnen:

Windmühle 11 - 17 Uhr

Wassermühle 11 - 17 Uhr

Mühlenmuseum + Mühlenhof  10 - 18 Uhr

Wir haben zwei Besonderheiten: Für Sammler von (Bier)-Deckeln haben wir eine Sammler-Edition aufgelegt: 99 Stück für Besucher im Mühlenhof. Zusammen mit dem Kulturamt gibt es eine Denkmalskarte, die bei einigen Dinslakener Denkmälern gestempelt wird. Mit der vollen Stempelzahl auf der Karte, gibt es einen kleinen Preis von der Stadt.

. (Bild © Renate Duscha / Mühlenverein)

09.09.2018 -Heute ist TAG DES OFFENEN DENKMALS-

 

"ein Pinneken"

Windmühle auf Pinneken

Pinneken Bodenaufschrift

Ein "Fundstück" in der Windmühle von Kalkar: Ein kleines Schnaps-Gefäß aus den frühen Zeiten des Mühlenvereins Hiesfeld, als man noch ohne direkten Bezug zur Hiesfelder Wassermühle den Namen Förderverein "Windmühle Hiesfeld e.V." trug - also zwischen 1976 und 1991. War es schon frühes Marketing? Konnte man die "Pinnekes" für Spenden erwerben? Wer kann sich erinnern?

. (Bilder © Kurt Simons / Mühlenverein)

16.09.2018

Abbildung RheinlandtalerRheinlandtaler

Mit dem Rheinlandtaler ehrt der Landschaftsverband Rheinland (LVR) seit 1976 Menschen, die sich in besonderer Weise um die kulturelle Entwicklung des Rheinlands verdient gemacht haben. Der Taler zeigt das Gesicht der Medusa und wurde von dem rheinischen Künstler Wolfgang Reuter gestaltet. Ausgezeichnet wird neben ehrenamtlichem Engagement vor allem auch der Einsatz im Bereich der Denkmal- und Bodendenkmalpflege, im Bereich der Archivs- und Museumspflege sowie der besondere Einsatz für die Erforschung der Landesgeschichte, für Volkskunde, Mundartpflege und Sprachgeschichte.

Unser Mitglied Jürgen Grafen, langjähriger Ratsherr und engagierter Historiker wurde am 10. September 2018, eingerahmt von Laudatien des Bürgermeisters und des Landrates mit dem Rheinlandtaler Jürgen Grafen 2016 beim 40jährigen Jubiläum des Mühlenvereinsdurch den Landschaftsverband (Frau Karin Schmitt-Prommy) ausgezeichnet. Neben anderen ehrenamtlichen Arbeiten steht sein wesentliches Engagement, teils auch durch publizistische Werke, für die Erinnerung an das jüdische Dinslaken. "Stolpersteine", Informationstafeln und Bücher erinnern an das jüdische Waisenhaus, die Synagoge und an die Dinslakener jüdischen Glaubens und derer schrecklichen Schicksale.

"Aber all die Arbeit konnte ich nur mit Hilfe von vielen Freunden schaffen, die alle einen Teil des Rheinlandtalers mitverdient haben", sagt Jürgen Grafen. Ein Teil der noch lebenden Weggefährten begleiteten die kleine Feierstunde im Voßwinckelshof, allen voran die erwachsenen Kinder und seine Frau Uschi.

Noch vor dem Umzug nach Erfurt nahm Jürgen mit den Enkelinnen des letzten Wassermüllers Altebockwinkel an den Dreharbeiten zur Hiesfelder Wassermühle teil.(Link zur Seite "der letzte Müller")

. (Bilder © Hanna Stommel / Renate Duscha Mühlenverein)

23.09.2018
Wenn die Ernte beendet war und die Körner zur Wind- oder Wassermühle gebracht waren, dann liefen die Mühlen (soweit es Wind und Wasserstrom zuließen). Der Müller Beckmann führte sorgfältig Buch über die Korngeschäfte. An jedem ausgenutzten Windtag trug er die Mulstermenge und ihren Gegenwert in Geld ein. Gelegentlich nahm der Müller statt des Korns auch Kohlen, Fleisch, Stroh, Schranzen und anderes als Mahlgebühr entgegen, gerade wie es dem Mahlgast und ihm selbst günstig kam. Viel seltener bezahlte man damals in barer Münze. Nehmen wir 1/20 Mulster an, dann lassen sich folgende ungekürzte Kornmengen errechnen, die durch die Windmühle verarbeitet wurden:

für 1834 ca. 200 Ztr. Getreide
für 1835 ca. 300 Ztr. Getreide
für 1836 ca. 240 Ztr. Getreide

Doch was machte der Müller, wenn das letzte Korn des Jahres gemahlen war?

