Mühlenverein Hiesfeld e.V.

Logo MuseumHerzlich Willkommen auf den offiziellen Seiten des Mühlenvereins. Unsere Aufgabe ist die Pflege und der Erhalt der Hiesfelder Mühlen, aber auch die Mühlenkunde mit einem Museum. Mit Klick direkt zum Modell-Museum

 

Mühlen-Frühling

Wassermühle

Bild vergrößern Wasser / Wind

 

Mühlenmuseum / Wassermühle
Sonntags, 10.00 - 15.00 Uhr (alle 14 Tage)

Windmühle April bis September
jeweils 1. Samstag, 11.00 - 14.00 Uhr

In beiden Mühlen: EINTRITT FREI

Führung nach telefonischer Vereinbarung: Monika Schürmann 02064 93063

1. Vorsitzender: Kurt Simons kubijasim@t-online.de

 

   alternative 
web-adresse:
www.muehlenverein.net

geplante Öffnungszeiten:

15.05.2022 10:00 bis 15:00 Mühlenmuseum
29.05.2022 10:00 bis 15:00 Mühlenmuseum

06.06.2022
Deutscher Mühlentag /
11-16 Uhr Mühlenmuseum / keine Veranstaltung an der Windmühle!

19.06.2022 10:00 bis 15:00 Mühlenmuseum

   

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webmaster: duscha@t-online.de

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15.05.2022
30 aus dem Kindergarten und viele BetreuerBesuch eines Kindergartens

Circa 30 Kinder besuchten an einem Freitag das Mühlenmuseum unter dem Motto: Vom Korn zum Brot. Die Kinder wurden in zwei Gruppen geteilt. Dazu steht auf dem Zettel der Ehrenamtlichen vom Mühlenverein:  „Wir werden mit den Kindern Mehl herstellen. Die Teigherstellung erfolgt im Hintergrund. Die Kinder können den fertigen Teig kneten. Vielleicht machen wir keinen Brotteig, sondern z.B. einen Hefezopf. Hier ist die Backzeit um einiges kürzer. Backen im Holzbackofen. Eine der beiden Gruppen wird sich um den Rotbach vergnügen.“ Natürlich durfte auch der obligatorische Rundgang durch das Mühlenmuseum mit den vielen Modellen nicht fehlen. Leider kann der Mühlenverein solche Aktionen an Wochentagen nur begrenzt anbieten, denn nach fünf Besuchergruppen ist schon eine Woche Erholungsurlaub verbraucht. Als es noch den Bergbau in Dinslaken und Umgebung gab, da gab es „Jung-Rentner“, die sich an Wochentagen auch für Führungen von Schulklassen zur Verfügung stellten.


08.05.2022

Einladungs-Plakat mit Wassermühlenmotiv

Ankündigung

In den letzten Wochen haben wir über das Problem in der Hiesfelder Windmühle berichtet. Der ursprüngliche Plan war, am Pfingstmontag den großen Geburtstag der 200 Jahr alten „Dame“ zu feiern. Leider mussten wir alle Vorbereitungen stoppen, denn derzeitig ist das Betreten der Mühle nicht erlaubt. Da aber seit 25 Jahren immer am Pfingstmontag der „Deutsche Mühlentag“ stattfindet, öffnen wir die Türen von Wassermühle und Mühlenmuseum und freuen uns auf viele Besucher in der Zeit von 11 bis 16 Uhr.

 
 

01.05.2022

ist es ein Holzwurm?

ein Balken

der Mehlsöller noch mit weisser Farbe auf den Ziegeln

von diesem Söller

...mehr vom Holz!

Für alle. die noch nie einen Blick auf den Mehlsöller werfen konnten, gibt es hier ein Bild aus den Tagen, als die Ziegel noch mit heller Farbe (möglicherweise Schlammfarbe) gestrichen bzw. versiegelt waren. Im Zuge der Sanierungen ist die Farbe entfernt worden. Das andere Bild zeigt aktuell einen Holzbalken, der den Boden des Söllers trägt.  (Bilder: Simons/Duscha)


24.04.2022

Stopp für alle 200-Jahr-Aktivitäten

„Der Wurm ist drin.“

Am 27. Februar hatte der Vorstand des Mühlenvereins den Terminplan zur 200-Jahr-Feier der Windmühle vorgestellt. Alle waren voller Hoffnung, dass die Neugestaltung des Umfeldes bis Ende Mai abgeschlossen ist und Pfingstmontag das Fest starten kann (bis zu Terminen im September). Im Rahmen der vereinseigenen Sicherheitsprüfungen kam noch vor Ostern der Schock: ein tragender Balken des Mehlsöllers (Eingangsebene der Windmühle)  ist scheinbar vom Holzwurm befallen. Die Windmühle soll/darf, bis gesicherte Erkenntnisse über die Tragfähigkeit des Holzbodens vorliegen, nicht betreten werden (Anweisung der Stadt – als ‚Eigentümerin‘ und Aufsichtsbehörde des Denkmalschutzes). Über den Zeitplan von Reparaturen dieser Art, hat der Mühlenverein schon Erfahrungen sammeln müssen. Deshalb wurden alle Planungen für eine 200-Jahr-Feier zunächst eingestellt. Dennoch gibt es einen offenen „Deutschen Mühlentag“ am 6. Juni, jedoch an der Wassermühle und im Mühlenmuseum. Weitere Nachrichten folgen.

