10 Jahre NewWeb
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Mühlenverein Hiesfeld e.V.

Logo MuseumHerzlich Willkommen auf den offiziellen Seiten des Mühlenvereins. Unsere Aufgabe ist die Pflege und der Erhalt der Hiesfelder Mühlen, aber auch die Mühlenkunde mit einem Museum. Mit Klick direkt zum Modell-Museum

 

Mühlen-Sommer

Wassermühle

Bild vergrößern Wasser / Wind

 

Mühlenmuseum / Wassermühle
Sonntags, 10.00 - 12.30 Uhr

Windmühle Mai bis September
1. Samstag, 11.00 - 13.00 Uhr

In beiden Mühlen: EINTRITT FREI

Führung nach telefonischer Vereinbarung: Monika Schürmann 02064 93063

1. Vorsitzender: Kurt Simons kubijasim@t-online.de

 

   alternative 
web-adresse:
www.muehlenverein.net

W A S    N E U E S  ? - der Newsblog

webmaster: duscha@t-online.de

facebook YouTube-Kanal Mühlenverein

28.06.2020
unsere neue Teigknetmaschine

Was ist das denn...?

... und der Mühlenverein hat eine größere Spende bekommen für... und hier ist die neue Geschichte: Von der Bank ("die uns den Weg frei macht") haben wir eine finanzielle Unterstützung für die Anschaffung dieser Maschine erhalten. Das ist die Häussler SP 20 KA für 18 Liter

  • modernste Technik, einfach zu bedienen
  • integrierte Zeitschaltuhr
  • Kessel und Arm drehen sich gleichzeitig
  • robuster Industriemotor
  • unverwüstlichem Doppelkettenantrieb

und das ist kein Mühlenmodell, sondern eine Teigknetmaschine als Zubehör für unseren Backofen an der Wassermühle. Sorry, es wird kein täglich Brot geben; aber wenn wieder gefeiert werden kann und wenn es spezielle Anlässe gibt... dann wird geknetet und gebacken. Am nächsten Sonntag gibt es mehr dazu...


21.06.2020

Mühlen der Welt Logo

Bild: Facebook

brandneue Holländermühle in Neuseeland

http://www.foxtonwindmill.co.nz/

In unserer Serie "Mühlen der Welt" haben wir diese Holländerwindmühle in einem 'Dorf' in Neuseeland entdeckt. Foxton, gelegen auf der Nordinsel nahe der westlichen Küste, hatte im letzten Jahr 3130 Einwohner. Mühlen sind in dieser Region keine Seltenheit. Einst standen hier über 50 Flachsmühlen, die Rohstoffe für die Teppichindustrie lieferten. Durch die geringe Effizienz gegenüber modernen Maschinen, wurden diese Mühlen Ende der 1930er geschlossen und abgerissen. Die letzte Teppich-Fabrik schloss 2008.

In dieser Region leben Maoris nachweislich seit dem 13. Jh. Später kamen die europäischen "Entdecker". Neben Briten zog es besonders Niederländer, auch als Auswanderer, auf diesen Erdflecken. Mit dem Niedergang der Teppich-Industrie stieg die Arbeitslosigkeit und die Region musste sich neu erfinden. In der Kleinstadt entstanden zahlreiche Boutiquen, Galerien und Cafés, eine Maori-Schnitzschule, ein Flachs-Museum und ein Kulturpark mit zahlreichen Auszeichnungen. Den auch sprichwörtlichen Höhepunkt schlug Bürger Cor Slobbe vor: Bau einer Windmühle nach dem Vorbild holländischer Mühlen aus dem 17. Jh. Diese Mühle sollte Weizen mahlen, Besucher unterrichten und eine echte Replik werden.

In 2003 wurde "die Mühle" nach Plänen des Architekten Jan Heydra im Kulturpark fertig gestellt. Auf drei Etagen treibt die Königswelle zwei Mühlsteinpaare an. Bis auf den steinigen Mehlsöller ist das Bauwerk natürlich aus Holz. An windigen Tagen dreht die Mühle für vier Mehlsorten, die als Mehl oder gebackenem Brot im Shop im Verkauf sind.

