Mühlenverein Hiesfeld
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25 Jahre Mühlenverein

die große Jubilarehrung

Seit 25 Jahren sorgt der Hiesfelder Mühlenverein für Wind-  und Wassermühle

Ein Wetterhahn fürs „Kleinod"

von Dirk Weber   Logo Rheinische Post

DINSLAKEN. 1693 wurde die (jetzige) Wassermühle Hiesfeld gebaut, rund 130 Jahre später, 1822, die Windmühle, referierte Bürgermeisterin Sabine Weiss in ihrer Ansprache. Dass beide Mühlen da noch so stehen in all ihrer Pracht, ist Verdienst des Mühlenvereins Hiesfeld. Vor 25 Jahren gründete sich der Verein, damals noch unter dem Namen „Förderverein Windmühle Hiesfeld". Am Freitagabend feierten die Mühlenschützer das 25jährige Bestehen in der voll besetzten Aula des Gustav-Heinemann-Schulzentrums.

Sabine Weiss

Sabine Weiss

Bürgermeisterin 1999-2009

Foto: Peter Meulmann

       Auf dem Programm, moderiert von Pfarrer Ronny Schneider - als Vorsitzender des Dinslakener Heimatvereins eng mit dem Mühlenverein verbunden - stand Musikalisches mit dem Mandolinenverein Barmingholten, Jazz mit der Bigband des Gymnasiums und Comedy mit Entertainer Olaf King. Der MGV-Liederkranz Barmingholten besang „Heimat, oh Heimat", die „Drei vom Niederrhein" trällerten vom schönen Rotbachsee. Und zwischen dem  Schautanz-Programm der 1. Ruhrorter Karnevalsgesellschaft Weiss-Grün und der Klompendänzer Oberlohberg eroberten jede Menge Gratulanten die Bühne.
       Von der Sportgemeinschaft
Oberlohberg (SGP)  über den Reiterverein bis zur Feuerwehr überbrachten Vereine, Verbände und Parteien Geldgeschenke und gute Wünsche. „Ein Mühlenjuwel" sei entstanden, ein „Kleinod", pries der Vorsitzende des Mühlenverbandes Rheinland und Landrat des Kreises Kleve, Rudolf Kersting, und schenkte Schmuck fürs Mühlendach: einen Wetterhahn. „Die Weisheit der Eule und das dicke Fell eines Elefanten", empfahl die Werbegemeinschaft dem Vorsitzenden des Mühlenvereins Kurt Altena. Der ließ schon Hoffnung für das Mühlenmuseum aufblitzen, das der Verein um ein Nebengebäude vergrößern will: „Vorgestern bekam ich einen Anruf vom Kultusministerium, und man stellte die Frage, für wann ich das Geld gerne hätte", meinte er lächelnd.
       „Es grenzt fast an ein Wunder",
lobte Sabine Weiss, was der Verein für Hiesfeld getan habe. „Es könnte sein", versuchte sie zu erklären, „dass sich in Hiesfeld das Leben für die Gemeinschaft erhalten hat." Und darum würden die Vereinsfreunde das Kind mit der Mühle schon schaukeln. „Auch", sagte sie „wenn sie sich etwas im Regen stehen gelassen fühlen" - weil doch immer mehr Lob als Geld gespendet würde.
       15 Mitglieder des Vereins, die von
Anfang an dabei sind, wurden an dem Festabend zum 25jährigen Vereinsjubiläum besonders geehrt: Kurt Altena, Artur Benninghoff, Hedwig Bongers, Fritz Colditz, Kurt Drawert, Reinhard Eichloff, Otto Eickhoff, Hans-Georg Faltynski, Werner Lindemanns, Hans Maas, Günter Meier, Sigmund Ribitzki, Hanne Schmelzer, Werner Maaß (für die Volksbank Dinslaken) und Horst Zühlsdorf.

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der Wetterhahn auf dem Backhaus

 18. Mai 2001

Klompen-Tänzer

Plakat Olaf King

Vorberichte:

oldNews 2006

 Foto: RP, Renate Duscha, Kurt Terlaak, Webseite Olaf King

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