M ü h l e n v e r e i n
Hiesfeld e.V. in Dinslaken

Logo MuseumHerzlich Willkommen auf den offiziellen Seiten des Mühlenvereins. Unsere Aufgabe ist die Pflege und der Erhalt der Hiesfelder Mühlen. Mit Klick auf das Bild direkt zum Museum und den mehr als 60 Mühlen

 

Mühlen-Herbst

Wassermühle

Bild vergrößern Wasser / Wind

 
Öffnungszeiten:

Mühlenmuseum / Wassermühle
Sonntags, 10.00 - 12.30 Uhr

Windmühle Mai bis September
1. Samstag, 11.00 - 13.00 Uhr

In beiden Mühlen: EINTRITT FREI

Führung nach telefonischer Vereinbarung: 02064-94188

1. Vorsitzender: Kurt Altena

 
Post an den Geschäftsführer: duscha@t-online.de

   alternative 
web-adresse:
www.muehlenverein.net

W A S    N E U E S  ? - der Newsblog facebook YouTube-Kanal Mühlenverein

23.09.2018
Wenn die Ernte beendet war und die Körner zur Wind- oder Wassermühle gebracht waren, dann liefen die Mühlen (soweit es Wind und Wasserstrom zuließen).Der Müller Beckmann führte sorgfältig Buch über die Korngeschäfte. An jedem ausgenutzten Windtag trug er die Mulstermenge und ihren Gegenwert in Geld ein. Gelegentlich nahm der Müller statt des Korns auch Kohlen, Fleisch, Stroh, Schranzen und anderes als Mahlgebühr entgegen, gerade wie es dem Mahlgast und ihm selbst günstig kam. Viel seltener bezahlte man damals in barer Münze. Nehmen wir 1/20 Mulster an, dann lassen sich folgende ungekürzte Kornmengen errechnen, die durch die Windmühle verarbeitet wurden:

für 1834 ca. 200 Ztr. Getreide
für 1835 ca. 300 Ztr. Getreide
für 1836 ca. 240 Ztr. Getreide

Doch was machte der Müller wenn das letzte Korn des Jahres gemahlen war?

(Bild © Renate Duscha / Mühlenverein)

16.09.2018

Abbildung RheinlandtalerRheinlandtaler

Mit dem Rheinlandtaler ehrt der Landschaftsverband Rheinland (LVR) seit 1976 Menschen, die sich in besonderer Weise um die kulturelle Entwicklung des Rheinlands verdient gemacht haben. Der Taler zeigt das Gesicht der Medusa und wurde von dem rheinischen Künstler Wolfgang Reuter gestaltet. Ausgezeichnet wird neben ehrenamtlichem Engagement vor allem auch der Einsatz im Bereich der Denkmal- und Bodendenkmalpflege, im Bereich der Archivs- und Museumspflege sowie der besondere Einsatz für die Erforschung der Landesgeschichte, für Volkskunde, Mundartpflege und Sprachgeschichte.

Unser Mitglied Jürgen Grafen, langjähriger Ratsherr und engagierter Historiker wurde am 10. September 2018, eingerahmt von Laudatien des Bürgermeisters und des Landrates mit dem Rheinlandtaler Jürgen Grafen 2016 beim 40jährigen Jubiläum des Mühlenvereinsdurch den Landschaftsverband (Frau Karin Schmitt-Prommy) ausgezeichnet. Neben anderen ehrenamtlichen Arbeiten steht sein wesentliches Engagement, teils auch durch publizistische Werke, für die Erinnerung an das jüdische Dinslaken. "Stolpersteine", Informationstafeln und Bücher erinnern an das jüdische Waisenhaus, die Synagoge und an die Dinslakener jüdischen Glaubens und derer schrecklichen Schicksale.

"Aber all die Arbeit konnte ich nur mit Hilfe von vielen Freunden schaffen, die alle einen Teil des Rheinlandtalers mitverdient haben", sagt Jürgen Grafen. Ein Teil der noch lebenden Weggefährten begleiteten die kleine Feierstunde im Voßwinckelshof, allen voran die erwachsenen Kinder und seine Frau Uschi.