Da Foxton zusätzlich einen prächtigen Strand, einen Fischer-Hotspot und eine interessante Vogelwelt bietet, besuchen jährlich 150.000 Touristen das kleine Dorf. Davon wurden 35.000 Gäste in der Mühle gezählt, da auch noch eine beliebte Cafeteria jeden Tag für 8 Stunden öffnet.

Die unter Einsatz zahlreicher Ehrenamtlicher gebaute Mühle hatte einen professionellen Partner und Lieferanten: Vaags Molenwerken in den Niederlanden (nahe der deutschen Grenze). Ihre Beiträge an der jungen Mühle sind die Mechanik und die vier Segel. Vaags ist auch der Vertraute der Hiesfelder Windmühle. Lesenswert ist die Internet- und facebook-Seite (Link oben)


14.06.2020

Arbeiten im Frühling

Der letzte Teil der Frühlingsarbeiten oder

was passiert, wenn "nichts" passiert? Die Virus-Pandemie bleibt auch für das Vereinsleben und 'unsere' Mühlen nicht ohne Folgen. Eine Mitgliederversammlung im Autokino? - Abstandhalten im Mühlenmuseum? Vieles ist nicht umsetzbar, wenn man die weiter bestehenden Regeln einhalten will bzw. muss. Ab dem 15. Juni lässt die NRW-Regierung wieder Grillfeste zu... Wir könnten ja ein Backfest mit Buchweizenmehl vom befreundeten Mühlenverein aus Georgsdorf verbacken... Nein, Gesundheit geht vor.

Trotz der Beschränkungen blieb die Arbeit nicht liegen. Immer einzeln wurde gesäubert oder repariert. Die beiden großen Veranstaltungen des Jahres (Pfingsten - Mühlentag / September  - Denkmalstag) mussten ausfallen. Doch es werden bessere Zeiten kommen; dafür ist der Mühlenhof von Grünspan und Moos befreit, der Backofen gerichtet und der Mühlenverein hat eine größere Spende bekommen für... Doch das ist eine neue Geschichte. Liebe Blog-Leser: bleibt gesund! 


07.06.2020

 10 Jahre nach Re-Start

Homepage2001

Homepage 2010-2020

2001 -2010

seit 1. Juni 2010

2001 war der Mühlenverein einer der Ersten mit einer eigenen Homepage. So wurde der Auftritt im Internet damals kurz benannt. Es waren 7 Seiten mit den wichtigsten Informationen als permanente Visitenkarte im World Wide Web. Das Bildformat von 4:3, gestaltet von Dirk Altena und Sebastian Strauch, entsprach dem Bildschirm der damaligen Röhren-Monitore. So fortschrittlich der Mühlenverein auch damals mit den Webseiten war, so machte er jedoch keine Werbung auf Briefbögen oder Kugelschreibern für sein digitales Angebot. Die leider sehr lange Internetadresse (URL) und fehlende Schlüsselwörter für die Suchmaschinen (damals führend YAHOO) verhinderten eine große Besucherzahl. Da sich der Inhalt über Jahre nicht veränderte, gab es auch keine Veranlassung für einen "Zweit-Besuch" der Internetseite.

Nach knapp 10 Jahren überredete das Vorstands-mitglied Clemens Glunz den Vorsitzenden Kurt Altena zu einem Re-Start. Nach einem Sonntag-Kaffeekränzchen mit einem langjährigen Freund und Kollegen, der schon für andere Organisationen und Firmen Webseiten gestaltet hatte, fiel die Entscheidung für eine neue Webseite.

Nach 5 Monaten Vorarbeit wurde sie am 1. Juni 2010 gestartet. Seitdem stieg die Seitenzahl auf 150 mit mehr als 1,5 Gigabyte Text und Bildern. Mit einem kontinuierlichen Aufbau der Inhalte (zu den Mühlen, dem Museum und dem Verein) gab es schließlich fast jedes Wochenende eine Meldung. Wichtiges aus dem Vereinsleben landet am Jahresende auf traditionellem Papier: der Vereinszeitung Mühlen und Mehr.

 Seit 2016 (40 Jahre Mühlenverein) gibt es die jeweils neuen Nachrichten auch in dem sozialen Medium facebook. Bereits zuvor bietet der Verein einen eigenen Filmkanal auf youtube an. Der neue Vorsitzende Kurt Simons administriert zudem eine whatsapp-Gruppe, bei der man sich über seine Email-Adresse anmelden kann.

