M ü h l e n v e r e i n
Hiesfeld e.V. in Dinslaken

Logo MuseumHerzlich Willkommen auf den offiziellen Seiten des Mühlenvereins. Unsere Aufgabe ist die Pflege und der Erhalt der Hiesfelder Mühlen, aber auch die Mühlenkunde mit einem Museum. Mit Klick direkt zum Modell-Museum

 

Mühlen-Frühling

Wassermühle

Bild vergrößern Wasser / Wind

 

Mühlenmuseum / Wassermühle
Sonntags, 10.00 - 12.30 Uhr

Windmühle Mai bis September
1. Samstag, 11.00 - 13.00 Uhr

In beiden Mühlen: EINTRITT FREI

Führung nach telefonischer Vereinbarung: Monika Schürmann 02064 93063

1. Vorsitzender: Kurt Simons kubijasim@t-online.de

 

   alternative 
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www.muehlenverein.net

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05.04.2020
Mühlen der Welt Logo die große Mühle von Danzig

Die Große Mühle (polnisch Wielki Mlyn) auf der Radaune-Insel in der Altstadt von Danzig gehört zu den größten Wirtschaftsbauten des Mittelalters.
Das Backsteingebäude wurde im 14. Jahrhundert (ab 1350) durch den Deutschen Orden errichtet, der auch den Radaunekanal erbaut hatte, dessen Wasser die Mühle bis 1945 antrieb. Bis zu ihrer Zerstörung waren Mühle und Backofen fast 600 Jahre nahezu ohne Unterbrechung im Betrieb. Die Mühle wurde anfangs durch zwölf, später durch 18 große Mühlräder angetrieben.

Heute befindet sich in der im Krieg ausgebrannten Großen Mühle ein Einkaufszentrum mit 60 einzelnen Shops. Im Innern sind heute aber auch noch einige große Mühlsteine zu betrachten.

Bernsteinmuseum in historischer Mühle

dpa-Meldung vom Februar 2020. Das bekannte Bernsteinmuseum von Danzig soll im kommenden Jahr einen neuen Standort beziehen. Ab dem 28. Juni 2021 ist das Museum in der Großen Mühle untergebracht, einem Wahrzeichen der Stadt an der polnischen Ostseeküste.

Die Mühle wird derzeit restauriert. Bisheriger Standort des Bernsteinmuseums ist der Stockturm. Nach dem Umzug an die neue Adresse soll dortlaut dem Fremdenverkehrsamt Polens ein Museum zum Wiederaufbau von Danzig nach dem ZweitenWeltkrieg entstehen.

Der Turm im Hintergrund gehört knapp 200 Meter östlich zum  Altstadtrathaus.

auf der medialen Wikipediaseite sind zahlreiche Fotos zu sehen, die den Umfang der Mühle verdeutlichen:

BILDER-Datenbank zur großen Mühle auf Wikipedia

Das prächtige Fachwerkhaus des Müllers

Das Fachwerkhaus des Müllers.

aus Wikipedia + dpa

(Bild Andrzej Otrebski - CC BY-SA 3.0)


29.03.2020

Plakat Deutscher Mühlentag mit Absage

'zur Planung...'

Bevor die Landesregierung die Pandemie-Maßnahmen ausgesprochen hat, hatte der Vorstand des Mühlenvereins bereits die vorübergehende Schließung der Mühlenbauwerke beschlossen. Eigentlich war klar, dass unser aller Problem mit 14 Tagen nicht erledigt sei. Deshalb ist es nun vorausschauend und sicher richtig, auch den "Deutschen Mühlentag" bereits jetzt abzusagen.

Eberhard Jahn, der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM) e.V.,  hat die Betreiber historischer Mühlen und Mühlenvereine davon in Kenntnis gesetzt, denn natürlich benötigt ein solcher "Feiertag" auch immer eine Planungs- und Vorbereitungszeit.

Auch die vom Mühlenverein geplante Mitgliederversammlung am 9. Mai dürfte damit unwahrscheinlich werden. Der Vorstand wird dazu in Kürze eine "eMail-Konferenz" haben.