Noch vor dem Umzug nach Erfurt nahm Jürgen mit den Enkelinnen des letzten Wassermüllers Altebockwinkel an den Dreharbeiten zur Hiesfelder Wassermühle teil.(Link zur Seite "der letzte Müller")

. (Bilder © Hanna Stommel / Renate Duscha Mühlenverein)

09.09.2018 -Heute ist TAG DES OFFENEN DENKMALS-

 

"ein Pinneken"

Windmühle auf Pinneken

Pinneken Bodenaufschrift

Ein "Fundstück" in der Windmühle von Kalkar: Ein kleines Schnaps-Gefäß aus den frühen Zeiten des Mühlenvereins Hiesfeld, als man noch ohne direkten Bezug zur Hiesfelder Wassermühle den Namen Förderverein "Windmühle Hiesfeld e.V." trug - also zwischen 1976 und 1991. War es schon frühes Marketing? Konnte man die "Pinnekes" für Spenden erwerben? Wer kann sich erinnern?

. (Bilder © Kurt Simons / Mühlenverein)

02.09.2018 - Terminankündigung -

25 Jahre Tag der Denkmale

Zum 25sten Mal Tag des offenen Denkmals®!

In wenigen Tagen ist es soweit: am 9.9.2018 ist Tag des offenen Denkmals®! Fast 8000 Denkmale öffnen dann deutschlandweit ihre Pforten und warten auf Sie. Wir freuen uns mit Ihnen auf diese größte Kulturveranstaltung Deutschlands.

Mehr Informationen zum Tag des offenen Denkmals 2018 finden Sie hier.

Tag der "Sammler"

"Bierdeckel" - Sammleredition Nr.1

Der Mühlenverein, mit den beiden denkmalgeschützten Mühlen, ist wieder dabei. Wir öffnen:

Windmühle 11 - 17 Uhr

Wassermühle 11 - 17 Uhr

Mühlenmuseum + Mühlenhof  10 - 18 Uhr

Wir haben zwei Besonderheiten: Für Sammler von (Bier)-Deckeln haben wir eine Sammler-Edition aufgelegt: 99 Stück für Besucher im Mühlenhof. Zusammen mit dem Kulturamt gibt es eine Denkmalskarte, die bei einigen Dinslakener Denkmälern gestempelt wird. Mit der vollen Stempelzahl auf der Karte, gibt es einen kleinen Preis von der Stadt.

. (Bild © Renate Duscha / Mühlenverein)

26.08.2018 - ein Sommerbesuch -

Altena und Scheweling im VorstandszimmerPeriodikum für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung

Zur Förderung der Mühlenkunde und Mühlenerhaltung wird von der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM) e.V. die Zeitschrift "Der Mühlstein" herausgegeben, die derzeit viermal im Jahr erscheint.

Die Schriftleitung liegt seit Jahren in den Händen von Dipl.-Kaufmann Gundolf Scheweling, Tjücher Campen 10, 26529 Marienhafe, Tel.: 0175-9155278,
email: gscheweling@gmail.com, der gern Beiträge für die Veröffentlichung entgegen nimmt.

Ein Sommerbesuch

Altena und Scheweling im kühlen Vorstandszimmer des Museums

Gundolf Scheweling, der Chefredakteur des "Mühlstein" besuchte im Juli den Mühlenverein. Bei 33 Grad Außentemperatur war das Sitzungszimmer des Mühlenmuseums die kühle Alternative. Kurt Altena hatte den Tag organisiert und natürlich auch ein aktuelles Exemplar der eigenen Vereins-Zeitung zur Hand. Paul Duscha plauderte knapp 90 Minuten über die Hiesfelder Mühlen, das Museum, den Verein und den gerade ausgetrockneten Rotbach an der Wassermühle. Die Geschichte der Windmühle konnte er kurz fassen, da er dem Gast das "Mühlenbuch II - Geschichte der Windmühle") als Geschenk gab. Heinz Siemenowski führte in gekonnter Art durch das Museum, wo die Kugel- und Kaolinmühle besondere Aufmerksamkeit fand. Mit den Erkenntnissen über das "Freilicht - und Modellmuseum" wird der Hiesfelder Mühlenverein bald auch eine Erwähnung im "Mühlstein" finden. Ein kurzer Abstecher zur Windmühle und ein Abendessen, bei dem Kurt und Gundolf - die sich schon länger kennen - auch Erinnerungen austauschen konnten.

. (Bild © Renate Duscha / Mühlenverein)

19.08.2018 -DGM-Jahrestagung-

Ein Reisebericht (5) von Kurt Simons

DGM 2018 Windmühle Hollich

1859 errichteten der Müller Elshorst aus Ahaus und der Ökonom Börger aus Weseke im Hollicher Esch einen Galerie-Holländer mit Besegelung und Steert auf massiv errichtetem Achtkant. Mithilfe eines Fördervereins wurde die inzwischen vom Verfall bedrohte Mühle ab 1985 restauriert und am 24. September 1988 der Öffentlichkeit übergeben. Seitdem steht die Hollicher Mühle im Sommer an jedem Samstagnachmittag Besuchern offen.