Die Entscheidung vor 10 Jahren feiert also heute ein kleines Jubiläum. Aus einer digitalen Visitenkarte wurde eine große digitale Mühlenwelt. In machen Monaten sind es fast 1000 Klicks auf diese Seiten und die Zahl der Facebook-Abos geht auf 150 zu. Danke an alle Besucher, Liker und Freunde. Ein besonderer Dank gilt allen Helfern, die mit Tipps, Nachrichten und Bildern diese Info-Welt erst möglich machen.


31.05.2020

Mühlen der Welt Logo

Bild: Johan Bakker - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=42926942

die Genever-Mühle

De Noord (vollständige Bezeichnung niederländisch De Noord Molen, deutsch Die Nordmühle) ist eine Holländerwindmühle in Schiedam, Südholland, Niederlande. Sie war lange Zeit die höchste Windmühle der Welt.

Bereits seit dem 18. Jahrhundert prägte eine Gruppe von besonders hohen Galerieholländerwindmühlen das Ortsbild von Schiedam. Diese Mühlen dienten ehemals vor allem zum Mahlen von Malz für die zahlreichen ortsansässigen Brennereien. Von den ehemals mehr als 20 Schiedam-Mühlen sind heute nur noch fünf erhalten. Von diesen ist De Noord (Baujahr 1803) mit einer Kappenhöhe (ohne Flügel) von 33,3 m die höchste. Die Flügelspannweite beträgt 26,6 Meter.

Seit die Kappe der ehemals 38 m hohen Mühle De Hoop in Breda 1927 demontiert wurde, war De Noord weltweit die höchste historische Windmühle.

Anfang der 1930er-Jahre stellte die Mühle den Betrieb ein. Im Jahr 1937 wurde das Oberteil der Mühle abgerissen, so dass nur noch ein Stumpf erhalten blieb. Im Jahr 1955 kaufte die Gemeinde Schiedam den Stumpf, um das Baudenkmal zu erhalten und wiederherzustellen. In zwei Bauabschnitten, 1962 und 1971, wurde das Oberteil in alter Höhe wieder aufgebaut. Auch der Windkraftantrieb und das Mahlwerk wurden wieder funktionstüchtig hergestellt.

Die Mühle behielt den Status der höchsten Windmühle der Welt bis ins Jahr 2006, als in der Nähe die Mühle De Nolet (siehe Bild im Hintergrund), eine Windkraftanlage im Baustil einer historischen Windmühle, neu errichtet wurde.

 Heute beherbergt De Noord ein Restaurant.

24.05.2020

alles schön... bis auf den Efeu?

(fast) fertig

In den letzten Jahren mussten zwei nahe an den Häusern befindliche Bäume gefällt werden. Das haben Holzfäller gemacht. Nun ist das Dach schön. Das haben Dachdecker gemacht. Jetzt brauchen wir... einen Efeu-Meister (oder so ähnlich). (Bild: Kurt Simons)


17.05.2020
Die Dacharbeiten sind fertig Pünktlich wurden die Dacharbeiten am Haus III des Mühlenmuseums erledigt. Auch innerhalb des Gebäudes hat sich etwas getan. Die Modelle im Erdgeschoss zeigen nun in einer Reihenfolge die technische Entwicklung der Mühlen. Das Modell der Hiesfelder Windmühle (Besonderheit: das Modell ist 'aufgeschnitten' und zeigt das Innenleben der Mechanik) ist von der obersten Etage in Haus II nun hierhin gewandert. Für viele, denen die Treppen beschwerlich waren, ist dies sicher eine gute Nachricht. Leider stimmt der virtuelle Computer-Rundgang (siehe Portal Museum) nun nicht mehr mit der Wirklichkeit überein. So aktuell war der 360°-Spaziergang auf dem Monitor allerdings schon nicht mehr, weil die drei letzten Modell-Zugänge erst nach der 800-Bilder-Show aufgestellt wurden. Dazu zählt auch die Kugelmühle in der 1. Etage dieses Hauses. Sie ist kein Modell, aber ein 1:1 Nachbau von der schwäbischen Alb. Diese Mühle bedeutet immer Arbeit: Für den "künstlichen Fluss" hilft nur der Wassereimer, um die Verdunstung auszugleichen. (Bild: Kurt Simons)

10.05.2020 Muttertag
HanddrehmühleZum Muttertag:

Die Mutter aller Mühlen

Vor etwa 3600 Jahren wurde das Wirkungsprinzip der eigentlichen Mühle, das Zerkleinern des Mahlgutes zwischen einem feststehenden Bodenstein und einem rotierenden Läuferstein, in Indien entdeckt. Ob mit der Kraft des Wassers oder des Windes, die Drehbewegung der Antriebswelle wird so geleitet und umgesetzt, dass in der Mühle diverse Maschinen, etwa zum Mahlen von Getreide, Schleifen von Steinen oder Sägen von Holz, angetrieben werden.

