Mühlenverein Hiesfeld e.V.
Blick zurück - kleine Geschichte des Vereins
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Die Geschichte des Mühlenvereins

1950: Aufruf in der Tageszeitung durch den Aktionskreis für die Restaurierung der Hiesfelder Windmühle. 1953 /54 Wiederherstellung mit neuen Ruten, der Turm wird gefugt, die Treppen erneuert und elektrisches Licht installiert. Ganze vorne stehen Kornelius Benninghoff, Eugen Schürmann und H. Muthmann mit ständigen Initiativen über 25 Jahre. Zuerst galt es den Abriss zu verhindern und dann am Wiederaufbau zu arbeiten. Die anfängliche Stammtischgruppe festigt sich im "Arbeitskreis Oberlohberg-Hiesfeld-Barmingholten". In der Presse und der Öffentlichkeit wird der Arbeitskreis auch Dofgemeinschaft genannt. Unterstützung fand der Mühlenerhalt auch durch die jährlich stattfindende Mühlenkirmes.

Mitte der 1970er Jahre besteht der Arbeitskreis aus Eugen Schürmann (Holzbau Schürmann), Hans Schmelzer (Schuhhaus Schmelzer) Kurt Hesse (Glückauf-Apotheke), Reinhard Muthmann, Friedel Bongers, Heinz Nuske, Architekt Horst Schweitzer und Richard Klein (Gastwirt in der Dorfschenke, heutige Hiesfelder Filiale der Volksbank)

Aus dieser Interessengemeinschaft entwickelte sich die Werbegemeinschaft Hiesfeld, deren offizielle Gründung 1976 beschlossen wurde. Gleichzeitig vereinbarte man die Gründung des "Fördervereins Windmühle Hiesfeld“. Als auch die Wassermühle restauriert werden sollte, wurde der Verein in "Mühlenverein Hiesfeld e.V.“ umbenannt.

Rheinische Post "Neue Schindeln"Heute gibt es parallel aus dieser Gründungszeit stammend, den Mühlenverein und die Werbegemeinschaft Hiesfeld e.V. Bis vor wenigen Jahren fand zweimal jährlich eine Kirmes statt, im Frühjahr die "Mühlenkirmes" und im Herbst die "Kröskirmes". Fortgeführt wird dagegen die Tradition der beiden verkaufsoffenen Sonntage, im Frühjahr "Klöntag" und im Herbst "Dorfschnack" genannt. Erwähnenswert ist ausserdem der Sankt Martin Umzug, den die Werbegemeinschaft Hiesfeld jetzt wieder immer Anfang November veranstaltet. Die Veranstaltung "Advent am See", ursprünglich von der Werbegemeinschaft initiert, hat mit dem Bürgerschützenverein einen neuen Veranstalter. Der Mühlenverein ist weiterhin dabei.

1976 war es soweit. Horst Schweitzer fungierte als erster Vorsitzender. Der Mühlenverein war geboren. Sein Ziel und seine Aufgabe: die Turmwindmühle zu restaurieren und als technisches Baudenkmal zu erhalten und sie der Bevölkerung zugänglich zu machen. Eine wahre Mammutaufgabe, die vor dem Mühlenverein lag. „Rund 100 000 DM wurden verbaut“, so Kurt Altena, der 1982 dem früh verstorbenen Horst Schweitzer als Vorsitzender folgte. Wieder ein neues Schindeldach, nochmals neue Flügel bekam die alte Mühle. Unterstützung in finanzieller und materieller Hinsicht bekam der Verein von zahlreichen Sponsoren und ständig durch die Stadt Dinslaken.


Die anwesenden Gründungsmitglieder (1976) des
"Fördervereins Windmühle Hiesfeld e.V.
Kurt Altena
Hans Becker
Artur Benninghoff
Hedwig Bongers
Fritz Colditz
Kurt Drawert
Reinhard Eichloff
Otto Eickhof
Hans-Georg Faltynski
Hermann Hövelmann
Werner Horstmann
Hans-Peter Kastenholz
Werner Lindemanns
Hans Maas
Reinhard Muthmann*
Günter Meier
Siegmund Ribitzki
 Hanne Schmelzer
Elmar Sierp
Hans Vössing
 Hans Zühlsdorf
Volksbank Dinslaken 
(Werner Maaß)
  * Reinhard verstirbt eine Woche 
vor dem 25jährigen Jubiläum (2001)

Jubilarehrung für 25 Jahre Mitgliedschaft, im wesentlichen Gründer

15 Mitglieder des Vereins, die von Anfang an dabei sind, wurden an dem Festabend zum 25jährigen Vereinsjubiläum besonders geehrt: Kurt Altena, Artur Benninghoff, Hedwig Bongers, Fritz Colditz, Kurt Drawert, Reinhard Eichloff, Otto Eickhoff, Hans-Georg Faltynski, Werner Lindemanns, Hans Maas, Günter Meier, Sigmund Ribitzki, Hanne Schmelzer, Werner Maaß (für die Volksbank Dinslaken) und Horst Zühlsdorf.

Im Bild vorne links: Bürgermeisterin Sabine Weiss (CDU), desweiteren auf der Bühne die stellvertretenden Vorsitzenden Hermann Emmerich und Heinz Siemenowski.