(Bild © Renate Duscha / Mühlenverein)

26.09.2018  -   E i n l a d u n g   -
Ankündigung gemeinsames Fest Freibadverein und Mühlenverein

Für Essen sowie kalte und (ggf.) heiße Getränke ist gesorgt. Außerdem wollen die beiden Vereine den Mitgliedern Filme, Fotos rund ums Freibad und Mühle zeigen. Ein Thema wird die Bürgerbeteiligung an den Planungen zum Freibadvorplatz und Wassermühle und die Mitwirkung der umliegenden Vereine sein.

 

Ob Boulebahn, Wassertretbecken, Trinkbrunnen, Außen-Gastronomie oder Fischtreppe…. Ideen gibt es viele. Das oberste Ziel ist, den Charakter des Geländes mit Mühlenteich zum Verweilen zu erhalten. Gäste und Interessierte sind herzlich Willkommen.

 

 

Wir laden ein

Thomas Giezek und Kurt Altena


03.10.2018
Collage gemeinsames Fest Freibadverein und Mühlenverein

Danke an Helfer und Gäste für ein schönes Fest

Thomas Giezek und Kurt Altena

Freibadverein und Mühlenverein Hiesfeld


14.10.2018
Bild Satzung Seite 1

Die neue Satzung

 

In der Versammlung am 28. Juni haben die Mitglieder, auf Vorschlag des Vorstandes, die Satzung aktualisiert. Um die Druckkosten zu minimieren, gibt es die aktuelle Satzung nun hier ständig abrufbar auf unserer Internetseite. Die PDF-Datei ist downloadbar. Für Mitglieder ohne Zugang zu den digitalen Medien, wird es aber weiterhin auch eine Papierfassung geben.


21.10.2018
Museen in Voswinckelshof       Voswinckelshof
Dinslaken Logo DIzeum

     Ledigenheim Lohberg

und natürlich das Mühlenmuseum. Fast jedes Wochenende vermelden wir auf dieser Seite Neuigkeiten oder Wissenswertes. Manchmal müssen aber auch andere Seiten aktualisiert bzw. ergänzt werden. In dieser Woche haben wir die LINKS überarbeitet und die beiden anderen Museen Dinslakens aufgenommen.

Öffnungszeiten:

Mühlenmuseum / Wassermühle: sonntags, 10.00 bis 12.30 Uhr

 DIZeum (Ledigenheim Lohberg)
sonntags von 14 bis 17 Uhr (außer in den Ferien und an Feiertagen)

 

Voswinckelshof (Stadthistorisches Zentrum)

dienstags bis sonntags 14 bis 18 Uhr (außer an Feiertagen)

 

An einem verregnetem Herbsttag - drei Museen an einem Sonntag möglich

 

28.10.2018
zur alten Mühle 1 zur alten Mühle 2
zur alten Mühle 3 zur alten Mühle 4

Eine (ehemalige) Wassermühle, 5000 m Luftlinie von der Hiesfelder Wassermühle entfernt und liegt nicht am Rotbach...! Wo ist sie?

(Bilder © Renate Duscha / Mühlenverein)

04.11.2018

zur alten MühleEine (ehemalige) Wassermühle, 5000 m Luftlinie von der Hiesfelder Wassermühle entfernt und liegt nicht am Rotbach...!

RICHTIG!

Einige wenige User haben sich gemeldet und die richtige Antwort gewußt: Es ist die "alte Mühle" in Hünxe-Bruckhausen, unweit von Lohberg entfernt. Das Mühlrad ist entfernt, der Wasserfall vom Mühlenbach jedoch erhalten. Leider liegt der Web-Redaktion kein weiteres Material zur Geschichte dieser Mühle vor. Wer kann helfen?

