Mühlenverein Hiesfeld e.V.

Logo MuseumHerzlich Willkommen auf den offiziellen Seiten des Mühlenvereins. Unsere Aufgabe ist die Pflege und der Erhalt der Hiesfelder Mühlen, aber auch die Mühlenkunde mit einem Museum. Mit Klick direkt zum Modell-Museum

 

Mühlen-Sommer

Wassermühle

Bild vergrößern Wasser / Wind

 

Mühlenmuseum / Wassermühle
Sonntags, 10.00 - 15.00 Uhr (alle 14 Tage)

Windmühle April bis September
jeweils 1. Samstag, 11.00 - 14.00 Uhr

In beiden Mühlen: EINTRITT FREI

Führung nach telefonischer Vereinbarung: Monika Schürmann 02064 93063

1. Vorsitzender: Kurt Simons kubijasim@t-online.de

 

   alternative 
web-adresse:
www.muehlenverein.net

geplante Öffnungszeiten:

 

01.07.2022 Sommerferienprogramm Stadt Dinslaken (exclusiv)
03.07.2022 10:00 bis 15:00 Mühlenmuseum
17.07.2022 10:00 bis 15:00 Mühlenmuseum

 

   

W A S    N E U E S  ? - der Newsblog

webmaster: duscha@t-online.de

facebook YouTube-Kanal Mühlenverein

26.06.2022
Das Originalbuch über Lohmahlen von Müllermeister Beckmann

Die Geschichte der Windmühle (9): Aus Beckmanns Mahlbüchern

Heimatforscher der Vergangenheit haben die Aufschreibungen des neuen Müllers analysiert. Das Lohmahlbuch ergab, dass im Durchschnitt pro Arbeitstag etwa 3 Zentner Lohe gemahlen wurden. Einmal zählte der Müller zusammen, wie viel er für Bleckmann und wie viel er für die anderen gemahlen hatte. Die Berechnung lautet: von Oktober 1843 bis August 1846 für Bleckmann 109447 Pfund, für die anderen 85308 Pfund gemahlen.

Bleckmann hatte die größte Lohgerberei in Dinslaken. Aber was ist eigentlich Lohe? Im Frühjahr schälte man die jungen Eichen. Die Rinde trocknete dann zunächst auf den Stalldielen der Bauernhäuser oder auch an der Sonne. Die harten Schalen mussten schließlich mit dem Handbeil kleingehackt oder sonst wie gehäckselt werden, ehe sie gemahlen werden können. In Säcken wurden sie an die Mühlen geliefert und von dort gemahlen zur Gerberei abgefahren. Wie über die Lohmüllerei führte Beckmann auch sorgfältig Buch über die Korngeschäfte. An jedem ausgenutzten Windtag trug er die Mulstermenge und ihren Gegenwert in Geld ein.

(Vorsicht Namensähnlichkeit: Beckmann = Müller / Bleckmann = Gerber)


19.06.2022
Der neue Mann in der Mühle
Die Geschichte der Windmühle (8)

Obwohl der 200. Geburtstag nicht in und an der Hiesfelder Windmühle gefeiert werden kann, soll ‚ihre‘ Geschichte während der Sommerwochen weiter erzählt werden: Am 1. Oktober 1833 übernahm der Müllermeister Johann Wilhelm Beckmann die Windmühle in Hiesfeld. Gerhard Eickhoff sollte die Wahl nicht bereuen. Bald nach Weihnachten ließ Beckmann bekanntmachen, dass er von nun an in der Mühle Aufträge zum Mahlen von Eichenlohe annehmen würde. Bei ihm sollte es nicht vorkommen, dass die Mühlsteine wochenlang stillagen, wenn der Hauptansturm zum Kornmahlen nach der Ernte vorüber war. Gleichzeitig schloss er mit dem Gerbereibesitzer Bleckmann in Dinslaken einen Vertrag, seinen gesamten Bedarf verbilligt zu mahlen. 

Dieses Abkommen sicherte dem Pächter einen vorteilhaften Dauerauftrag gerade für Zeiten, in denen wenig Korn geliefert wurde. Ein weiterer Vorteil: die Lohmüllerei brachte ständig Bargeld, während beim Korn oft bloß 1/20 "Mulster" (Bezahlung durch Zurückhalten von Getreide oder Mehl) abfielen.

Im Bild das noch heute sichtbare Markenzeichen des 1. Pächters in der zeitgenössischen Schreibweise.


