Mühlenverein Hiesfeld e.V.

Logo MuseumHerzlich Willkommen auf den offiziellen Seiten des Mühlenvereins. Unsere Aufgabe ist die Pflege und der Erhalt der Hiesfelder Mühlen, aber auch die Mühlenkunde mit einem Museum. Mit Klick direkt zum Modell-Museum

 

Mühlen-Winter

Wassermühle

Bild vergrößern Wasser / Wind

 

Mühlenmuseum / Wassermühle
Sonntags, 10.00 - 12.30 Uhr

Windmühle Mai bis September
1. Samstag, 11.00 - 13.00 Uhr

In beiden Mühlen: EINTRITT FREI

Führung nach telefonischer Vereinbarung: Monika Schürmann 02064 93063

1. Vorsitzender: Kurt Simons kubijasim@t-online.de

 

   alternative 
web-adresse:
www.muehlenverein.net

Öffnungszeiten:

Die Windmühle wird auf den 200en Geburtstag vorbereitet und ist bis auf weiteres nicht begehbar.

Der Vorstand hat sich in Anbetracht der pandemischen Entwicklung und zum Schutz unserer Besucher, aber auch der Ehrenamtlichen des Vereins entschieden, die Gebäude der Hiesfelder Mühlen und damit auch das Mühlenmuseum bis (mindestens) zum 31. Januar 2022 zu schließen.
   

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webmaster: duscha@t-online.de

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23.01.2022

Der

Mühlen-Baumeister

Heinrich Brahm

Windmühle Hiesfeld mit Segeltuch
  1822 Hiesfeld (Dinslaken)
Die Tankstellen-Mühle von Holten Windmuehle in Hünxe, ohne Ruten
1838 Holten (Oberhausen) 1839 Hünxe
Die Geschichte der Windmühle (2)

Der Mühlenbauer Heinrich Brahm aus Meiderich (heute Stadtteil von Duisburg) war offensichtlich schon renommiert, als Gerhard Eickhoff ihn mit dem Bau der Hiesfelder Turmwindmühle beauftragte. Die Mühlenbauer waren seinerzeit Innen- und Außenarchitekten, so wie Bauunternehmer in einer Person. Zwei "Nachbarmühlen" von Brahm sind noch heute zu sehen. 1832 erhielt er die Bau-Genehmigung für die Mühle in Holten, die er jedoch für sich selbst als Müller von qualifizierten Arbeitern bauen ließ und erst 1838 in Betrieb nahm. Ab 1915 waren die Ruten nur noch Dekoration, da die Brahm'sche Mühle auf Dampfbetrieb umgestellt wurde. Im 20. Jh. kannten die Menschen den Ort nur noch als ARAL-Tankstelle mit der Windmühle. Die letzte Mühle von Heinrich Brahm dürfte wohl die in Hünxe gewesen sein. Erst 1927 rissen die Flügel durch einen Sturm, doch der Betrieb ging mit Dampfkraft und Elektrizität und einer Müllerin (in einem anderen Gebäude) bis 1964 weiter. Der alte Ziegelbau wurde Wohnimmobilie und war lange Zeit die "Mühle des Grauens", so scherzhaft von Bürgern benannt, da hier der Zahnarzt wohnte. Da durch seine Praxis das Ziegelgebäude erhalten blieb, nannte man sie aber auch freundlich die "Doktorsmöll".


16.01.2022
Gerhard Eickhoff

Gerhard Eickhoff

wehmütiger Blick von Kurt Altena vor dem Abriss des Bauernhofes
Kurt Altena (heute Ehrenvorsitzender des Mühlenvereins) spielte in seiner Jugend in dieser Gegend des Eickhofes an der Rouleerburg
Letztes Bild des Bauernhofes
Der Stammsitz der Eickhoffs im Herbst 2014. Im Januar 2015 wurde er zugunsten der Mülldeponie abgerissen.

 

Fotos: Dr. Ingo Tenberg

 
Die Geschichte der Windmühle (1)

Gerhard Eickhoff wurde am 20. März 1793 auf dem alten Stammhof der Eickhoffs in Barmingholten am Rouleer geboren. Die Freiheitskriege hatte er als Leutnant beim reitenden Landsturm mitgemacht. Nach glücklicher Heimkehr stand er vor der Frage: Was beginnen? Da er den elterlichen Stammhof nicht bekommen sollte, übergab ihm sein Vater 1821 eine Abfindung von 1095 clevischen Talern. Das war damals eine ganz erhebliche Summe, mit der sich schon etwas anfingen ließ. Und was er damit wollte, das hatte Eickhoff schon immer gewusst: Eine schöne große Windmühle sollte ihm Meister Heinrich Brahm aus Meiderich (heute Stadtteil von Duisburg) bauen.