NRZ-Foto: Fröhlich im Gustav-Heinemann-Schulzentrum am 18. Mai


Horst Schweitzer

Horst Schweitzer

Der erste Vorsitzende

Horst Schweitzer wurde am 10. 07. 1934 in Neuruppin - der bekannten Fontane und Schinkelstadt - geboren. Er starb in Dinslaken am 26. 10. 1981. Horst floh mit seinen Eltern nach dem Krieg aus Neuruppin. Zuerst war die Familie in Bamberg, dort lernte Horst das Steinmetzhandwerk, später siedelte die Familie nach Dinslaken über. Sein Vater war Beamter auf dem Finanzamt Dinslaken. Horst arbeitete in Dinslaken bei dem Architekturbüro Cebulla als Bauleiter. Später wurde er selbstständiger Architekt und blieb dies bis zu seinem Tode. Er war verheiratet und das Ehepaar Schweitzer hatte drei Kinder. Zwei Jungens und ein Mädchen. Sein bevorzugtes Hobby war Segeln.

Wann seine politischen Aktivitäten für die SPD begannen, ist noch nicht recherchiert. Auch seine Frau konnte sich nicht genau daran erinnern. Auf alle Fälle war er mehrere Wahlperioden im Rat der Stadt Dinslaken. Im SPD-Ortsverein-Hiesfeld war er als Stadtverordneter - wie üblich - kooptiertes Vorstandsmitglied. Im Rat war er Mitglied des Hauptausschußes und Vorsitzender des Bauauschußes.

Er gehörte zum Aktionskreis der Werbegemeinschaft Hiesfeld und war damit Initiator für die Gründung des "Fördervereins Windmühle". Er wurde der erste Vorsitzende. Es blieben ihm nur fünf Jahre für diese Herzensangelegenheit. Sein Nachfolger wurde 1982 Kurt Altena - (Gründungsmitglied).

  Dank an Helga Schweitzer und Jürgen Grafen für die Informationen
aus einer Festschrift von 1991:

Wenn am 8. September 1991 die Wassermühle feierlich wiedereröffnet wird, ist dem Hiesfelder Mühlenverein ein weiteres großes Vorhaben geglückt. Die Stadt Dinslaken ist wahrlich nicht mit historischen Gebäuden gesegnet. Umso wichtiger ist es, der Gegenwart und Nachwelt ein derart schönes und in einer reizvollen Umgebung befindliches Kleinod zu erhalten. In den folgenden Beiträgen wird versucht, die Umstände und Lebensbedingungen zu beschreiben, unter denen die Hiesfelder Bevölkerung zu leben und zu leiden hatte, als die Mühle noch betrieben wurde. Den Verfassern kommt es dabei darauf an, Bemerkenswertes aufzuzeigen, nicht einen genauen geschichtlichen Abriß zu geben. Wo es möglich erschien, wurden Beziehungen zur Wassermühle geknüpft. 
 

Aufgaben und Ziele des Mühlenvereins

Der Mühlenverein Hiesfeld e.V. ist aus dem Förderverein Windmühle Hiesfeld e. V.' hervorgegangen, der im Jahre 1976 gegründet wurde, um die Bausubstanz der Windmühle erhalten zu helfen und der Bevölkerung die Funktion einer Windmühle (Mahltechnik) zeigen zu können. Er ist insofern sowohl organisatorisch als auch planerisch initiativ tätig.

Durch die Einbeziehung auch der Wassermühle in diesen Aufgabenbereich wurde eine Namensänderung nötig, die die Hauptversammlung am 14.04.1991 beschloß. Nach der Restaurierung der Wassermühle ist eine Nutzung als Museum vorgesehen. Es sollen Modelle, Bilder und Anschauungsmaterialien aus der Mühlengeschichte gezeigt werden. Der große Raum im Dachgeschoß soll mit einer Bestuhlung ausgerüstet werden, um kulturelle Veranstaltungen wie Autorenlesungen, Fachvorträge, Künstlergespräche o. ä. durchführen zu können.

Lt. Satzung ist der Verein selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Er hat jedoch bisher schon einen beachtlichen finanziellen Eigenanteil zu den in der Satzung aufgeführten Zwecken geleistet und wird es in Zukunft weiter tun.


 

eine kleine Chronologie des Vereins

1976 Gründung des "Fördervereins Windmühle Hiesfeld e.V."
14.04.1991 Umbennung in "Mühlenverein Hiesfeld e.V."
10./11. Mai 1996 Mühlenfest - 20 Jahre Mühlenverein
16. Mai 1998 Mühlenfest - 725 Jahre Stadt Dinslaken
1. März 1999 Seit dem 1. März gehört der Mühlenverein Hiesfeld e.V. dem Regionalverband "Niederrheinischer Mühlenverband e.V." an. Auf der Jahreshauptversammlung in Wachtendonk wurden die Hiesfelder als 100. Mitglied aufgenommen.
20. Mai 2001 großes Mühlenfest - 25 Jahre Mühlenverein
14. Juni 2002 Eröffnung Haus III - das "Bademeisterhaus"
12. September 2004 Großes Volksfest - "Die Flügel drehen sich wieder" ( und Europäischer Denkmalstag)
   

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