Mühlenverein Hiesfeld e.V.

Logo MuseumHerzlich Willkommen auf den offiziellen Seiten des Mühlenvereins. Unsere Aufgabe ist die Pflege und der Erhalt der Hiesfelder Mühlen, aber auch die Mühlenkunde mit einem Museum. Mit Klick direkt zum Modell-Museum

 

Mühlen-Frühling

Wassermühle

Bild vergrößern Wasser / Wind

 

Mühlenmuseum / Wassermühle
Sonntags, 10.00 - 12.30 Uhr

Windmühle Mai bis September
1. Samstag, 11.00 - 13.00 Uhr

In beiden Mühlen: EINTRITT FREI

Führung nach telefonischer Vereinbarung: Monika Schürmann 02064 93063

1. Vorsitzender: Kurt Simons kubijasim@t-online.de

 

   alternative 
web-adresse:
www.muehlenverein.net

W A S    N E U E S  ? - der Newsblog

webmaster: duscha@t-online.de

facebook YouTube-Kanal Mühlenverein

31.05.2020

Mühlen der Welt Logo

Bild: Johan Bakker - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=42926942

die Genever-Mühle

De Noord (vollständige Bezeichnung niederländisch De Noord Molen, deutsch Die Nordmühle) ist eine Holländerwindmühle in Schiedam, Südholland, Niederlande. Sie war lange Zeit die höchste Windmühle der Welt.

Bereits seit dem 18. Jahrhundert prägte eine Gruppe von besonders hohen Galerieholländerwindmühlen das Ortsbild von Schiedam. Diese Mühlen dienten ehemals vor allem zum Mahlen von Malz für die zahlreichen ortsansässigen Brennereien. Von den ehemals mehr als 20 Schiedam-Mühlen sind heute nur noch fünf erhalten. Von diesen ist De Noord (Baujahr 1803) mit einer Kappenhöhe (ohne Flügel) von 33,3 m die höchste. Die Flügelspannweite beträgt 26,6 Meter.

Seit die Kappe der ehemals 38 m hohen Mühle De Hoop in Breda 1927 demontiert wurde, war De Noord weltweit die höchste historische Windmühle.

Anfang der 1930er-Jahre stellte die Mühle den Betrieb ein. Im Jahr 1937 wurde das Oberteil der Mühle abgerissen, so dass nur noch ein Stumpf erhalten blieb. Im Jahr 1955 kaufte die Gemeinde Schiedam den Stumpf, um das Baudenkmal zu erhalten und wiederherzustellen. In zwei Bauabschnitten, 1962 und 1971, wurde das Oberteil in alter Höhe wieder aufgebaut. Auch der Windkraftantrieb und das Mahlwerk wurden wieder funktionstüchtig hergestellt.

Die Mühle behielt den Status der höchsten Windmühle der Welt bis ins Jahr 2006, als in der Nähe die Mühle De Nolet (siehe Bild im Hintergrund), eine Windkraftanlage im Baustil einer historischen Windmühle, neu errichtet wurde.

 Heute beherbergt De Noord ein Restaurant.

24.05.2020

alles schön... bis auf den Efeu?

(fast) fertig

In den letzten Jahren mussten zwei nahe an den Häusern befindliche Bäume gefällt werden. Das haben Holzfäller gemacht. Nun ist das Dach schön. Das haben Dachdecker gemacht. Jetzt brauchen wir... einen Efeu-Meister (oder so ähnlich). (Bild: Kurt Simons)