(Bild +Text: DGM)

 


03.05.2020
Denkmalstag 2020

Der Tag des offenen Denkmals® wird 2020 digital
Deutsche Stiftung Denkmalschutz ruft zu virtuellen Angeboten auf

Der Tag des offenen Denkmals, Deutschlands größtes Kulturevent für die Denkmalpflege, geht im Corona Jahr 2020 veränderte Wege. Das teilte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz als bundesweite Koordinatorin als Konsequenz aus dem Beschluss der Bundesregierung mit, alle Großveranstaltungen bis derzeit 31. August zu untersagen. Die Vielzahl der Veranstaltungen und die Millionen von Denkmal zu Denkmal wandernden Besucher machen aus dem Tag ein risikoreiches Großevent. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ruft stattdessen dazu auf, Denkmale kontaktfrei und digital zu präsentieren. Dazu bietet die Stiftung in Kürze allen Veranstaltern Instrumente an, die bei der Umsetzung helfen sollen.

Wie wird der Tag des offenen Denkmals® digital?

Nach intensivem Austausch mit Veranstaltern, Teilnehmern und treuen Besuchern aus dem ganzen Bundesgebiet sieht sich die DSD in der Verantwortung, eine Alternative anzubieten. „Die Stiftung weiß sich mit dieser Entscheidung, die mehr der Vernunft denn dem Herzen folgt, von vielen unterstützt. Für den Tag des offenen Denkmals in seiner beliebten üblichen Form müssen einfach zu viele Türgriffe angefasst werden,“ so Dr. Steffen Skudelny, Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.


26.04.2020
Haus 3 ist eingerüstet für Dacharbeiten Die whatsapp-Gruppe der Mühlenfreunde hat die Bilder zuerst gesehen. Doch nun ist die Nachricht auch hier im blog: Die Pfettenköpfe am Haus III des Mühlenmuseums sind verrottet und müssen ausgetauscht werden. Für diese Arbeit muss das Dach aufgedeckt werden. Die Arbeiten haben begonnen und werden circa drei Wochen dauern. Das Haus ist als Bademeisterhaus 1924 gebaut worden und wurde durch ergänzende Baumaßnahmen, unter anderem finanziert von der NRW-Stiftung, mit dem großen Mühlenhaus verbunden. Die beiden Etagen wurden mit einer platzsparenden Spindeltreppe verbunden. Der vor kurzem verstorbene Hiesfelder Architekt Heinz Husmann (auch langjähriges Mitglied im Mühlenverein) verbaute in Absprache mit dem Bauamt einen Mühlstein als unterste Treppenstufe. Da Mühlstein und Haus im Besitz der Stadt sind, war der erste Schritt also ein kurzer (Dienst-)weg nach oben (Bild: Kurt Simons)
Mühlen der Welt LogoNACHTRAG aus facebook:
"Am 20. April schrieb unser Mühlenfreund Hans Terhaer auf facebook mit Bildern:
Ich war an der Pahrenzer Mühle als sie noch komplett war. Auch das Innenleben habe ich gesehen. Dann war ich (nochmals) an der Mühle, da hatte man die Haube abgenommen. Der Krühring war defekt. Der Krühring ist aufgebaut wie ein Kugellager - eine Lagerschale auf dem Mauerwerk und eine Lagerschale an der Kappe befestigt. Dazwischen sind Kugeln mit ca. 15 cm Durchmesser. So etwas war für mich absolut neu. Die Königspindel (komplett aus Stahl) befindet sich nicht in der Mitte der Mühle. Sie ist zum Rand 

Krühring an der Mühle Pahrenz - Bild Hans Terhaer

der Mühle versetzt. Alle Geräte und Maschinen waren noch in der Mühle. Top Zustand."


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