12.06.2022
die Schlepper-Freunde aus Oberlohberg

Sonsor-Bild: Der  Mühlenverein und Marc Kriesten

Die Schlepper, Trekker oder auch Traktoren…

waren ein Teil des Angebotes am Deutschen Mühlentag, der mit den Erntefahrzeugen bis zum frisch gebackenen Brot im alten und neuen Holzbackofen den Weg „vom Korn zum Brot“ anschaulich und anfassbar zeigte. Das Wetter spielte mit und auch ein kleines Gruppenfoto war möglich. Neben der Bürgerstiftung der Sparkasse (NISPA) half Marc Kriesten von der Glückauf Apotheke mit einer großzügigen Spende bei der Anschaffung des mobilen Holzbackofens, der am Pfingstmontag fachkundig von Reinhard Claves mit Backwaren in Betrieb genommen wurde.

 

Bild links: Kurt Simons, Reinhard Claves, Marc Kriesten (Glückauf Apotheke), Klaus Graumann


05.06.2022
Einladung

Mühlentag

Vom Start ab 11:00 Uhr sind Wassermühle und Mühlenmuseum geöffnet. Im alten ‚Vorstandszimmer‘ gibt es jede Stunde eine Vorführung der auch neuen Getreidemühle. Kinder können das mahlen von Mehl an Handgetreidemühlen ausprobieren. Die Originalmühle im alten Fachwerkhaus ist leider nicht mehr betriebsfähig, da dem Rotbach die Fließgeschwindigkeit fehlt. Sobald genügend Mehl zu Teig geknetet ist, erfolgt die Vorstellung des neuen Backmobils, das ursprünglich zum 200. Geburtstag der Windmühle zum Einsatz kommen sollte. Schon ab Beginn der Veranstaltung bietet die Cafeteria im Mühlenhof Kuchen an, jedoch nur solang der Vorrat reicht. Von 12:00 bis 15:00 Uhr zeigen die Schlepperfreunde ihre Oldtimer - Traktoren. Diese ‚Trekker-Show‘ war bereits 2009 beim 20jährigen Jubiläum des Museums ein Spaß für Kinder, aber auch deren Väter. Voraussetzung ist allerdings Cabrio-Wetter. Diese Aktion wird unterstützt vom Heimatverein Oberlohberg. In der Zeit von 12 bis 14 Uhr stehen Grill-Würstchen auf dem Programm. In der gesamten Zeit bis 16 Uhr kann das Mühlenmuseum besichtigt werden. Kurt Simons, der Vorsitzende des Mühlenvereins dazu: „…ob wir auch Führungen anbieten, können wir erst vor Ort entscheiden. Nach zwei Jahren Zwangspause für den Mühlentag könnte das Interesse größer sein, als die Zahl der Ehrenamtlichen, die im Einsatz sein werden. Eintrittsgeld nehmen wir nicht, aber eine kleine Spende wird immer gern gesehen.“
 


29.05.2022
das neue BackmobilDIN-MH-25

ist das Nummernschild des neuen kleinen Fahrzeugs mit den vier Rädern, dem kleinen Dach und in den Vereinsfarben des Mühlenvereins. Es ist… ein Backmobil. Mit einer großen finanziellen Unterstützung durch die Bürgerstiftung Sparkasse (schon beschlossen in 2021) wurde die Anschaffung für den Verein möglich. Mit einer zweitägigen Reise in das Allgäu wurde der mobile Holzbackofen direkt beim Hersteller abgeholt.  Seinen ersten großen Auftritt sollte er zur 200-Jahr-Feier an der Windmühle haben. Doch „da ist ja im Moment der Wurm drin“. Neben der Mobilität bietet das Fahrzeug eine viel größere Back-Kapazität als der vorhandene Holzbackofen am Mühlenmuseum. Mit den Investitionen in die „Tiroler Mühle“ und einer Teigknetmaschine ist (bis auf ein eigenes Kornfeld) der Weg „vom Korn zum Brot“ nicht mehr reine Theorie, sondern praktisch vorführ bar. Der Vorstand dazu:“ Nein, wir machen den Bäckereien keine Konkurrenz, weil wir Backwaren nicht gegen Entgelt und vor allem nicht täglich herstellen werden.“ Am Deutschen Mühlentag (Pfingstmontag) wird man/frau sich aber wahrscheinlich „eine Scheibe abschneiden können“.

Foto: Kurt Simons


22.05.2022
""... die Treppe des Anstosses"die Treppe des Anstoßes..."