17.05.2020
Die Dacharbeiten sind fertig Pünktlich wurden die Dacharbeiten am Haus III des Mühlenmuseums erledigt. Auch innerhalb des Gebäudes hat sich etwas getan. Die Modelle im Erdgeschoss zeigen nun in einer Reihenfolge die technische Entwicklung der Mühlen. Das Modell der Hiesfelder Windmühle (Besonderheit: das Modell ist 'aufgeschnitten' und zeigt das Innenleben der Mechanik) ist von der obersten Etage in Haus II nun hierhin gewandert. Für viele, denen die Treppen beschwerlich waren, ist dies sicher eine gute Nachricht. Leider stimmt der virtuelle Computer-Rundgang (siehe Portal Museum) nun nicht mehr mit der Wirklichkeit überein. So aktuell war der 360°-Spaziergang auf dem Monitor allerdings schon nicht mehr, weil die drei letzten Modell-Zugänge erst nach der 800-Bilder-Show aufgestellt wurden. Dazu zählt auch die Kugelmühle in der 1. Etage dieses Hauses. Sie ist kein Modell, aber ein 1:1 Nachbau von der schwäbischen Alb. Diese Mühle bedeutet immer Arbeit: Für den "künstlichen Fluss" hilft nur der Wassereimer, um die Verdunstung auszugleichen. (Bild: Kurt Simons)

10.05.2020 Muttertag
HanddrehmühleZum Muttertag:

Die Mutter aller Mühlen

Vor etwa 3600 Jahren wurde das Wirkungsprinzip der eigentlichen Mühle, das Zerkleinern des Mahlgutes zwischen einem feststehenden Bodenstein und einem rotierenden Läuferstein, in Indien entdeckt. Ob mit der Kraft des Wassers oder des Windes, die Drehbewegung der Antriebswelle wird so geleitet und umgesetzt, dass in der Mühle diverse Maschinen, etwa zum Mahlen von Getreide, Schleifen von Steinen oder Sägen von Holz, angetrieben werden.

(Bild +Text: DGM)

 


03.05.2020
Denkmalstag 2020

Der Tag des offenen Denkmals® wird 2020 digital
Deutsche Stiftung Denkmalschutz ruft zu virtuellen Angeboten auf

Der Tag des offenen Denkmals, Deutschlands größtes Kulturevent für die Denkmalpflege, geht im Corona Jahr 2020 veränderte Wege. Das teilte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz als bundesweite Koordinatorin als Konsequenz aus dem Beschluss der Bundesregierung mit, alle Großveranstaltungen bis derzeit 31. August zu untersagen. Die Vielzahl der Veranstaltungen und die Millionen von Denkmal zu Denkmal wandernden Besucher machen aus dem Tag ein risikoreiches Großevent. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ruft stattdessen dazu auf, Denkmale kontaktfrei und digital zu präsentieren. Dazu bietet die Stiftung in Kürze allen Veranstaltern Instrumente an, die bei der Umsetzung helfen sollen.

Wie wird der Tag des offenen Denkmals® digital?

Nach intensivem Austausch mit Veranstaltern, Teilnehmern und treuen Besuchern aus dem ganzen Bundesgebiet sieht sich die DSD in der Verantwortung, eine Alternative anzubieten. „Die Stiftung weiß sich mit dieser Entscheidung, die mehr der Vernunft denn dem Herzen folgt, von vielen unterstützt. Für den Tag des offenen Denkmals in seiner beliebten üblichen Form müssen einfach zu viele Türgriffe angefasst werden,“ so Dr. Steffen Skudelny, Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.


26.04.2020
Haus 3 ist eingerüstet für Dacharbeiten Die whatsapp-Gruppe der Mühlenfreunde hat die Bilder zuerst gesehen. Doch nun ist die Nachricht auch hier im blog: Die Pfettenköpfe am Haus III des Mühlenmuseums sind verrottet und müssen ausgetauscht werden. Für diese Arbeit muss das Dach aufgedeckt werden. Die Arbeiten haben begonnen und werden circa drei Wochen dauern. Das Haus ist als Bademeisterhaus 1924 gebaut worden und wurde durch ergänzende Baumaßnahmen, unter anderem finanziert von der NRW-Stiftung, mit dem großen Mühlenhaus verbunden. Die beiden Etagen wurden mit einer platzsparenden Spindeltreppe verbunden. Der vor kurzem verstorbene Hiesfelder Architekt Heinz Husmann (auch langjähriges Mitglied im Mühlenverein) verbaute in Absprache mit dem Bauamt einen Mühlstein als unterste Treppenstufe. Da Mühlstein und Haus im Besitz der Stadt sind, war der erste Schritt also ein kurzer (Dienst-)weg nach oben (Bild: Kurt Simons)
Mühlen der Welt LogoNACHTRAG aus facebook:
"Am 20. April schrieb unser Mühlenfreund Hans Terhaer auf facebook mit Bildern:
Ich war an der Pahrenzer Mühle als sie noch komplett war. Auch das Innenleben habe ich gesehen. Dann war ich (nochmals) an der Mühle, da hatte man die Haube abgenommen. Der Krühring war defekt. Der Krühring ist aufgebaut wie ein Kugellager - eine Lagerschale auf dem Mauerwerk und eine Lagerschale an der Kappe befestigt. Dazwischen sind Kugeln mit ca. 15 cm Durchmesser. So etwas war für mich absolut neu. Die Königspindel (komplett aus Stahl) befindet sich nicht in der Mitte der Mühle. Sie ist zum Rand 

