Mühlenverein Hiesfeld e.V.

Logo MuseumHerzlich Willkommen auf den offiziellen Seiten des Mühlenvereins. Unsere Aufgabe ist die Pflege und der Erhalt der Hiesfelder Mühlen, aber auch die Mühlenkunde mit einem Museum. Mit Klick direkt zum Modell-Museum

 

Mühlen-Frühling

Wassermühle

Bild vergrößern Wasser / Wind

 

Mühlenmuseum / Wassermühle
Sonntags, 10.00 - 12.30 Uhr

Windmühle Mai bis September
1. Samstag, 11.00 - 13.00 Uhr

In beiden Mühlen: EINTRITT FREI

Führung nach telefonischer Vereinbarung: Monika Schürmann 02064 93063

1. Vorsitzender: Kurt Simons kubijasim@t-online.de

 

   alternative 
web-adresse:
www.muehlenverein.net

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09.05.2021

Logo für 30 Jahre MühlenmuseumDas erste Modell im Museum war die Hiesfelder Windmühle...

Windmühle Hiesfeld als ModellDas Modell ist, abgesehen von der Kugelmühle (1:1) das größte Exponat und übersteigt Mannsgröße. Durch den Aufschnitt ist auch das Innenleben über drei Etagen sehr gut zu sehen (siehe Detailbilder). Der Bauherr der konischen Holländerwindmühle (ursprünglich mit Durchfahrt) war Gerhard Eickhoff (geb. am 20. März 1793 in Barmingholten am Rouleer). Der Mühlenbauer Heinrich Brahm aus Meiderich baute sie 1822. Sie wurde als Getreide- und Lohmühle eingesetzt. Lohe (getrocknete Baumrinde) wurde für die Lohgerberei benötigt und sorgte für Beschäftigung in der getreidefreien Zeit.
Das Mahlwerk, Treppenaufgang und die Königswelle
Mehlsöller im Modell

Nach teilweiser Zerstörung im 2. Weltkrieg Krieg wurde sie ab 1950 in vielen kleinen und größeren Schritten restauriert. Seit 1976 wird sie vom Mühlenverein Hiesfeld (Anfangs Förderverein Windmühle) im Auftrag der Stadt Dinslaken betreut. Dem Erhalt gingen zahlreiche Initiativen, insbesondere vom Heimatverein Dinslaken und einem Arbeitskreis aus Hiesfelder Bürgern voraus. Im Museum steht das Modell nun 30 Jahre - das Original feiert im nächsten Jahr den 200en.


02.05.2021
  Sockel der Windmühle freigelegtdie Windmühle mal ganz freigelegt
Das haben selbst "alte" Hiesfelder noch nicht gesehen  
In diesen Tagen bietet sich den Hiesfeldern ein Anblick, der zuletzt vor knapp 200 Jahren möglich war: der bisher vom Erdwall geschützte Sockel der Windmühle ist freigeschaufelt. Ein großes Problem ist die Verwitterung der Ziegelsteine und die damit einhergehende Feuchtigkeit, die sich wiederum negativ auf das Holz im Inneren der Mühle auswirkt. Nach langen Diskussionen im Mühlenverein und vor allem mit Fachleuten, soll eine Bodenheizung mit Fernwärme den Mehlsöller wärmen und das Problem mindern. Warum war das vor 200 Jahren kein wirkliches Problem? Sehr einfach: Die Mühle war im fast täglichen Betrieb; erzeugte selbst Wärme und zusätzlich werden die Müller auch gelüftet haben. Auch wenn das Mühlengebäude nicht von Mehlstaub durchdrungen war, so gab auch das Zerreiben von Eichenrinde (Lohe für Gerbereien) entsprechenden Feinstaub ab.

Danke an Michael Kociok für die Bilder


26.04.2021Petro mit Auszeichnung
Herzlichen Glückwunsch an

Petro van Doorne
  
Heute morgen (26.4) hat unser Mühlenfreund Petro van Doorne einen königlichen Orden bekommen, für die ehrenamtliche Arbeit mit Schulungen von Müllern in Gelderland, Niederlande, Deutschland und Österreich. Überreicht wurde die Auszeichnung vom Bürgermeister von Tiel. Unter dem Vorwand seine Ulrike ins Krankenhaus fahren zu sollen, hatte sie ihn früher aus dem Bett geholt. Petro ist dem Mühlenverein Hiesfeld spätestens durch seinen Gastvortrag beim letzten Mühlen-Talk bekannt.