 
(Bild © Renate Duscha / Mühlenverein)  

11.11.2018

Advent am See

Aus gut unterrichteten Kreisen hört man, es ist bald Weihnachten und zuvor die Adventszeit. Dann wird der Mühlenverein am 1. Advent (Sa/So 10-18*) das Museum und den Mühlenhof öffnen (Wassermühle natürlich auch). Der Weihnachtsmarkt öffnet schon am Freitag

 

 
(Bild © Renate Duscha / Mühlenverein)   * Zeit kann variieren

18.11.2018

Wiener Gewerbewappen der Rotgerber

Von Lohberger und Lohgerber (1)

Die Berufsbezeichnung Lohgerber bzw. Rotgerber leitet sich ab vom heute weitestgehend untergegangenen Handwerk der Lohgerberei, einer spezialisierten Form der Gerberei, die Rinderhäute zu strapazierfähigen, kräftigen Ledern verarbeitete, beispielsweise für Schuhsohlen, Stiefel, Sättel oder Ranzen. Lohgares Leder ist kaum elastisch, dafür gewinnt es beim Gerben auf Kosten der Fläche an Dicke und wird sehr widerstandsfähig gegen Wasser und schwache Säuren.

Da mit Eichenlohe gegerbtes Leder rot bis braun ist, bezeichnete man die Lohgerber oft auch als Rotgerber. Es gibt zahlreiche regional verschiedene Bezeichnungen für den Beruf des Lohgerbers: Lauer, Löber, Loher, Löher, Lorer, Löhrer (ndrhein.), Löhr (norddeutsch) – als Berufsbezeichnungen sind sie längst in Vergessenheit geraten, haben jedoch bis heute als Familiennamen überdauert.

Nachdem der Loh- oder Rotgerber die Fleischreste und Fette auf dem Schabebaum vom Balg entfernt hatte, erfolgte das sogenannte Äschern mit Kalk in der Äschergrube, wodurch sich die Haare vom Balg lösen und in einem zweiten Schabegang entfernt werden konnten. Anschließend wurden die sogenannten grünen (unreifen) Häute samt einer Lohe aus Eichen- oder Fichtenrinde und Galläpfeln (auch Knoppen genannt) zur Gerbung in eine Lohgrube verbracht. Die klassische Gerbung in Lohgruben konnte zwischen einem halben und drei Jahren dauern, je nach Ausgangsmaterial und gewünschter Qualität, wobei die Häute alle zwei bis vier Monate umgeschichtet werden mussten. Insofern musste ein Lohgerber für eine kontinuierliche Arbeit möglichst viele Gruben haben.

Als Gerberlohe bezeichnet man die vom Baum getrennte, zerschnittene und fein gemahlene Rinde – meistens Eichenrinde, seltener auch Fichten- oder Tannenrinde – in der sich der Gerbstoff Tannin befindet. Dabei werden für einen Zentner Leder vier bis fünf Zentner Lohe benötigt, für kräftiges Sohlenleder (auch Pfundleder genannt) sogar acht Zentner. Insofern war für das Handwerk der Lohgerberei auch ein reicher Holzbestand vonnöten. Beliefert wurden die Lohgerber von dem Berufsstand der Löher, die meist im Mai, wenn der Saft in die Bäume steigt, die Rinden in oft speziell angelegten Eichenschälwäldern, auch Lohwald oder Lohhecke genannt, schälten, bevor diese gefällt wurden. Die beste Lohe soll aus der Rinde von achtzehn Jahre alten Eichen gewonnen werden. Seit Ende des 19. Jahrhunderts wurde die einheimische Eichenlohe zunehmend durch aus Übersee importierte Gerblohen wie Quebrachoholz ersetzt.

Was hat das mit unseren Mühlen zu tun? Der komplette Artikel als Sonderseite.


01./02.12.2018
Advent am See

Leider Regen, darf man das nach diesem Sommer sagen? Rotbach fast ausgetrocknet. Hier ein paar Archivbilder (mit Schnee).


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