Hollicher Schützengesellschaft

Eine große Rolle spielt die seit 1490 in Hollich ansässige Hollicher Schützengesellschaft. Mit 700 Mitgliedern zählt sie zu den größten Schützengesellschaften Deutschlands. Einmal jährlich findet das Hollicher Schützenfest an der Hollicher Landwehr statt. Der Verein organisiert im Jahr viele Feste, wie z. B. an Karneval, das Schützenfest oder Buxenbeer, einem Fest eine Woche nach Karneval und wohl die am besten besuchte Veranstaltung in Hollich. Im Mai 2015 feierte die Hollicher Schützengesellschaft ein Jubiläumsschützenfest zum 525-jährigen Bestehen, an dem zeitweise 4000 Personen gleichzeitig teilnahmen.

Energie

In der Gemarkung befindet sich der gleichnamige Windpark Hollich mit einer Leistung von 77,5 MW und 35 Windenergieanlagen.

Die letzte Besichtigung führte uns zur Hollich Mühle von 1859. Die Abschlussveranstaltung erfolgte auf dem Denkmalpflege Werthof in Hollich. So ging in schöner Atmosphäre ein ereignisreicher und anstrengender Tag zu Ende. Die Rückreise erfolgte am Sonntag dem 24.06.18. (Bild © Kurt Simons / Mühlenverein)

12.08.2018

Günter Klaffs

Günter Klaffs

* 19.07.1936     01.08.2018

Wir haben Abschied genommen, aber wir werden ihn nicht vergessen


05.08.2018 -DGM-Jahrestagung-

Ein Reisebericht (4) von Kurt Simons

DGM 2018 Gravenhorst DGM 2018 - Klostermühle
ehemalige Kornmühle des Klosters Gravenhorst

Weiter ging die Fahrt zur Wassermühle des Klosters Gravenhorst von 1651. Es handelt sich um eine Kornmühle, die leider kein Wasser mehr hat. Die komplette Technik befindet sich aber noch in der Mühle.

Fortsetzung mit Bildern folgt (Bilder © Kurt Simons / Mühlenverein)


29.07.2018 -DGM-Jahrestagung-

Ein Reisebericht (3) von Kurt Simons

DGM 2018 DGM 2018 - Wassermühle
Ölmühle Halverde Romantik pur
Dann folgte mein persönliches Highlight.

Die Ölmühle auf dem Hof der Familie Overmeyer Halverde von 1720. Diese Ölmühle ist voll funktionsfähig. Es wurde uns die Ölherstellung in den einzelnen Schritten gezeigt. Zur Herstellung gehört ein Kollergang, ein Ofen zur Erwärmung der gequetschten Ölfrüchte und eine Ölpresse. Es handelt sich bei dieser Mühle um eine Wassermühle.

Fortsetzung mit Bildern folgt (Bilder © Kurt Simons / Mühlenverein)


22.07.2018 -DGM-Jahrestagung-

Ein Reisebericht (2) von Kurt Simons

DGM 2018 DGM 2018 - finanzielle Förderung
die Reiningsmühle (Dreierwalder) finanzielle Unterstützung
 Unsere Besichtigungen führen uns zu folgenden Objekten:
  • Die Reinings Mühle: Hier handelt es sich um eine Wassermühle, die erstmals 1720 erwähnt wurde. Bis 1970 wurde in dieser Mühle Korn gemahlen. Nach ihrer aktiven Zeit fiel die Mühle in einen „Dornröschenschlaf“. 2003 übernahm die Stadt Hörstel in Erbpacht diese Mühle und übergab sie dem ortsansässigen Heimatverein. Auch hier entwickelte sich eine starke Gemeinschaft, wo ein miteinander aus vielen Vereinen diese schwere Aufgabe stemmte. So, dass die Mühle nun ein Ort der Begegnung geworden ist. In der Mühle befindet sich eine Wasserturbine, mit der Strom erzeugt wird. Auch sind noch einige Maschinen aus der aktiven Zeit der Mühle ausgestellt. Die Mühle ist aber nicht mahlfähig.

Fortsetzung mit Bildern folgt (Bilder © Kurt Simons / Mühlenverein)


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