09.01.2022
Die Windmühle wird 200 Jahre alt - Beginn der Inforeihe mit Logo
Bild: Wilfried Jasper - Logo-Design: sunday @rt

Das letzte Mehl vor 100 Jahren

Nach dem letzten Sack Mehl schloss der Müller Hermann Sondermann 1922 Tor und Türen der Windmühle Hiesfeld für immer. Nicht ganz… denn 1942 kaufte sie Hermann Bergmann aus Telgte. Danach waren es insbesondere Hiesfelder Bürger, die den Zerfall der Windmühle aufhalten wollten. Als der Mühlenbetrieb eingestellt wurde, war das Hiesfelder Wahrzeichen genau 100 Jahre alt. In diesem Jahr wird also das inzwischen denkmalgeschützte Gebäude 200. An dieser Stelle wird über das ganze Jahr die Geschichte und mit Anekdoten über das „Flügelwesen“ an der Sterkrader Straße berichtet.


01.01.2022
Bild: Fotostudio B, Wesel

26.12.2021Titelseite Mitgliederzeitung

„Mühlen und mehr“ ist unterwegs

In den letzten 10 Jahren haben Redaktion, Vorstand und die Druckerei es immer geschafft, die Mitgliederzeitung rechtzeitig vor Weihnachten an alle Mitglieder zu schicken. In diesem Jahr hat das (leider) nicht funktioniert, obwohl ein Vorstandsmitglied schon wenige Stunden nach Redaktionsschluss „grünes Licht“ gab. Die Zeitung im Papierformat leidet unter… Corona. Bei vielen Druckereien gibt es Engpässe beim Papier und leider auch durch fehlendes Personal. Eine große Menge Zellstoff ist statt zur Papierherstellung in die Maskenfertigung gegangen. Wer nicht auf die Papierausgabe warten will, der kann die PDF-Version auf der Mühlenwebseite im Portal VEREIN\ZEITUNG lesen.


19.12.2021der neue Fernwaerme-Anschluss im Muehlenmuseum

Neue Wärme im Museum

Statt Mühlenromantik mal ein Blick auf die Technik. Die corona-bedingt verlängerte Winterpause im Mühlenmuseum wird intensiv für Verbesserungen genutzt. Da die Stadt schon seit längerem weitgehend alle stadteigenen Gebäude auf Fernwärme-Heizungen umstellt, sind nun auch die Gebäude des Mühlenmuseums an der Reihe. Die Fernwärme Niederrhein hat eine lange Tradition in der Nutzung von vorhandener Abwärme und umweltschonender Erzeugung von heißem Wasser. Da auch der Mühlenverein mit den Naturkräften „Wind“ und „Wasser“ vom Grundsatz her eine Verpflichtung zum Umweltschutz hat, werden auch andere Aspekte im Verein auf Umweltverträglichkeit ständig geprüft. So ist beispielsweise die Webseite des Vereins auf einem co2-freiem Server untergebracht.


12.12.2021Windwühle mit neuer Böschung

Windmühle mit Böschung

Die nächste Phase ist erreicht. Die Windmühle hat nach fast 70 Jahren wieder eine durchgängige Böschung. Noch bekommt sie keinen Schönheitspreis, aber die zuständigen "Fachleute aus der Windmühlenabteilung" freuen sich schon jetzt, wenn sie das erste mal den Krüstert in die Hand nehmen dürfen, um die Kappe zu drehen. Eigentlich gibt es bei Holländerwindmühlen kein echtes "hinten" oder "vorne". Aus der Sichtgewohnheit der letzten Jahrzehnte wird es dann noch einen hinteren Aufgang geben. Die Böschung erhält eine abschließende Pflasterung aus Ziegelsteinen, die für den Niederrhein typisch sind. Die Ringdrainage am Sockel ist kaum noch zu sehen. Natürlich werden auch wieder Bodenstrahler zur Beleuchtung des Turms installiert.


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