25.04.2021Logo 200 Jahre Windmühle Hiesfeld
Windwühle Hiesfeld mit freiem Erdboden
 
 Die nackte Mühle
Als in der vorletzten Woche der kleine Bagger kam und das ganze "Grünzeug" um die Mühle herum abräumte, da gab es aber mal sofort Fragen auf facebook. "Dürfen die das...?" - "Bürger werden nicht informiert!" - "Spielplatz...?"
In 2022 feiert die Stadt, der Mühlenverein und hoffentlich auch die Bürger den 200. Geburtstag der Hiesfelder Windmühle. Und bevor die Gäste kommen, soll alles wieder (schön) hergerichtet sein. Auf facebook hat der Vorsitzende des Mühlenvereins Kurt Simons reichlich Auskunft gegeben, "was da so gemacht werden soll". Anzufügen wäre noch der behindertengerechte Ausbau der Bushaltestelle. Das stand aber auch schon in der Zeitung. In den letzten 75 Jahren haben die Hiesfelder die Mühle immer nur von einer Seite gesehen. Dieser Windmühlentyp hat viele Namen (Erd-Holländer, Kappen-Mühle...) Wenn man die Mühle 'in den Wind stellen will', dann muss man die Kappe samt Flügel um die Mittelachse drehen können. Die häufigste Windrichtung im Jahr ist Südwest. Mit der Böschung, wie sie bis 1922 war, lässt sich das wieder machen: Statt des Elektromotors dreht dann der Wind die Flügel (oder auch Ruten genannt). Ach so, wer hat das alles genehmigt? Der Mühlenverein hat im Spätherbst 2018 mit dem Bürgermeister über den Geburtstag gesprochen und dann sind üblicherweise das Bauamt, der Kämmerer, das Grünflächenamt und... im Einsatz. Zwischendurch hat der Mühlenverein aus Spenden und Eigenmittel 13.000 Euro in die Mühlensicherheit investiert. Und da wäre noch der Dank an Frank Malotke für das Luftbild aus 51m Höhe (natürlich genehmigt durch die Deutsche Flugsicherung)

18.04.2021Logo für 30 Jahre Mühlenmuseum
Johann Kampen vor seiner Mühle auf der neu gebauten Brücke über den Rotbach
 
 Die Brücke
Über 80 Jahre, bevor aus dem Backsteingebäude das Mühlenmuseum entstand, wurde hier für eine paar Jahre mit einer Walzenmühle Hafer für den Futtermarkt gepresst (und Versuche mit einer Ölpresse gemacht?). Details sind leider nicht bekannt. Wenn man die Gepflogenheiten der Zeit zugrunde legt, dann ist der Mann mit dem Hut Johann Kampen. Er wohnte in Spellen und hatte eine Frucht- und Mehlhandlung in Wesel. 1904 stellte er den Antrag auf Genehmigung dieser Brücke, die keinen Eingang in die Häuser hatte. Der Zweck war die bessere Reinigungsmöglichkeit der Holzklappen am Wasserrad, die ständig vermoosten und damit die Rotation verlangsamte. Der Beigeordnete Bollwerk genehmigte die Brücke im Auftrag des Bürgermeisters. 20 Jahre später (Kampen hatte die Wassermühle längst wieder verkauft) erlitt der Pächter Altebockwinkel bei dieser Reinigung einen Arbeitsunfall. Das Wasserrad scherte einen Arm von seinem Körper. Seine Frau Anna brachte ihn mit einer Schubkarre ins Dinslakener Krankenhaus. Er überlebte, musste jedoch seinen Beruf als Müller aufgeben. Wie heute vor Ort und auf Bildern zu sehen ist, wurde diese Brücke danach entfernt. Besucher des Mühlenmuseums, die auch einen Blick in das Fachwerkhaus werfen wollen, müssen den sicheren Weg über die nächste Straßenbrücke (Kirchstraße) nehmen.