22.03.2020

Loch in der Ziegelsteinwand zwischen dem Fachwerk

Bauzaun (2)

Zwischen den beiden Brettern ist das Loch zu sehen, bei dem defektes Ziegelwerk erneuert werden muss. Die Baufirma erledigt viele Bergbauschäden. Die Wassermühle und das Fachwerkhaus war im Übrigen vor 100 Jahren für mehr als 10 Jahre im Besitz des "Hamborner Bergbaus / Thyssen". Im Oktober 1924 beendete der letzte Wassermüller den Mühlenbetrieb. Ein abgequetschter Arm (Arbeitsunfall am Wasserrad) und ein krimineller Geschäftspartner trieben ihn in die Insolvenz.


15.03.2020

 wichtige Mitteilung

an unsere Besucher

Zu ihrem Schutz und der Gesundheit unserer Ehrenamtlichen haben wir uns als Mühlenverein entschlossen, die Gebäude des Mühlenmuseums und der Wind- und Wassermühle ab 16. März bis mindestens zum 9. April zu schließen. Wir werden in dieser Zeit auch keine Besuchergruppen empfangen.

Müller, aber auch andere Berufe, haben zu allen Zeiten eine hohe Verantwortung getragen.

Als Mühlenverein wollen wir diesem Anspruch gerecht werden.


15.03.2020

Einrüstung des Fachwerkhauses durch die Firma Geese

Bauzaun

Keine Sorge! Eines der ältesten Gebäude im Dorf (von 1693) wird nicht abgerissen. Im Gegenteil - Die Stadt hat umfangreiche Sanierungsarbeiten in Auftrag gegeben für das jetzige Haus der Wassermühle. Die Farbschmierereien werden ebenfalls entfernt, da sie nach Fachleuten keinerlei künstlerischen Wert haben. Richtige Graffiti-Künstler schämen sich für diese Amateure, die Baumarktfarbe auf denkmalgeschützten Bauwerken auftragen.


08.03.2020

Ankündigung Mitgliederversammlung

Ankündigung

für die Planung

Am Samstag, 9. Mai 2020 soll die nächste Mitgliederversammlung des Mühlenvereins ab 18 Uhr stattfinden. Ab nachmittags ist ein gemütliches Treffen (mit Brotbacken) geplant. Es wird rechtzeitig eine schriftliche Einladung geben - Bitte Termin schon einplanen.

Diese Planung setzt voraus, dass die derzeitige gesundheitliche Bedrohung bis zu diesem Termin abgeklungen ist!


01.03.2020Reise-Icon (animated)

Reisebericht in die Vulkan-Eifel

"Eine  große  Vielfalt  an  Gesteinen  wurde  in  Europa  zur  Herstellung  von  Mühlsteinen  genutzt:  Sandsteine,  Arkosen,  Konglomerate,  Kalksteine  oder  Granite.  Mühlen*  aus  diesen  Gesteinen  deckten  jedoch  immer  nur  den  lokalen  Bedarf.  Die  großen  Produktionszentren  für  Mühlsteine,  von  denen  aus  weit  überregional  exportiert  wurde,  entwickelten  sich  ausschließlich  in  vulkanischen  Regionen.  Zur  Herstellung  der  qualitätsvollen  Mühlen  wurden  sorgfältig  Laven  ausgewählt,  die  im  Vergleich  zu  anderen  Gesteinen  hervorragende  Eigenschaften  als  Mühlsteinrohstoff  besitzen.  Diese  Laven  verfügen  über  mehrere  Vorteile:  Aufgrund  der  raschen  Abkühlung  an  der  Erdoberfläche  sind  sie  extrem  feinkörnig,  d.h.  beim  Mahlvorgang  werden  keine  größeren Kristallkörner oder Gesteinsstücke, die das Mehl verunreinigten und Zähne schädigen,  herausgebrochen.  Die  Laven  sind  hart,  der  Abrieb  bleibt  somit  im  Vergleich  zu  einem  Sandstein  oder  Granit  geringer,  damit  ist  die  Mühle  lange  nutzbar.  Aufgrund ihres Gasgehaltes sind die Laven vesikulär, die Mühle besitzt also trotz des Verschleißes  selbstschärfende  Eigenschaften  durch  die  ständige  Öffnung  neuer  Blasenräume. Zudem bietet die Größe der Blasen im Gestein gute Griffigkeit für das Getreidekorn,  das  so  beim  Mahlen  effektiv  zerrissen  wird.  Die  vesikuläre  Struktur  verringert  zudem  die  Dichte  des  Gesteins,  was  Handhabung  und  Transport  der Mühlen erleichtert." (Zitat aus einer wissenschaftlichen Arbeit - Universität Mainz) 

