Mühlenverein Hiesfeld
Themen - rund um die Wassermühle
WASSERMÜHLE

das Lied
Backhaus
Bild des Monats
die Mühle
Geschichte
 
der letzte Müller
 
360 GradRundgang
 
der Rotbach

Portal: Wassermühle
Kurz-Info Im Jahre 1991 wurde die Satzung des Fördervereins dahingehend verändert, die Wassermühle ebenso, wie schon seit 1976 die Windmühle als Baudenkmal zu renovieren, erhalten und zu pflegen. Zur Wassermühle gehören zwei Gebäude: die ursprüngliche Wassermühle, 1693 als Fachwerkhaus errichtet, und ein auf der anderen Seite des Rotbachs gelegener, später errichteter großer Backsteinbau, der als Hauptgebäude für den Mühlenbetrieb sowie als Wohnhaus für den Müller genutzt wurde. Zwischen beiden Gebäuden befindet sich in der Mitte des Rotbachs ein mächtiges mittelschlächtiges Wasserrad, das in seiner Höhe bis an den Walm des Fachwerkhauses heranragt.

Als 1989 das Land Nordrhein- Westfalen einen Zuschuß bewilligte und die Stadt Dinslaken sowie der Mühlenverein sich finanziell beteiligten, konnte die Mühle komplett saniert werden. Die Wassermühle ist eines der ältesten Gebäude der Stadt. Ihr Schicksal ist eng mit dem Rittergut "Haus Hiesfeld" verbunden. Das jetzige Fachwerkhaus besteht seit dem 17. Jahrhundert. Der volkstümliche Name "Paumühle" (Pfau) deutet an, dass an derselben Stelle schon Wassermühlen seit dem frühen Mittelalter existierten. Die Technik war schließlich schon seit den Römertagen bekannt

INHALT

das Lied
Während das "Wanderlied" während der Nazi-Zeit mißbraucht wurde, ist das "Klipp-Klapp" der Wassermühlen unbelastet und ähnelt eher einem musikalischem Gebet als Danksagung für das tägliche Brot. Das Video ist ein Angebot vonlogo youtube.
Backhaus
Das Backhaus befindet sich auf dem Mühlenhof der Wassermühle und ist voll funktionsfähig. Zu besonderen Anlässen wird Brot gebacken. Ein "flipping Bilderbuch" - mit zahlreichen Funktionen - zeigt auch die engagierte Arbeit der Mühlenfrauen. Ein modernes Nur-Dach-Haus schützt den historischen Ofen. Ursprünglich sollte an diese Stelle eine alte Kate aus der Altstadt von Dinslaken zurückgeführt werden, doch dagegen regte sich ein Teil der Politik, weil man damit eine Abwertung des Heimatmuseums befürchtete.
Bild des Monats
Im monatlichen Wechsel sehen Sie hier ein Großbild mit zum Teil ungewöhnlichen Perspektiven, aber auch historischen Ansichten. Wenn Sie einen Medienplayer für den Browser installiert haben, dann können Sie auch zeitgenössische Musik hören.
die Mühle
 

Hier sehen Sie das heutige Umfeld der Mühle, das Innenleben und Basisinformationen aus Wikipedia. Geplant sind ein historisches Bilderset und ebenfalls ein drehbares 360º-Bild. Während die beiden Gebäude südlich des Rotbachs heute dem Mühlenmuseum und den Modellen vorbehalten ist, ist das Fachwerkhaus selbst ein Museum mit der kompletten Technik einer Wassermühle. Das Mahlwerk befand sich jedoch während der Jahrhunderte im Erdgeschoß des heutigen Backsteinhauses. In dieser Zeit wurde das Fachwerkhaus als Lagerschuppen benutzt. Nach 1945 wurde das Mahlwerk in das Fachwerkhaus verlegt.

Geschichte
Dieser Web-Abschnitt widmet sich der Geschichte der Wassermühle. Der Basistext stammt von dem Lehrer und 'Historiker' Heinrich Breimann, verfasst 1939. Bis auf einen kurzen Abschnitt ist das Material nicht belastet von "brauner Ideologie'. Ergänzt durch zahlreiche weitere Quellen wird aus der Geschichte um das Ritterhaus Hiesfeld ein Geschichtsbogen von fast 800 Jahren. Nach den heute bekannten Details kann man vermuten, dass die Mühle schon 1220 gebaut war.
der letzte Müller
Josef Altebockwinkel war, als Pächter, der letzte Müller der Wassermühle. Letzter Pachtgeber war die Immobilienabteilung des Hamborner Bergbaus, die wiederum Teil der Vereinigten Stahlwerke (Thyssen) war. Edith Kniel und Hedi Bohlmann sind Enkelinnen des 1950 verstorbenen Müllers und besuchten im November 2014 die Stätte ihrer Jugend. Mit Hilfe von Jürgen Grafen, den Informationen der Enkelinnen und noch vorhandenen Dokumenten entstand der Doku-Film "Wassermühle im 20. Jahrhundert". (HD / logo youtube)
360 GradRundgang

ein 360° PANORAMA-Blick in das innere des Fachwerkhauses ist geplant

der Rotbach
Ohne den 'rothen' Bach gäbe es diese Mühle nicht.  Raseneisenstein und Heidesand (vom Zufluss Schwarzbach) geben ihm die Farbe. Eine sehr aufwendig gestaltete Karte zeigt den Verlauf. An zahlreichen Stellen sind klickbare Markierungen mit Photos und Geschichten. Ein 360º-Bild zeigt den romantischen Bach - während eine weitere Seite an das Hochwasser der Vergangenheit erinnert.
Öffnungszeiten:
Mühlenmuseum/Wassermühle
Sonntags 10.00 - 12.30 Uhr EINTRITT FREI
Die Häuser der Wassermühle stehen unter Denkmalschutz und sind nicht barrierefrei
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