Krühring an der Mühle Pahrenz - Bild Hans Terhaer

der Mühle versetzt. Alle Geräte und Maschinen waren noch in der Mühle. Top Zustand."


19.04.2020

Mühlen der Welt Logo

Briefmarke aus DDR-Zeit - die selbe Mühle mit FlügelnDiese Briefmarke gehörte zu den Osterüberraschungen auf dieser Seite. Eine User-Anfrage können wir hier beantworten: Ja, es gibt die Originalmühle, die als Vorlage genommen wurde, allerdings nicht mehr mit den schönen roten Flügeln.

die vierstöckige Mühle in Sachsen ohne Flügel

Im Osten Deutschlands findet sich vornehmlich der niedrige, meist zylindrische, gedrungen wirkende Turmwindmühlentyp mit max. drei Stockwerken, oft mit Zwiebel- oder Glockenhaube und Windrosensteuerung, aber auch hohe Turmmühlen wie die in Pahrenz, Gemeinde Hirschstein.

Die Turmholländerwindmühle Pahrenz befindet sich in der Gemeinde Hirschstein, weithin sichtbar an der Bundesstraße 6 zwischen Meißen und Oschatz. Sie steht auf einem 141,5 m hohen Windmühlenberg und wurde 1889 in ihrer jetzigen Gestalt gebaut.

Ein Bericht des MDR-Fernsehen: Vorglühen für den Mühlentag: Mehlsackweitwurf in Pahrenz
https://www.mdr.de/sachsen/dresden/grossenhain-riesa/mehlsackweitwurf-pahrenz-102.html

 

Besuchen Sie in Pahrenz das über 100 Jahre alte technische Denkmal. Das Mühlenmuseum lädt von April bis Oktober an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen zu Besichtigungen ein. Nach Anmeldung ist diese ganzjährig möglich.

Das Gartenlokal ist von April bis September immer samstags, sonntags und feiertags von 13.30 bis 18.30 Uhr geöffnet.

Zu Pfingsten findet das Mühlenhof-Fest statt. Auskünte erhalten Sie unter Telefon:  035266 82311 oder 035266 82129.

(derzeitig sind Besuche wahrscheinlich nicht möglich und der "Deutsche Mühlentag 2020" ist bundesweit abgesagt)

aus Wikipedia, MDR + anderen Quellen

(Bild: Tourismusverein Sächsische Elbweindörfer e.V.)


13.04.2020   Ostermontag
Briefmarke DDR Mühlenmotiv

... auch noch gefunden.

Zwei besondere Marken (benutzt = gestempelt) als kleine Glanzlichter im Nachschlag. Eine Marke aus der DDR in der Nähe von Riesa (1981). In Zons steht noch eine Windmühle auf einer Stadtmauer. Die Sonderbriefmarke zur 500-Jahrfeier der Stadt Neuss zeigt eine solche während der Belagerung 1474/75. Jede Marke ist für eine Vergrößerung klickbar.