Carolin Franck (Vorstandsmitglied im Mühlenverein) ist in die Vulkan-Eifel gefahren und hat Bilder mitgebracht vom Rother Kopf (unweit von Gerolstein), ein Lavagelände aus dem bereits die Römer Mühlsteine "geschlagen" haben. Bei  68  analysierten  Mühlsteinen  aus  verschiedenen  Regionen  Mitteleuropas  konnte  so  für  49  Fundstücke  eine  Eifeler  Provenienz  festgestellt  werden.

* mit Mühlen sind hier Mühlsteine gemeint

Rother Kopf Bild 1 Rother Kopf Bild 2 Rother Kopf Bild 3

klick auf Bild für große Darstellung


23.02.2020

SachbeschädigungObsersavations-Camerakein Kommentar,

aber eine Frage:

Kamera nicht gesehen? 


16.02.2020
Mühlen der Welt Logo Die Mühle "Betty" nach Hurricane

Die Insel wurde erst knapp 150 Jahre nach der Entdeckung, im Jahre 1632, durch die Briten kolonialisiert.

1674 bildete Antigua gemeinsam mit Nevis, St. Kitts und Montserrat eine Konföderation englischer Inselkolonien mit gemeinsamem Abgeordnetenhaus unter dem Gouverneur William Stapleton. Seit diesem Jahr wurde Zuckerrohr angebaut, dafür wurden im folgenden Jahrhundert Tausende von Sklaven auf die Insel gebracht. So stieg deren Zahl von 12.500 im Jahr 1713 auf 37.500 (um 1775).

Mit der Unabhängigkeitserklärung am 1. November 1981 wurde der Name der Kolonie, Antigua, geändert in den Namen des unabhängigen Staates Antigua und Barbuda, der heute eine parlamentarische Monarchie ist.

Aus dem 17. Jahrhundert stammt die erste Zuckerrohrplantage der Insel, Betty's Hope. Der Besitzer Christopher Codrington benannte die Plantage nach seiner Tochter Betty. Zwei Windmühlentürme und die Ruinen der Brennerei erinnern an den einstigen Reichtum aus der Ausbeutung der afrikanischen Sklaven.

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Antigua and Barbuda Telefonbuch, 2004 - 2005

Telefonbuch-Titelseite von 2005 mit restaurierter Mühle

1737 baute der Brite Richard Buckley die Zuckerrohrpresse, die heute in der restaurierten Mühle (Beginn 1992) wieder zu sehen ist. Circa 1850 wurde der Wind durch Dampfkraft ergänzt und 1895 erhielt die Mühle eiserne Flügel.

1705 gab es 170 Windmühlen auf Antigua. Die Sklaverei wurde 1834 aufgehoben, doch die Lebenssituation der arbeitenden Menschen hat sich dadurch nicht verbessert. Der Zuckerrohranbau blieb eine Schinderarbeit.

Antigua 1823

Dieses Bild von 1823 zeigt die damalige Szenerie, als eine handvoll Europäer (meist Engländer) über mehr als 37.000 Sklaven, die aus Westafrika verschleppt wurden, herrschten. Der ursprüngliche "Besitzer" musste während eines Krieges vor den Franzosen fliehen und so wechselte die Plantage samt Mühle und Rum-Brennerei später in andere Hände.

Christopher Codrington hatte mit der Namensgebung "Betty's Hope" (Hoffnung) zum Ausdruck bringen wollen, dass der Umzug von Barbados nach Antigua eine richtige Entscheidung gewesen sei.

 

aus Wikipedia:

Eric Clapton (* 1945), englischer Gitarrist, Sänger und Komponist, gründete hier das Crossroads Centre Antigua, eine Drogenklinik für Reiche.


Silvio Berlusconi (* 1936) besitzt ein Anwesen mit sieben Villen auf Antigua.

(alle Bilder gemeinfrei - ohne kommerzielle Nutzung)


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