11.04.2021Logo für 30 Jahre Mühlenmuseum
Drei Vorstandsmitglieder begutachten das neue Modell (1992)
die Rheinische Post berichtete im Februar 1992 über das Mühlenmuseum (Auszug):
"Natürlich haben die großen Originale der Mühlenmodelle ihre Geschichte, und die wurde von ihren Funktionen geschrieben. So trieb die Paltrockmühle beispielsweise in der Umgebung des niederländischen Zaan die Sägen in den Holzwerken an. Ihre Form wurde einem charakteristischen Kleidungsstück eingewanderter Pfälzer nachempfunden. Überhaupt wurde früher in Holland - speziell am Meer und in Hafenbereichen - ein großer Teil der Mühlen in der Industrie eingesetzt: für die Papierherstellung ebenso wie für das Mahlen von Gewürzen für Speiseöle. Auch die Bearbeitung von Hanfstengeln zur Fabrikation von Seilen wurde durch Windmühlenkraft erleichtert. Funktionen, die man heute nicht mehr sieht, die der Mühlenverein Hiesfeld geschichtlich aufarbeiten und in seinen Räumen dokumentieren will. Das kostet natürlich seine Zeit, doch der Anfang ist schon gemacht. Mehr als nur am Anfang steht die Bestückung der Räume. 13 Modelle sind es schon, auf 18 bis 20 Modelle will der Verein bis Anfang September kommen. Warum Anfang September? Am 8. September dieses Monats im letzten Jahr wurde das Museum als solches feierlich eingeweiht."
(Bild: Heinz Pennings, Monika Schürmann und Kurt Altena bei der ersten Inspektion)

04.04.2021

Jedes Computerprogramm, das was auf sich hält, hat Eastereggs. Bei Excel musste man wirklich lange suchen, bis man die Überraschung von Microsoft gefunden hatte.

Unser Ostergeschenk dagegen hat sogar einen eigenen Link: 25 Bilder einer Orts- und Zeitreise entlang des Rotbachs in einer DIA-SHOW von circa 3:30 Minuten. Historische und romantische Bilder zeigen verschiedene Stationen des roten Baches (KLICK HIER).

Wer noch nie in den verschiedenen Portalen 'gesurft' hat, landet am Ende auf der Rotbach-Karte mit vielen weiteren Click-Points und auch noch den Menupunkt zu neuen 360 Grad-Ansichten.

frohe Ostern mit Link zu 360 Grad

28.03.2021
Nach 10 Jahren Aufbau der Internetseiten ist es soweit:
Das Fachwerkhaus ist im/in 360 Grad-Bild(ern) zu sehen

Navigationspfeil Dieser Pfeil hilft bei der Navigation in den 360 Grad-Bildern im Fachwerkhaus (heute Standort der Wassermühle). Auf der Türe führt der Pfeil zur Außenansicht und zur Brücke über den Rotbach.

Das Bild (rechts) ist der Link zur Vollbildansicht. Bitte beachten Sie, dass ein neues Browserfenster zum Host der Panorama-Bilder geöffnet wird.

Vorschau für Link zum Vollbild

Ein permanenter Zugriff auf diese Panorama-Bilder über das Portal Wassermühle: 360 Grad


21.03.2021

Logo für 30 Jahre MühlenmuseumWie es anfing, mit dem Museum...

Gruppenbild Vorstand mit Partnern in Gifhorn

"... fahr mal nach Gifhorn", sagte die Frau zu Kurt Altena. Ein Jahr nach der Gründung des Fördervereins Windmühle in Hiesfeld entstand an einem ehemaligen "Baggersee" das Internationale Mühlenmuseum am Südrand von Gifhorn (Niedersachsen). Die Geschichte des Mühlenmuseums ist eng verbunden mit seinem Gründer und Besitzer Horst Wrobel. 1965 entdeckte er bei einem Ausflug zum Elm in Abbenrode eine alte Bockwindmühle, die noch in Betrieb war. Wrobel baute die Mühle im Maßstab 1:25 nach und sammelte danach sämtliches Material über Wind- und Wassermühlen. 1974 richtete er in Suhlendorf ein privates Museum mit seinen bis dahin nachgebauten Mühlenmodellen ein. Um eine Einrichtung im größeren Maßstab zu schaffen, kam es 1977 zu ersten Kontakten zum Landkreis Gifhorn.