 
 

17.04.2022
frohe Ostern...

10.04.2022
Neu vor der Windmühle: eine große Sitzbank ein weiterer Aufgang zur Böschung wird neu gebaut
NEU: zum Sitzen NEU: zum Aufsteigen
Neues von der Windmühle

Den ersten Öffnungstermin (Anfang April) konnte der Mühlenverein leider nicht einhalten. Die Neu- und Umbauarbeiten, rund um die Hiesfelder Windmühle, sind noch nicht abgeschlossen. Die zwei Bilder von der Baustelle zeigen aber schon mal Neuheiten: Demnächst gibt es eine Sitzinsel und einen weiteren Aufgang zur Mühle. Wird es am 1. Samstag im Mai soweit sein? Auf jeden Fall hofft der Mühlenverein auf den Pfingstmontag, denn dann beginnt der 200. Geburtstag der Mühle (11 - 16 Uhr). Bitte vormerken!


03.04.2022
Der Antrieb des Sackaufzuges
Die Geschichte der Windmühle (7)

Fürs erste nahm Gerhard Eickhoff einen Müllerknecht an. lnsgeheim hatte er sich vorgenommen, diesen nach und nach so anzulernen, dass er in einigen Jahren zur Not allein müllern könnte. So sah man ihn denn in der nächsten Zeit häufig auf dem Mehlsöller und am Sackzug, damit bei großem Andrang die Mahlgäste flott bedient wurden. Alles schien nach Wunsch zu gehen. Aber es heißt ja im Lied: das Wandern ist des Müllers Lust. Und das galt leider auch für die Zunft der Windmüller: die waren unruhige Gesellen. Es wollte ihm trotz Verheißung höheren Lohns einfach nicht gelingen, einem zum Bleiben zu veranlassen. Einige Male geschah es auch, dass sie mit dem Mahlgeld auf und davon gingen. Dabei wurden die Geschäfte natürlich täglich schlechter, so dass ihm die schöne Mühle fast verleidet war.

Anmerkung zu diesem Text von Berthold Schön in der Fassung von Willi Dittgen:  Es gibt keine Aufschreibungen von den Müllerknechten in der Hiesfelder Windmühle. Gerhard Eickhoff war aufgewachsen auf einem Bauernhof, geschult als Soldat und nach heutiger Betrachtung eine Art Selfmademen. Gelernter Müller war er nicht. Durch die Jahrhunderte des Mühlenbanns waren die meisten Mühlen nur auf eine Produktgruppe ausgerichtet: Wer Korn mahlte, der hatte nicht die Möglichkeit auch Holz zu sägen... und wer Korn mahlte, der war nach getaner Arbeit arbeitslos. Die Haupt-Auslastung einer Kornmühle lag nach der Ernte und verteilte sich nicht über das Jahr. Das war der Hauptgrund für das "Wandern..." Bei der romantischen Betrachtung des Mühlenwesens wird oft nicht geschildert, dass es ein Knochenjob war. Die Gefahr des Rutenschlages, die steilen und mehlglatten Stiegen und Brandverletzungen durch Mahlsteine - es gab viele Ursachen für Verletzungen - viele Gründe, dass ein Knecht die Mühle verließ. Eines Tages im September 1833, als er wieder einmal verärgert und entmutigt in der Mühle wirtschaftete, riet ihm ein guter Nachbar: "Versuch es doch einmal mit einem Pächter. Hole dir den Wilhelm Beckmann aus Winnental. Der war früher in Spellen (heute Teil von Voerde) und galt dort als ehrlich und fleißig wie kein anderer."


27.03.2022
Windmühle 1928

Feier zum 175. Geburtstag

So viele Menschen waren bei der Eröffnung 1822 nicht dabei

Die Geschichte der Windmühle (6)

Einige Tage später, nachdem die Kappe der Windmühle mit Schindeln gedeckt war, ließ Meister Brahm bereits die fertig gezimmerten Flügel (er selbst nannte sie Ruten) einsetzen. Das war wohl das härteste und gefährlichste Stück Arbeit am ganzen Bau. Wehe, wenn die Taue rissen, an denen die schweren 12m langen Hölzer bis zum Wellkopf mit dem weißen Stern hochgezogen wurden! Der Mühlenbaumeister gönnte sich keine Pause, bis der letzte Flügel verbolzt war.

Darüber war es bereits dunkel geworden. Allein überprüfte er dann noch die Bewegung der Flügel und die Arbeit des Getriebes. In der Frühe des neuen Tages band er frische Birkenmaien an 2 Flügelenden und stellte das Rutenkreuz "in der Schere" (diagonal). Das sagte allen Leuten:

Freut euch, die Mühle ist fertig, das Werk ist gelungen!


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