Briefmarke zum Stadtjubiläum von Neuss mit Windmühle auf Mauer

Turmholländerwindmühle Pahranz

 

Stadtmauerwindmühle in Neuß


12.04.2020   Ostersonntag
Briefmarke von 1997 Briefmarke von 1997 Briefmarke von 1997

Schleswig-Holsteinische Schöpfwindmühle

Galerieholländer Windmühle

Niederrheinische Bockwindmühle

Briefmarke von 1997 Briefmarke von 1997

Frohe Ostern

Statt Eiersuche im Mühlenmuseum bieten wir eine philatelistische Besonderheit: Briefmarken für die Wohlfahrtspflege mit Mühlenmotiven (1997), noch in Pfennigen. Jede Marke ist für eine Vergrößerung klickbar.

Hessische Wassermühle

Schwarzwälder Wassermühle

Danke an Kurt Simons für die Leihgabe an die Web-Redaktion


05.04.2020
Mühlen der Welt Logo die große Mühle von Danzig

Die Große Mühle (polnisch Wielki Mlyn) auf der Radaune-Insel in der Altstadt von Danzig gehört zu den größten Wirtschaftsbauten des Mittelalters.
Das Backsteingebäude wurde im 14. Jahrhundert (ab 1350) durch den Deutschen Orden errichtet, der auch den Radaunekanal erbaut hatte, dessen Wasser die Mühle bis 1945 antrieb. Bis zu ihrer Zerstörung waren Mühle und Backofen fast 600 Jahre nahezu ohne Unterbrechung im Betrieb. Die Mühle wurde anfangs durch zwölf, später durch 18 große Mühlräder angetrieben.

Heute befindet sich in der im Krieg ausgebrannten Großen Mühle ein Einkaufszentrum mit 60 einzelnen Shops. Im Innern sind heute aber auch noch einige große Mühlsteine zu betrachten.

Bernsteinmuseum in historischer Mühle

dpa-Meldung vom Februar 2020. Das bekannte Bernsteinmuseum von Danzig soll im kommenden Jahr einen neuen Standort beziehen. Ab dem 28. Juni 2021 ist das Museum in der Großen Mühle untergebracht, einem Wahrzeichen der Stadt an der polnischen Ostseeküste.

Die Mühle wird derzeit restauriert. Bisheriger Standort des Bernsteinmuseums ist der Stockturm. Nach dem Umzug an die neue Adresse soll dort, laut dem Fremdenverkehrsamt Polens, ein Museum zum Wiederaufbau von Danzig nach dem Zweiten Weltkrieg entstehen.

Der Turm im Hintergrund gehört knapp 200 Meter östlich zum  Altstadtrathaus.

auf der medialen Wikipediaseite sind zahlreiche Fotos zu sehen, die den Umfang der Mühle verdeutlichen:

BILDER-Datenbank zur großen Mühle auf Wikipedia

Das prächtige Fachwerkhaus des Müllers

Das Fachwerkhaus des Müllers.

aus Wikipedia + dpa

(Bild Andrzej Otrebski - CC BY-SA 3.0)


29.03.2020

Plakat Deutscher Mühlentag mit Absage

'zur Planung...'

Bevor die Landesregierung die Pandemie-Maßnahmen ausgesprochen hat, hatte der Vorstand des Mühlenvereins bereits die vorübergehende Schließung der Mühlenbauwerke beschlossen. Eigentlich war klar, dass unser aller Problem mit 14 Tagen nicht erledigt sei. Deshalb ist es nun vorausschauend und sicher richtig, auch den "Deutschen Mühlentag" bereits jetzt abzusagen.

Eberhard Jahn, der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM) e.V.,  hat die Betreiber historischer Mühlen und Mühlenvereine davon in Kenntnis gesetzt, denn natürlich benötigt ein solcher "Feiertag" auch immer eine Planungs- und Vorbereitungszeit.

Auch die vom Mühlenverein geplante Mitgliederversammlung am 9. Mai dürfte damit unwahrscheinlich werden. Der Vorstand wird dazu in Kürze eine "eMail-Konferenz" haben.


- Paul - ihr Webmaster -
blog2020    blog2019   blog 2018   blog2017   blog 2016       oldNews ab 1986

>CO2-frei-Logo > >NRW-Stiftung
    Logo Bürgerstiftung Sparkasse Dinslaken - Voerde - Hünxe

s u n d a y   @ r t   w e b d e s i g n

nach oben