Kernstück der Museumsanlage in Gifhorn ist die 800 Quadratmeter große Ausstellungshalle. Sie beherbergt Utensilien aus dem Mühlen- und Müllereiwesen. Außerdem befinden sich darin 49 Wind- und Wassermühlen- Miniaturmodelle (naturgetreu und maßstabsgerecht den Originalen in allen Einzelheiten verkleinert nachgebaut) aus 20 Ländern ausgestellt. Als Altena diese Mühlenwelt im Kleinformat sah, da stand für ihn fest: "Wenn ich jetzt noch geeignete Modellbauer finde, dann werden die fast leeren Räume an der Rotbach-Wassermühle auch zum Standort eines Modell-Museums".

Als die ersten Schritte gemacht waren und 6 Modelle in Hiesfeld zu bestaunen waren, machte sich der Vorstand (mit Partnern) auf den Weg nach Gifhorn. Bei einer dieser Reisen entstand dieses Gruppenbild. (Photo: Hermann Emmerich / Sammlung Ilse und Kurt Terlaak September 1995)

Die Stadt Gifhorn wird eventuell das Museum kaufen (Stand Dezember 2020). Zur Internetseite des Gifhorner Mühlenmuseums, hier der Link

http://www.muehlenmuseum.de/index.html


14.03.2021
Mühlen der Welt Logo Meersalz-Mühle in Italien

Mit dieser Mühle aus Italien setzen wir die Rubrik "Mühlen der Welt" fort. Dieser Mühlentyp aus dem Mittelmeer-Raum ist auch als Modell im Mühlenmuseum zu sehen. Als Meersalz-Mühle gab/gibt es sie in zwei Versionen: Einerseits wird sie als Schöpfmühle eingesetzt, andererseits verkleinert sie das aus Salinen gewonnene Salz zu Kleinstkörnern.

Das Meersalz von Trapani (italienisch Sale Marino di Trapani) wird als Lebensmittelprodukt ohne künstliche Zusatzstoffe durch natürliche Verdunstung hergestellt.

Das Salz enthält Jod und andere für den menschlichen Organismus wichtige Spurenelemente. Es wird von Hand gereinigt und verpackt.

Das Gebiet der Salinen umfasst Teile der Gemeinden Trapani, Paceco und Marsala und wird von der „Via del Sale“ gesäumt, die von Trapani bis Marsala verläuft und 1995 für den Großen Europäischen Preis für Tourismus und Umwelt ausgezeichnet wurde.

Die Größe der Becken („Salzpfannen“),  und deren Wassertiefe verringern sich immer stärker im Verlauf der höheren Salz-Konzentrierung. 
Als erstes wird das Meerwasser in Becken mit dem Namen „Fridda“ geleitet. Sperren verhindern das Einwandern von Meerestieren. Das Becken liegt genau auf dem Niveau des Meeresspiegels und wird mit der hier wenig ausgeprägten Tide geflutet und mithilfe wasserdichter Schotten geschlossen. Das zweite Becken „Vasa cultivu“ ist durch Kanäle mit dem

ersten verbunden. Mithilfe der Windkraft, die durch die Windmühlen in Drehbewegung umgesetzt wird, erfolgt die Weiterleitung in dieses geringfügig höher gelegene Becken. Die Wassermenge hat sich bereits um ein Drittel reduziert, der Salzgehalt liegt entsprechend bei ca. 12 °Bé. Diese hier bevorratete Salzlake, auch „Mutterwasser“ genannt, ist der Grundstoff für die Salzproduktion des nachfolgenden Produktionszyklusses.

Der (sehenswerte) Link führt zu einer Webseite der Region:

https://salinedellalaguna.it/immagini-saline-marsala-trapani

Mühlenmuseum in Trapani

In der Mühle, die noch betrieben wird.

Text/Bild: WIKIPEDIA


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