Vor Ostern wurde hier über die neuen Elemente an der Außenseite der Windmühle berichtet. Dazu gehörte auch ein weiterer Treppenaufgang, der -noch ohne Geländer- jetzt zu sehen ist. Das Design ist im niederrheinischen Klinkerformat gehalten und damit gleich wie im Stadtkern von Dinslaken. Mehrere besorgte Facebook-Kommentare bemängelten die fehlende Barriere-Freiheit. Dazu unser Sachverständiger für Behindertenfragen im Mühlenverein:

„Mehr als ein Viertel unserer Gesellschaft ist im höherem Rentenalter und/oder auf irgendeine Weise geh- und stehbehindert.  Für jeden dieser Menschen sind Treppen ein Graus. Ein barrierefreier „Aufgang“ zur Böschung der Windmühle wäre jedoch eine „Verars…“ gewesen, denn das Innenleben der Mühle ist nicht barrierefrei. Der Zugang im Mehlsöller wäre zwar noch möglich, doch der Rest der Stufen erinnert mehr an Schiffstreppen, als an bequeme „Aufgänge“.  Ja, im Mühlenmuseum Zanse Schaans (nördlich Amsterdam) gibt es eine Mühle mit Aufzug für Rollstuhlfahrer, doch bis vor kurzem waren Umbauten von denkmalgeschützten Bauwerken in NRW kaum denkbar.  Noch kurz vor der Landtagswahl in NRW hat die schwarz-gelbe Regierung das 40 Jahre alte Denkmalschutzgesetz, nach Ansicht vieler Experten und Organisationen, „verschlimmbessert“. Mit dem neuen Gesetz „könnte“ in die Windmühle ein Aufzug eingebaut werden… Das wäre dann aber für mich (geh- und stehbehindert) nicht mehr meine Mühle!“ Viel bequemer ist der Rundgang bis unter das Dach im virtuellem Rundgang, weil der Mühlenverein auch an die Menschen denkt, die…

https://wolowo.de/site/tour-preview/K8zfv2Dxew


15.05.2022
30 aus dem Kindergarten und viele BetreuerBesuch eines Kindergartens

Circa 30 Kinder besuchten an einem Freitag das Mühlenmuseum unter dem Motto: Vom Korn zum Brot. Die Kinder wurden in zwei Gruppen geteilt. Dazu steht auf dem Zettel der Ehrenamtlichen vom Mühlenverein:  „Wir werden mit den Kindern Mehl herstellen. Die Teigherstellung erfolgt im Hintergrund. Die Kinder können den fertigen Teig kneten. Vielleicht machen wir keinen Brotteig, sondern z.B. einen Hefezopf. Hier ist die Backzeit um einiges kürzer. Backen im Holzbackofen. Eine der beiden Gruppen wird sich um den Rotbach vergnügen.“ Natürlich durfte auch der obligatorische Rundgang durch das Mühlenmuseum mit den vielen Modellen nicht fehlen. Leider kann der Mühlenverein solche Aktionen an Wochentagen nur begrenzt anbieten, denn nach fünf Besuchergruppen ist schon eine Woche Erholungsurlaub verbraucht. Als es noch den Bergbau in Dinslaken und Umgebung gab, da gab es „Jung-Rentner“, die sich an Wochentagen auch für Führungen von Schulklassen zur Verfügung stellten.


08.05.2022

Einladungs-Plakat mit Wassermühlenmotiv

Ankündigung

In den letzten Wochen haben wir über das Problem in der Hiesfelder Windmühle berichtet. Der ursprüngliche Plan war, am Pfingstmontag den großen Geburtstag der 200 Jahr alten „Dame“ zu feiern. Leider mussten wir alle Vorbereitungen stoppen, denn derzeitig ist das Betreten der Mühle nicht erlaubt. Da aber seit 25 Jahren immer am Pfingstmontag der „Deutsche Mühlentag“ stattfindet, öffnen wir die Türen von Wassermühle und Mühlenmuseum und freuen uns auf viele Besucher in der Zeit von 11 bis 16 Uhr.

 
 

01.05.2022

ist es ein Holzwurm?

ein Balken

der Mehlsöller noch mit weisser Farbe auf den Ziegeln

von diesem Söller

...mehr vom Holz!

Für alle. die noch nie einen Blick auf den Mehlsöller werfen konnten, gibt es hier ein Bild aus den Tagen, als die Ziegel noch mit heller Farbe (möglicherweise Schlammfarbe) gestrichen bzw. versiegelt waren. Im Zuge der Sanierungen ist die Farbe entfernt worden. Das andere Bild zeigt aktuell einen Holzbalken, der den Boden des Söllers trägt.  (Bilder: Simons/Duscha)


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